Ansatz

BACKUP zielt darauf ab, staatliche und zivilgesellschaftliche Partner bei der Beantragung und Nutzung von Mitteln des Globalen Fonds zu unterstützen. Diese Unterstützung steigert die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Maßnahmen zur Kontrolle von HIV, Tuberkulose und Malaria.
Flexibilität, Transparenz sowie Nachfrage- und Partnerorientierung zeichnen den Ansatz von BACKUP Gesundheit aus. Das Programm berät und qualifiziert eine Vielzahl von Partnern, zum Beispiel Netzwerke von Menschen, die mit HIV leben, oder nationale Koordinationsgremien beim Management von Aktivitäten und bei der transparenten Verwaltung von Finanz- und Sachmitteln.
Gendergerechtigkeit, Stärkung bestehender Gesundheitssysteme, Teilhabe der Zivilgesellschaft, Organisations- und Fachberatung (Capacity Development) und seit 2012 auch Risikomanagement sind zentrale Aspekte der Programmarbeit.

Die Leistungen von BACKUP Gesundheit umfassen:

  • Prozess- und Fachberatung von Organisationen und Netzwerken durch Entsendung von Fachkräften;
  • Qualifizierungsmaßnahmen für staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure;
  • Finanzierungsverträge mit staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen für die Durchführung von Projektarbeit.

Einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten die Gesundheitsprogramme und die Länderbüros der GIZ. Sie stehen den Partnern vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung und übernehmen Teile der Antragsprüfung.

In der aktuellen Projektphase von BACKUP (Oktober 2015 bis März 2018) fokussieren sich die Unterstützungsmaßnahmen auf drei Handlungsfelder:

  1. Nationale Koordinationsgremien (Country Coordinating Mechanisms)
  2. Gesundheitssystemstärkung
  3. Managementkapazitäten von Mittelempfängern des Globalen Fonds

Staatliche und zivilgesellschaftliche Partner aus antragsberechtigten Ländern erhalten die Möglichkeit, Anträge für ein- bis zweijährige Projekte (Project Mode) in den drei Handlungsfeldern zu stellen. Community, rights, gender werden als Querschnittsthemen in den Anträgen berücksichtigt. Zusätzlich kann ab 2016 kurzfristige gutachterliche Unterstützung (Consultancy Mode) beantragt werden. Dies ist sowohl im Rahmen der Handlungsfelder in den ausgewählten Ländern möglich, als auch in geringerem Umfang für Global Fund Empfänger-Länder zu den Handlungsfeldern oder anderen aktuellen Herausforderungen.

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Informationen zu den Handlungsfeldern

Weitere Informationen zu den Handlungsfeldern finden Sie in den Guidelines.
General orientation and guidelines for Consultancy Mode applications (pdf, 0.20 MB, EN)
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Das BACKUP Modell der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

In Kooperation mit Initiativen aus den Sektoren Klima und Bildung, die nach dem BACKUP Modell arbeiten, hat die Deutsche BACKUP Initiative ihren erfolgreichen Ansatz, dessen Herausforderungen und Chancen in einem Fact Sheet aufgearbeitet und die Funktionsweise mit Beispielen aus den drei Programmen näher erläutert.

giz2014-de-backup-modell-factsheet (pdf, 0.40 MB, DE) giz2014-en-backup-modell-factsheet (pdf, 0.55 MB, EN) giz2014-fr-backup-modell-factsheet (pdf, 0.55 MB, FR)