Kooperation

Die Beratung und Vernetzung zivilgesellschaftlicher und staatlicher Akteure ist eine zentrale Aufgabe von BACKUP Gesundheit. Ein Weg hierzu ist die enge fachliche Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern der Zivilgesellschaft. In der vorangegangenen Projektphase von Oktober 2012 bis September 2014 kooperierte BACKUP mit 3 internationalen zivilgesellschaftlichen Partnern in den folgenden spannenden Projekten. Neue Kooperationen werden 2016 vorgestellt.

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Die Internationale HIV/AIDS Alliance stärkt Zivilgesellschaften in der Verwendung von Mitteln des Globalen Fonds

Das Ziel der Kooperation von BACKUP mit der Internationalen HIV/AIDS Alliance ist eine zielorientiertere und transparentere Verwendung von Mitteln des Globalen Fonds durch zivilgesellschaftliche Partner zu realisieren. Dabei konzentriert sich die Arbeit auf drei eng miteinander verflochtene Themenschwerpunkte:

  • Risikomanagement
  • Unterstützung der Unterempfänger des Globalen Fonds beim Management der Mittelverwendung
  • Qualitätssicherung der technischen Beratungsleistungen

Neben der Bereitstellung von speziell zugeschnittenen Instrumenten werden lokale und regionale Gutachter trainiert, um Organisationen zu befähigen, die Mittel entsprechend der Vorgaben des Globalen Fonds umzusetzen. Zusätzlich werden Mentoring, gezielte langfristige technische Unterstützung sowie Süd-Süd Lernprozesse eingesetzt. Ein besonderer Fokus wird auf der Qualitäts- und Wirkungsmessung der technischen Unterstützung und auf der Erarbeitung standardisierter Evaluierungsrichtlinien liegen. Das Projekt wird auf bereits vorhandenen Initiativen und Instrumenten aufbauen und die Zusammenarbeit einer Vielzahl verschiedener Akteure und Interessensgruppen fördern. Spezielle Aufmerksamkeit wird Regionen (und Mitteln) mit hohem Risiko gewidmet.

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Aidspan gewährleistet Transparenz der Verwendung von Mitteln des Globalen Fonds

Aidspan ist eine internationale Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Nairobi, die sich selbst als unabhängiger „Watchdog“ und kritischer Freund des Globalen Fonds sieht. Hauptanliegen der Organisation ist, die Effektivität des Globalen Fonds sowie seiner Mittelempfänger zu steigern. Hierzu werden Informationen und Analysen bereitgestellt und Transparenz, Effektivität und Wirkung der Mittelverwendung des Globalen Fonds durch kritische Debatten gesteigert. Aidspan zielt darauf ab, die nationale Verantwortlichkeit von an der Implementierung beteiligten Organisationen sowie die Transparenz von Prozessen des Globalen Fonds zu erhöhen. Um diese Ziele zu verwirklichen wird Aidspan sein schon vorhandenes Watchdog-Programm ausbauen, so dass 30 Organisationen in 15 Ländern, überwiegend in Ost- und Südafrika, trainiert und betreut werden können.

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IPPF fördert Gesundheitsdienste für vulnerable Bevölkerungsgruppen

Strategien, Programme und Dienstleistungen in den Bereichen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, HIV und AIDS sowie der Förderung der Geschlechtergerechtigkeit sollten enger miteinander verzahnt werden. Das kann beispielsweise durch die Integration von HIV und AIDS-Beratung sowie -Tests in Sprechstunden zur Familienplanung oder auch ein erhöhter Zugang zu Kondomen im Rahmen jugendfreundlicher Gesundheitsdienste realisiert werden. Aufbauend auf eine langjährige Zusammenarbeit wird BACKUP auch in der neuen dreijähren Projektphase die Arbeit mit dem HIV-Team des Dachverbandes der nichtstaatlichen Organisationen für sexuelle und reproduktive Gesundheit (IPPF) fortsetzen, um die Verzahnung von sexueller und reproduktiver Gesundheit mit HIV in Global Fund Prozessen und Programmen zu stärken. Das „Shadows and Lights” Projekt von IPPF unterstützt gefährdete Bevölkerungsgruppen in vier ausgewählten Ländern. Dabei werden, je nach Bedürfnis des jeweiligen Landes, unterschiedliche Zielgruppen angesprochen. In Kamerun konzentriert sich das Projekt auf Männer, die Sex mit Männern haben, in Uganda auf Sexarbeiterinnen/Sexarbeiter, in Kenia auf Drogenkonsumenten und in Indien auf Transsexuelle.

Im Folgenden möchten wir eine Kooperation hervorheben:

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Zusammenarbeit mit anderen bilateralen Anbietern technischer Unterstützung

BACKUP Gesundheit koordiniert sich auch mit anderen Anbietern technischer Unterstützung, insbesondere mit dem US-amerikanischen Programm „Grant Management Solutions“ (GMS) und der französischen „Initiative 5%“ (Expertise France) sowie dem Sekretariat des Globalen Fonds in Genf. Diese enge Abstimmung ist bei Anfragen aus den Partnerländern sehr hilfreich, um vorhandene Kapazitäten und Regionalerfahrungen zu nutzen und um Gutachter auszuwählen.