Rioplus: Umweltpolitik und nachhaltige Entwicklung

Die Krisen in den Bereichen Finanzen, Energie, Klima und Ernährungssicherheit machen deutlich, wie eng die drei Dimensionen nachhaltiger Entwicklung – Wirtschaft, Soziales und Umwelt – miteinander verflochten sind.

Pinboard mit bunten Zetteln, beschrieben von Teilnehmern der Rio+20-Konferenz (mit Visionen für eine nachhaltigere Zukunft)
Pinboard bei der Rio+20-Konferenz

So wie wir heute wirtschaften, überlasten wir die Umwelt und ihre Ressourcen, so dass sich Armut und soziale Probleme verschärfen. Das stellt Entwicklungsländer vor enorme Herausforderungen.

Es ist daher höchste Zeit, die Umweltdimension von Nachhaltigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit stärker zu verankern. Hier setzt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Impulse: Wir unterstützen das BMZ bei internationalen Politikprozessen zur Umsetzung einer umweltfreundlichen und sozial inklusiven Wirtschaft (Inclusive Green Economy). Und wir erarbeiten Ansätze und Instrumente, die die Umsetzung des Leitbildes einer nachhaltigen Entwicklung voranbringen.

Das GIZ-Vorhaben Rioplus konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:

  • Kompetenzen von Personen und Institutionen fördern
  • Anliegen der Umweltpolitik in andere Politikbereiche
    und internationale Entwicklungsprozesse integrieren
  • Die richtigen ökonomischen Anreize setzen
    („getting the incentives right“)
  • Eine ausgewogene Bemessungsgrundlage schaffen
    („getting the metrics right“)

 
Rioplus nennt sich das überregional tätige GIZ-Vorhaben in Anlehnung an die Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro im Jahr 1992. Dort wurde nachhaltige Entwicklung erstmals zum globalen, politischen Leitbild erklärt.