Projekte

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Qualitätscheck Nachhaltigkeitsstandards

Im Rahmen des Projektes „Qualitätscheck Nachhaltigkeitsstandards“ wird eine international anerkannte Vergleichsmethodik entwickelt, mit der die Leistungsfähigkeit von Nachhaltigkeitsstandards gemessen und bewertet werden kann. Die so geschaffene Transparenz ermöglicht es Verbrauchern, staatlichen Stellen und Unternehmen fundierte nachhaltige Kaufentscheidungen zu treffen. Eine erhöhte Vergleichbarkeit von verschiedenen Standardsystemen kann zudem deren Harmonisierung unterstützen. Damit werden auch die Zertifizierungsprozesse für Produzenten in unseren Kooperationsländern erleichtert.

Institutionelle Stärkung der FSC Nationalen Initiativen

Das Kooperationsprojekt zwischen der GIZ und dem Forest Stewardship Council (FSC) unterstützt ausgewählte FSC Nationale Initiativen in Ländern Zentralamerikas, im Amazonas- und Kongobecken und in der Volksrepublik China. Zukünftig sollen sie vor allem dienstleistungsorientierter agieren, ihre politischen Möglichkeiten besser nutzen und sich stärker in strategischen Allianzen vernetzen. Ziel ist es, die Anliegen des FSC gezielt in forstliche und EZ-relevanter Politik einzubringen und die Anzahl FSC-zertifizierter Flächen zu erhöhen.

Förderung lokaler Trainingsanbieter und dialogorientierter Qualifizierung für Produktionsstätten der Gebrauchsartikelindustrie

Gemeinsam mit der GIZ sorgt Tchibo für bessere Produktions- und Arbeitsbedingungen in ausgewählten asiatischen Zulieferbetrieben. Das Besondere an diesem Projekt: Die Unternehmen lernen, interne Dialogstrukturen aufzubauen, mit denen Management und Belegschaft gemeinsam positive Veränderungen der Arbeitsbedingungen in Gang setzen können. Die dazu erforderliche Qualifikation und Unterstützung bieten speziell ausgebildete lokale Dienstleister.

Einführung eines Moduls zur Guten Sozialen Praxis auf der Landwirtschaft

In dem Kooperationsprojekt zwischen der GIZ und Foodplus/GLOBALGAP wurde das GRASP-Modul (GLOBALGAP Risk-Assessment on Social Practices) für bessere Arbeitsbedingungen auf landwirtschaftlichen Betrieben entwickelt. Der Vorteil dieses Moduls ist, dass es ohne großen zusätzlichen zeitlichen und finanziellen Aufwand zusammen mit dem GLOBALGAP Qualitätsstandards überprüft werden kann. Dadurch ist es praktikabel für konventionelle landwirtschaftliche Betrieben unterschiedlicher Größe.

Förderung nachhaltiger Kakaoproduktion (PPDC)

Die privat-öffentlichen Partnerschaft zwischen dem Schokoladenhersteller Kraft Foods, dem Händler Armajaro, der GIZ und der United States Agency for International Development (USAID) hat durch die Einführung von zertifizierter nachhaltiger Landwirtschaft die Lebensgrundlagen von Kakaokleinbauern in sechs Kooperativen in der Côte d’Ivoire verbessert.

Adaptation for Smallholders to Climate Change (AdapCC)

In der Kooperation zwischen dem britischen FairTrade-Vermarkter Cafédirect plc und der GIZ werden Beispiele für die Anpassung der kleinbäuerlichen Kaffee- und Teeproduktion an den Klimawandel geschaffen. Des Weiteren wurden Möglichkeiten für einen verbesserten Zugang der Kleinbauern zu technischer und finanzieller Unterstützung erarbeitet. Die PPP-Maßnahme wurde im Februar 2010 erfolgreich abgeschlossen.
Anpassung an den Klimawandel für Kleinproduzenten (PPP)

Alle Projektergebnisse sind auf der Projektwebsite herunterladbar.
www.adapcc.org

Climate Change Adaptation and Mitigation in the Kenyan Coffee Sector (Sangana PPP)

 Ziel der Partnerschaft zwischen Sangana Commodities Ltd. (ECOM) und der GIZ ist, kenianische Kaffeeproduzenten bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Dies wird durch die Entwicklung einer zusätzlichen Klimakomponente für den existierenden 4C-Kaffeestandard geleistet. Diese Komponente umfasst Agrarpraktiken, die sowohl Anpassungs- als auch Minderungseffekte erzielen, Trainings für Produzenten und Verifizierer, Verifizierungsinstrumente und eine Klimadatenbank. In Zusammenarbeit mit Sustainable Food Laboratory wird ein kaffeespezifischer Treibhausgas-Rechner entwickelt. Weitere Partner in dem Projekt sind zum Beispel die Common Code for the Coffee Community Association (4C), die Weltbank, Tchibo, die Rainforest Alliance und Efico.

Scaling Up Indian CSR Initiatives

Ziel der Strategischen Allianz zwischen der Business Social Compliance Initiative (BSCI), Social Accountability International (SAI) und der GIZ ist es, durch den Aufbau von lokalen Qualifizierungsstrukturen, die erschwinglich für Unternehmen und andere Nutzer sind, aktuelle CSR-Initiativen in Indien in die Breite zu tragen. Um dies zu erreichen wird in dem Projekt in einem Multi-Stakeholder-Ansatz ein CSR-Expertise-Zentrum aufgebaut. Lokale Trainer werden ausgebildet, eine Trainingstoolbox entwickelt und in Pilottrainings für Zulieferer getestet.

MEHR SCHLIESSEN

Forum Nachhaltiger Kakao

Der Verein Forum Nachhaltiger Kakao e.V. ist eine Multi-Stakeholder-Initiative mit rund 60 Mitgliedern aus Industrie, Handel, Politik und Zivilgesellschaft. Sein Ziel ist es, die Kakaobauern in den Ursprungsländern auf dem Weg zu einem nachhaltigen Kakaoanbau zu unterstützen und bereits bestehende Maßnahmen zu bündeln. Die Koordination des Forums Nachhaltiger Kakao erfolgt über das Sekretariat, welches bei der GIZ angebunden ist.
www.kakaoforum.de

Kontakt

Programm Sozial- und Umweltstandards
sustainability-standards@giz.de
Telefon: +49 6196 79-1459
Fax: +49 6196 79-6132


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