Fischerei und Aquakultur

© GIZ/Klaus Wohlmann

Für Millionen von Menschen ist die Fischerei mitsamt der ihr angegliederten Wirtschaftszweige die einzige Nahrungs- und Einkommensgrundlage. Allerdings gerät dieser Wirtschaftszweig zunehmend unter Druck: Viele Fischbestände werden bereits heute bis an ihre Grenzen befischt.

Im Auftrag der Bundesregierung fördern wir relevante Behörden und Interessenverbände der Fischer und tragen damit zu einem nachhaltigen Fischereimanagement bei. Dadurch werden die Einkommensmöglichkeiten für die Menschen, die ihren Lebensunterhalt durch Fischerei bestreiten, verbessert. Für den Fischereisektor sind die Einführung verbindlicher Nutzungsrechte für die Fischer, die Unterstützung von Fischereimanagement und Fischverwertung und die Förderung einer umweltschonenden und nachhaltigen Aquakultur die wichtigsten Handlungsfelder.

An Bedeutung gewinnt zunehmend die Aquakultur, denn die steigende Nachfrage nach Fisch kann mittelfristig nur durch Alternativen zur Meeresfischerei gedeckt werden. Die Produktion aus der Fischzucht wächst weltweit jährlich um 8,8 Prozent. Der größte Teil hiervon entfällt auf Entwicklungsländer und hier vor allem auf kleinbäuerliche Betriebe.

Nachhaltiges Management ist in Küstenzonen, gerade wegen ihrer Bedeutung als Wirtschafts- und Siedlungsraum, ein wichtiges Anliegen. Dies ist besonders der Fall im Hinblick auf den Klimawandel, denn eine wachsende Gefährdung durch steigende Meerwasserspiegel, Stürme und Fluten ist zu erwarten.

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Mark Prein
Mark.Prein@giz.de
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