Umwelt- und Klimaschutz in Industrie und Stadt

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Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung von heute 7 Milliarden auf dann geschätzte 9 Mrd. Menschen anwachsen. Gleichzeitig wird der Anteil der städtischen Bevölkerung in diesem Zeitraum von 4 Mrd. auf dann ca. 6,5 Mrd. ansteigen. An diesem Urbanisierungsschub werden Afrika und Asien einen Anteil von knapp 90% haben.

Industrialisierung und Verstädterung gehen mit einem immensen Ressourcenverbrauch einher. Sie sind mit gravierenden lokalen und globalen Umwelt- und Klimaproblemen verbunden. Abfall, Luft-, Gewässer- und Bodenverschmutzung bedrohen die Gesundheit und Lebensbedingungen vieler Menschen. Allein der Infrastrukturbedarf für die wachsende städtische Bevölkerung in Schwellen- und Entwicklungsländern wird einen erheblichen Anteil der Menge an Treibhausgasemissionen verursachen, die noch als akzeptabel angesehen werden, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf unter 2° C zu begrenzen.Hitzewellen, Stromausfälle oder Überschwemmungen sind nur einige der Auswirkungen des Klimawandels, die städtisch-industrielle Räume besonders in Mitleidenschaft ziehen.

Kühlung und Klimatisierung ist eines der weltweit am stärksten wachsenden Industriesegmente, das seinerseits erhebliche klima- und ozonschichtschädliche Emissionen verursacht. Deshalb ist die Verbreitung energieeffizienter und klimafreundlicher Technologielösungen im Kältesektor in Schwellen- und Entwicklungsländern ein wesentlicher Beitrag zum Schutz der Ozonschicht und zur Schonung des Klimas.

In globalem Maßstab findet der Löwenanteil des Treibhausgassaustoßes wie auch des Ressourcenverbrauchs in städtisch-industriellen Gebieten statt. Folgerichtig sind dort auch die größten Potenziale für Klimaschutz und Steigerung der Ressourceneffizienz zu finden. Unsere Arbeit verfolgt lokale Lösungsansätze für städtisch-industriellen Umwelt- und Klimaschutz.

Wir beraten unsere Partnerländer im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) bei der Gestaltung ihrer Umwelt- und Klimapolitik und der Umsetzung eines wirksamen und effizienten Umwelt- und Klimamanagements. Ziel ist es, das Wirtschaftswachstum von Ressourcenverbrauch und Treibhausgasemissionen zu entkoppeln. Der dazu notwendige Strukturwandel erfordert große Anstrengungen, kann aber zugleich Motor für Innovation und neue Arbeitsplätze sein.

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