Internationale Klimapolitik

Klimapolitik
© GIZ/Horst Vogler

Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel sind Querschnittsaufgaben. Sie erfordern einen politischen und gesellschaftlichen Richtungswechsel.

 

Dürren, Überschwemmungen, Stürme, Hitzewellen – die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits spürbar. Seine negativen Folgen treffen besonders die Entwicklungsländer. Die internationale Klimapolitik steht daher vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits muss sie durch Minderung von Treibhausgasemissionen den Klimaschutz fördern, andererseits Menschen und Ökosysteme dabei unterstützen, sich an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen.

Das Pariser Klimaabkommen von 2015 ist ein Wendepunkt in der internationalen Klima- und Entwicklungspolitik. Es ist die erste rechtlich bindende Übereinkunft mit klimapolitischen Verpflichtungen für alle Vertragsstaaten. Die Vereinbarung sieht vor, die globale Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius, möglichst sogar auf 1,5 Grad (bezogen aus das vorindustrielle Niveau) zu begrenzen. Alle 197 Vertragsparteien des Pariser Abkommens haben sich verpflichtet, nationale Klimabeiträge (Nationally Determined Contributions, NDCs) vorzulegen, die zudem regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden.

Nur durch einen tiefgreifenden Wandel in Politik und Gesellschaft ist es möglich, einerseits die Treibhausgasemissionen zu senken und sich andererseits an den Klimawandel anzupassen. Im Auftrag der Bundesregierung und anderer Geberorganisationen unterstützt die GIZ ihre Partner bei diesen Reformen. Sie stärkt den Aufbau von Klimawissen, fördert die Entwicklung von Organisationen und begleitet politische Veränderungsprozesse. Die GIZ macht anhand erfolgreicher Beispiele deutlich, dass Minderungs- und Anpassungsmaßnahmen zahlreiche wirtschaftliche, soziale und umweltpolitische Vorteile mit sich bringen.

Als Querschnittsthema berührt der Klimawandel alle gesellschaftlichen Bereiche. Daher verfolgt die GIZ sektorübergreifende Ansätze und bezieht alle Beteiligten mit ein, von der lokalen bis zur internationalen Ebene. Ihre Beratung passt die GIZ an die besondere Situation des jeweiligen Partnerlandes an. Im Fokus stehen dabei das Pariser Klimaabkommen und die Agenda 2030 (Sustainable Development Goals, SDGs). Dabei ergänzen sich NDC-orientierte Programme und Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 2030. Konkret unterstützt die GIZ ihre Partner bei der Minderung von Treibhausgasemissionen, bei der Anpassung an den Klimawandel, bei der Klimafinanzierung und beim integrierten Ozon- und Klimaschutz.

Green Cooling stands for technologies, which use natural refrigerants that neither harm the climate nor the environment, but possess the same or better energy efficiency.