Netzwerke

Netzwerke im Entwicklungskontext sind offene, zeitlich begrenzte, flexible, gleichberechtigte und freiwillige Zusammenschlüsse von Personen oder Organisationen, die ein gemeinsames Ziel der nachhaltigen Entwicklung verfolgen.

Es gibt ein breites Spektrum von Netzwerktypen, die sich insbesondere im Hinblick auf ihre Funktion und ihre Mitgliederstruktur und die Rolle, die die GIZ in ihnen einnimmt, unterscheiden.

Netzwerke übernehmen sehr unterschiedliche Funktionen zwischen den Mitgliedern und nach außen: Agenda Setting, Lernen, Koordination, Dialog zwischen Akteuren mit unterschiedlichen oder konfliktiven Interessen, Kontaktpflege, Standardsetzung, Marktentwicklung oder Fundraising. Sie geben ihren Mitgliedern die Möglichkeit, ohne hohe formale Hürden und Bindung zusammenzuarbeiten oder auch nur gemeinsame Wahrnehmungen und Optionen auszuloten.

Dabei können die Mitgliedergruppen eher homogen oder eher heterogen sein. Die Steuerungsstruktur kann eher flach und dezentral oder formalisiert und zentralisiert sein. Wichtig ist, dass Mitgliederstruktur, Ziele und Arbeitsformen zusammenpassen. Einige Netzwerke gehen im Laufe der Zeit einen Weg zu größerer Formalisierung und werden Organisationen.  

Die GIZ übernimmt in Netzwerken verschiedene Rollen, wie

  • Mitwirkung an der Initiierung und Gestaltung von Netzwerken
  • Übernahme von Sekretariats und Steuerungsfunktionen für Netzwerkmitglieder
  • Beratung der organisatorischen Entwicklung und Reform von Netzwerken
  • Bereitstellen von digitalen Plattformen und anderen Dienstleistungen für Netzwerke
  • Unterstützung der Umsetzung von unter den Netzwerkpartnern entwickeltem Wissen, Standards und Lösungen
  • Beratung von Mitgliedern im Hinblick auf ihre Mitwirkung in Netzwerken
  • Mitgliedschaft in Netzwerken in Vertretung von institutionellen Interessen der GIZ

Kontakt



Beratungs- und Dienstleistungsangebot

Hier erhalten Sie einen Überblick über unser fachlich-methodisches Leistungsangebot.