Digitales Lernen & Kooperieren

Neue und soziale Medien sind aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Sie erlauben nicht nur die Online-Pflege von Kontakten und den schnellen Gedankenaustausch, sondern sie dienen mehr und mehr dazu, Lernen unter Gleichgesinnten zu vertiefen (Peer-to-peer Learning) und Ideen in offenen Innovationsprozessen gemeinsam weiterzuentwickeln (Knowledge Sharing).

Vor allem die schnelle Verbreitung mobiler Technologien ermöglicht immer mehr Menschen nicht nur Zugang zum Internet, sondern grundsätzlich zu digitalen Informationen und Kommunikationswegen. In Afrika kommen auf 100 Personen mittlerweile schon 63 mit Handy.

Digitale Prozesse und Anwendungen haben das Leben von Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern verändert. Dazu gehören das Arbeiten in räumlich verteilten oder virtuellen Teams ebenso wie E-Learning, Mobile Learning oder kollaborative Lernszenarien unter Einbezug von Social Media. Wie und wo wir arbeiten und lernen wird von der rasanten digitalen Entwicklung in starkem Maße verändert.

Digitales Lernen und Kooperieren setzt beim vernetzten Menschen an: Es gilt, die individuellen persönlichen und fachlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und Menschen in Netzwerken zusammenzubringen. Das gemeinsame Lernen und Arbeiten entfaltet seine Wirkungen dann auch in Organisationen und auf der Ebene der Gesellschaft.

Unser Ansatz besteht aus drei methodischen Schritten:
  1. Den Technologie-Einsatz mit Blick auf das Veränderungspotenzial und Skalierungsmöglichkeiten konzipieren.
  2. Technologien entsprechend den Zielen anpassen und einsetzen, also nicht von der Technik sondern vom Menschen her auswählen.
  3. Die Übergabe der Technik an den Partner und die erforderlichen Ressourcen im Blick behalten, um das Kollaborations- und Lernszenario als Hebel für Nachhaltigkeit verankern zu können.

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