Weitere Informationen

Das Projekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ bietet auf den folgenden Seiten eine große Bandbreite von Dokumenten, die überwiegend direkt heruntergeladen werden können. Darunter befinden sich unter anderem GIZ-Publikationen zu Themen, Ländern und Erfahrungen aus der Praxis der Arbeit zur Überwindung von FGM.

Dokumente internationaler Organisationen zum Thema, Publikationen zu FGM in Europa oder Informationen zu FGM und Menschenrechten, Religion oder Gesundheit runden das Informationsspektrum ab. In letztgenannter Rubrik findet medizinisches Personal Leitfäden aus verschiedenen Ländern.

Zudem sollen Handreichungen sowie Kontakte und Links zu internationalen und nationalen Organisationen oder Interessensgruppen den Blick erweitern. In der Rubrik „Kontakte und Links“ finden sich auch Adressen von Organisationen in Deutschland und Europa, die Betroffenen Unterstützung und Beratung bieten.

GIZ-Publikationen

Das Projekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ der GIZ gibt in dieser Rubrik nicht nur einen Einblick in die Praktik, sondern zeigt ebenso ihre Verbindungen zu einer Reihe von entwicklungspolitisch relevanten Themen auf. Darüber hinaus beleuchten Dokumente zu Prävalenzländern die genitale Verstümmelung und Ansätze zu ihrer Überwindung in unterschiedlichen Länderkontexten. Zusammengestellt werden zudem Methoden und Erfahrungen der Arbeit gegen FGM aus der Praxis der Entwicklungszusammenarbeit. Dokumente richtungsweisender Konferenzen in Deutschland und die Vorstellung der Arbeit des FGM-Vorhabens der GIZ runden die Rubrik ab.

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Projekt

Die GIZ (ehemals GTZ) führt seit 1999 im Auftrag des BMZ das Projekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ durch. Dadurch sollen Maßnahmen zur Beendigung von FGM systematisch und nachhaltig in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit verankert und damit ein Beitrag zur Verwirklichung der Menschenrechte von Frauen und Mädchen geleistet werden. In den folgenden Publikationen stellt sich das FGM-Projekt der GIZ vor. 

Broschüre des FGM-Projektes der GIZ

Broschüre "Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung" (pdf, 0.88 MB) Broschüre "Ending Female Genital Mutilation" (pdf, 0.87 MB) Broschüre "Abandon des mutilations génitales féminines" (pdf, 0.88 MB)

Flyer des FGM-Projektes der GIZ

Flyer "Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung" (pdf, 0.67 MB) Flyer "Ending Female Genital Mutilation" (pdf, 0.66 MB) Flyer "Abandon des mutilations génitales féminines" (pdf, 0.67 MB) Wirkung der Arbeit des FGM-Projektes der GIZ (ehemals GTZ) (pdf, 0.29 MB)
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Themen

Das Beratungsprojekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ der GIZ stellt in dieser Rubrik eigene Publikationen zusammen, die die Verbindungen der Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung zu einer Reihe von entwicklungspolitisch relevanten Fragen sichtbar machen. Darüber hinaus finden sich Materialien, die weitere Themen wie Gute Regierungsführung oder Gewalt gegen Frauen, vertiefen.

Themenfactsheets 

Was ist weibliche Genitalverstümmelung?

Was ist weibliche Genitalverstümmelung? (pdf, 0.21 MB) What is Female Genital Mutilation? (pdf, 0.19 MB) Qu’entend-on par Mutilations Génitales Féminines ? (pdf, 0.20 MB)

Weibliche Genitalverstümmelung und Gesundheit

Weibliche Genitalverstümmelung und Gesundheit (pdf, 0.20 MB) Female Genital Mutilation and Health (pdf, 0.19 MB) Les Mutilations Génitales Féminines et la Santé (pdf, 0.20 MB)

Weibliche Genitalverstümmelung und Menschenrechte

Weibliche Genitalverstümmelung und Menschenrechte (pdf, 0.20 MB) Female Genital Mutilation and Human Rights (pdf, 0.18 MB) Les Mutilations Génitales Féminines et les Droits Humains (pdf, 0.19 MB)

Weibliche Genitalverstümmelung und Good Governance

Weibliche Genitalverstümmelung und Good Governance (pdf, 0.23 MB) Female Genital Mutilation and Good Governance (pdf, 0.21 MB) Les Mutilations Génitales Féminines et la bonne Gouvernance (pdf, 0.22 MB)

Weibliche Genitalverstümmelung und Gesetzgebung

Weibliche Genitalverstümmelung und Gesetzgebung (pdf, 0.26 MB) Female Genital Mutilation and Legislation (pdf, 0.24 MB) Les Mutilations Génitales Féminines et la Législation (pdf, 0.25 MB)

Weibliche Genitalverstümmelung und Bildung

Weibliche Genitalverstümmelung und Bildung (pdf, 0.18 MB) Female Genital Mutilation and Education (pdf, 0.16 MB) Les Mutilations Génitales Féminines et l’Éducation (pdf, 0.17 MB)

Weibliche Genitalverstümmelung und Verhaltensänderung

Weibliche Genitalverstümmelung und Verhaltensänderung (pdf, 0.20 MB) Female Genital Mutilation and Behaviour Change (pdf, 0.18 MB) Les Mutilations Génitales Féminines : Changer les Comportements (pdf, 0.19 MB)

Genitalverstümmelung und Gewalt gegen Frauen

Genitalverstümmelung und Gewalt gegen Frauen (pdf, 0.18 MB) Female Genital Mutilation and Violence against Women (pdf, 0.16 MB) Les Mutilations Génitales et la Violence à l’Égard des Femmes (pdf, 0.17 MB)

Weibliche Genitalverstümmelung und HIV

Weibliche Genitalverstümmelung und HIV (pdf, 0.19 MB) Female Genital Mutilation and HIV (pdf, 0.17 MB) Les Mutilations Génitales Féminines et le VIH (pdf, 0.18 MB)

Weibliche Genitalverstümmelung und Islam

Weibliche Genitalverstümmelung und Islam (pdf, 0.19 MB) Female Genital Mutilation and Islam (pdf, 0.17 MB) Les Mutilations Génitales Féminines et l’Islam (pdf, 0.18 MB)

Jugendliche und die Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung

Jugendliche und die Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung (pdf, 0.19 MB) Youth and the Ending of Female Genital Mutilation (pdf, 0.18 MB) Les Adolescents et l’Abandon des Mutilations Génitales Féminines (pdf, 0.19 MB)

Männliche Beschneidung

Männliche Beschneidung (pdf, 0.22 MB) Male Circumcision (pdf, 0.20 MB) Circoncision Masculine (pdf, 0.21 MB)
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Länder

Das Projekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ der GIZ stellt in dieser Rubrik länderspezifische Informationen zu einer Reihe von Prävalenzländern der weiblichen Genitalverstümmelung zusammen. Die jeweils zweiseitigen Artikel bieten nach einer allgemeinen Länderinformation einen Überblick über die Situation der weiblichen Genitalverstümmelung im jeweiligen Land und analysieren dabei aktuelles Zahlenmaterial. Die Ausführungen schließen mit Informationen über die im Land implementierten Ansätze zur Überwindung der Praktik ab.

Senegal-Factsheet

Weibliche Genitalverstümmelung im Senegal (pdf, 0.16 MB) Female Genital Mutilation in Senegal (pdf, 0.15 MB) Mutilations Génitales Féminines au Sénégal (pdf, 0.16 MB)

Liberia-Factsheet

Weibliche Genitalverstümmelung in Liberia (pdf, 0.15 MB) Female Genital Mutilation in Liberia (pdf, 0.15 MB) Mutilations Génitales Féminines au Liberia (pdf, 0.15 MB)

Sierra Leone-Factsheet

Weibliche Genitalverstümmelung in Sierra Leone (pdf, 0.16 MB) Female Genital Mutilation in Sierra Leone (pdf, 0.16 MB) Mutilations Génitales Féminines en Sierra Leone (pdf, 0.17 MB)

Tansania-Factsheet

Weibliche Genitalverstümmelung in Tansania (pdf, 0.15 MB) Female Genital Mutilation in Tanzania (pdf, 0.15 MB) Mutilations Génitales Féminines en Tanzanie (pdf, 0.16 MB)

Tschad-Factsheet

Weibliche Genitalverstümmelung im Tschad (pdf, 0.16 MB) Female Genital Mutilation in Chad (pdf, 0.16 MB) Mutilations Génitales Féminines au Tchad (pdf, 0.16 MB)
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Aus der Praxis – Ansätze und Methoden

Generationendialog (englisch)

How to organise Generation Dialogues about Female Genital Cutting. A guidance note for community-based organisations and for agencies providing funding and technical support (pdf, 1.42 MB) How to train trainers of Generation Dialogues about Female Genital Cutting. A manual for master trainers (pdf, 1.26 MB) How to train facilitators of Generation Dialogues about Female Genital Cutting. A manual for trainers (pdf, 1.30 MB) How to facilitate Generation Dialogues about Female Genital Cutting. A manual for facilitators of men’s Dialogues (pdf, 2.36 MB)

How to facilitate Generation Dialogues about Female Genital Cutting. A manual for facilitators of women’s Dialogues (pdf, 1.70 MB)

Generationendialog (französisch)

Comment organiser des dialogues des générations concernant l’excision. Un manuel pour les organisations communautaires de base et pour les agences fournissant un support technique et financier (pdf, 1.24 MB) Comment former des formateurs en dialogues des générations concernant l’excision. Un manuel pour les maîtres formateurs (pdf, 1.46 MB) Comment former les facilitateurs en dialogues des générations concernant l’excision. Un manuel pour les formateurs (pdf, 1.44 MB) Comment faciliter des dialogues des générations concernant l’excision. Un manuel pour les facilitateurs des dialogues des hommes (pdf, 3.08 MB) Comment faciliter des dialogues des générations concernant l’excision. Un manuel pour les facilitatrices des dialogues des femmes (pdf, 2.50 MB)

Der Generationendialog – ein großer Schritt zur Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung
GIZ 2010. Diese Broschüre stellt den Ansatz des Generationendialoges vor, beleuchtet Wirkungen und Resultate auf verschiedenen Ebenen, stellt Prozess und Charakteristika vor und thematisiert Voraussetzungen zu seiner erfolgreichen Durchführung. Sie ist in Englisch und Französisch vorhanden.

giz2011-en-fgm-gen (pdf, 0.65 MB) giz2011-fr-fgm-gen (pdf, 0.68 MB)

Dialog mit religiösen Führern

Strengthening the competence of religious leaders in promoting the abandonment of FGM (Kurzversion)
GIZ, 2013. Die Publikation fasst pointiert die Zusammenarbeit der GIZ mit islamischen Führern in Mauretanien zusammen. Sie ist auf Englisch und Französisch erhältlich.

giz2013-en-fgm-islam (pdf, 0.40 MB) giz2013-fr-fgm-islam (pdf, 0.39 MB)
Female Genital Mutilation in Mauritania: Strengthening the competence of religious leaders to bring the practice to an end (Langversion)
GIZ, 2013: Die Publikation beschreibt die Zusammenarbeit der GIZ mit islamischen Führern in Mauretanien. Sie ist auf Englisch und Französisch erhältlich.
giz2013-en-fgm-islam-lv (pdf, 3.28 MB) giz2013-fr-fgm-islam-lv (pdf, 2.46 MB)
Traduction de l’argumentaire religieux pour la promotion de l’abandon des mutilations génitales féminines (durch die GIZ geförderte Publikation unseres Partners)
Forum de la Pensée Islamique et du Dialogue des Cultures, 2013. Die Publikation argumentiert auf Basis religiöser Texte, dass FGM im Islam keine religiöse Verpflichtung darstellt. Sie ist auf Französisch und Arabisch erhältlich.
giz2013-fr-fgm-argumentaire (pdf, 0.81 MB) giz2013-ar-fgm-argumentaire (pdf, 12.71 MB)
     
Abandon des mutilations génitales féminines: guide de prêche et sermon modèle (durch die GIZ geförderte Publikation unseres Partners)
Forum de la Pensée Islamique et du Dialogue des Cultures, 2013. Die Publikation dient als Predigthilfe für Imame und zeigt auf, weshalb FGM im Islam keine religiöse Verpflichtung ist. Sie ist auf Englisch, Französisch und Arabisch erhältlich.
giz2013-en-fgm-guide (pdf, 6.41 MB) giz2013-fr-fgm-guide (pdf, 1.09 MB) giz2013-ar-fgm-guide (pdf, 0.39 MB)

Bildung

Empowering the next generations to abandon FGM (Kurzversion)
GIZ, 2013. Die Publikation behandelt die Integration der Thematik FGM in den Schulunterricht in Burkina Faso. Sie ist auf Englisch und Französisch erhältlich.

giz2013-en-fgm-education (pdf, 0.77 MB) giz2013-fr-fgm-education (pdf, 0.76 MB)
How in Burkina Faso school education empowers future generations to abandon female genital mutilation (Langversion)
GIZ, 2013. Die Publikation behandelt die Integration der Thematik FGM in den Schulunterricht in Burkina Faso. Sie ist auf Englisch und Französisch erhältlich.
giz2013-fr-fgm-education-lv (pdf, 3.41 MB) giz2013-en-fgm-education-lv (pdf, 3.39 MB)

Integrating the topic of female genital mutilation into formal and informal education in Mali. Summary of experiences (Langversion)
GIZ, 2013. Die Publikation behandelt die Kombination aus Bildungsansatz und Generationendialog in Mali. Sie ist auf Englisch und Französisch erhältlich.

giz2013-en-fgm-education-GenDia-Mali (pdf, 3.00 MB) giz2013-fr-fgm-education-GenDia-Mali (pdf, 3.06 MB)

GIZ-Konferenzen und -Veranstaltungen

Die GIZ dokumentiert in dieser Rubrik Konferenzen und Veranstaltungen zu weiblicher Genitalverstümmelung und Gewalt gegen Frauen.

 

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Konferenz Berlin 12./13.12.2006

"Weibliche Genitalverstümmelung beenden: Erfahrungen aus Afrika und Europa – Perspektiven für Deutschland"

Die ehemalige Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul betonte in ihrer Eröffnungsrede, dass das Thema der weiblichen Genitalverstümmelung ein Querschnittsthema sei. "Ich freue mich, dass erstmals alle einschlägigen Bundesressorts, Länder- und Kommunalbehörden sowie Berufsverbände zusammen mit privaten Initiativen darüber nachdenken wollen, wie unsere Bemühungen noch enger zusammengeführt werden können als bisher."

Auch in Deutschland sind rund 30.000 Mädchen und Frauen von der Praktik betroffen oder bedroht. In der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und in der Arbeit der GIZ (ehemals GTZ) spielt das Thema seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Die hier gemachten Erfahrungen können auch für Deutschland beispielhaft sein und sollten hier Eingang finden.

Konferenzprogramm (pdf, 0.33 MB)

Ergebnisse der Arbeitsgruppen

Leitfrage: Wie können gesundheitliche Versorgung und psychosoziale Betreuung der von FGM betroffenen Frauen in Deutschland gestaltet werden, um der besonderen Situation der Frauen gerecht zu werden? Wie können Kontakte zur Prävention genutzt werden?

Arbeitsgruppe 1 - Gesundheit und Sexualität (pdf, 0.04 MB)

Leitfrage: Wie kann der Dialog in und mit den afrikanischen Gemeinschaften in Deutschland, die FGM praktizieren, gestaltet werden, mit dem Ziel, dass sich Gemeinschaften kollektiv von der Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung lossagen?

Arbeitsgruppe 2 - Dialog und Kommunikation (pdf, 0.04 MB)

Leitfrage: Wie muss der rechtliche Rahmen gestaltet werden, um die Beschneidung der in Deutschland lebenden Mädchen wirkungsvoll zu verhindern?

Arbeitsgruppe 3 - Recht und Schutz (pdf, 0.01 MB)
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Konferenz Berlin 2.-4.12.2002

Konferenz „Gewalt gegen Frauen und Mädchen beenden – Menschenrechte stärken“

Eradicating Violence Against Women and Girls – Strengthening Human Rights. International Conference, 2 – 4 December 2002 in Berlin. Conference Documentation
GIZ (ehemals GTZ), Eschborn 2003. Die Fachpublikation gibt die Beiträge zur Konferenz wieder. Vermittelt werden außerdem Trainingseindrücke sowie Einblicke in das Besuchsprogramm von Anti-Gewalt-Einrichtungen der Stadt Berlin. 

Conference documentation (pdf, 0.63 MB)
Die Dinge beim Namen nennen – Gewalt gegen Frauen im Alltag
Ausstellungskatalog, 2003. Ein Ergebnis der Konferenz "Eradicating Violence Against Women and Girls - Strengthening Human Rights" war eine interaktive Ausstellung, die als Wanderausstellung von interessierten Institutionen angefordert werden kann.

Katalog (pdf, 7.59 MB) Catalogue (pdf, 7.59 MB)

Allgemeine Grundlagen

Das Projekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ der GIZ stellt in dieser Rubrik Publikationen zusammen, die eine kompetente Einführung in das Thema der weiblichen Genitalverstümmelung vermitteln. Darüber hinaus finden sich Dokumente, die Aufschluss über die aktuelle Verbreitung der Praktik geben und dabei auch Trends herausstellen. Bibliographien schließen die Rubrik ab.

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Einführende Veröffentlichungen

Female Genital Mutilation
Comfort Momoh (ed.), Oxford/Seattle, 2005.
Dieses Buch legt seinen Akzent auf die Bedürfnisse genitalverstümmelter oder gefährdeter Frauen und wendet sich an all jene, die mit ihnen in Kontakt kommen. Es gibt zudem Informationen zu Menschenrechten oder Präventionsstrategien. Damit ist es nicht nur eine Referenz für medizinisches Fachpersonal, sondern auch für Personal von Sozialdiensten, Kinderschutz, Polizei und anderen Berufsgruppen.

Schnitt in die Seele. Weibliche Genitalverstümmelung – eine fundamentale Menschenrechtsverletzung
TERRE DES FEMMES (Hrsg.), Frankfurt (Main), 2003.
In diesem Sammelband berichten Autor/-innen aus 13 Ländern u.a. von der FGM-Aufklärungsarbeit in Afrika, der Beratung von Migrant/-innen in Deutschland oder eröffnen einen Blick auf Asylproblematik oder Strafrecht. Dabei fördern sie ein Spektrum an Sichtweisen zu Tage. Das Buch bietet Interessierten mit und ohne Vorkenntnisse Grundlagen und einen guten Überblick über ein komplexes Thema.

Der Beschneidungsskandal
Hanny Lightfoot-Klein, Orlanda Frauenverlag, Berlin, 2003.
Die Autorin thematisiert in ihrem Buch Manipulationen und Verstümmelungspraktiken an weiblichen (und männlichen) Genitalien in Europa und Nordamerika, die bis heute stattfinden, und stellt sie Praktiken wie der weiblichen Genitalverstümmelung gegenüber. Die wissenschaftlichen Fakten werden mit einer Vielzahl von Beispielen und Beiträgen Betroffener ergänzt.

Das grausame Ritual, Sexuelle Verstümmelung afrikanischer Frauen
Hanny Lightfoot-Klein, Fischer, 2001.
Die Autorin hat als Anthropologin sechs Jahre in afrikanischen Familien gelebt, Frauen und Männer befragt und in ihrem Alltag beobachtet. Entstanden ist ein Buch über weibliche Genitalverstümmelung im Sudan, gleichermaßen spannend wie erschütternd, das weit mehr ist als eine wissenschaftliche Studie.

Female „Circumcision“ in Africa: culture, controversy and change
Bettina Shell-Duncan, Ylva Hernlund (ed.), Lynne Rienner Publishers, London, 2000.
Autor/-innen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen setzen sich in diesem Buch kritisch mit Initiativen zur Überwindung von FGM auseinander und werten in Fallstudien den Einfluss internationaler Bemühungen in diesem Bereich aus. Die Ergebnisse zeigen: Um nachhaltig und wirkungsvoll zu sein, müssen entsprechende Programme von örtlichen Gemeinden selbst initiiert und unterstützt werden.

Löwinnen sind sie. Gespräche mit somalischen Frauen und Männern über Frauenbeschneidung
Charlotte Beck-Karrer, Bern, 1996, nur noch antiquarisch erhältlich.
Die Publikation beruht auf Gesprächen mit in der Schweiz lebenden Somali, mehrheitlich Frauen, über die weibliche Genitalverstümmelung. Sie sind zu einem Buch verwoben, das das Thema feinfühlig und selbstironisch beleuchtet, dabei die Praktik jedoch nicht verharmlost. Die Gespräche drehen sich in erster Linie um die in Somalia vorherrschende Infibulation.

Cutting the Rose. Female Genital Mutilation. The Practice and its Prevention
Efua Dorkenoo, London, 1995.
Die Autorin geht in ihrem Buch auf die negativen Folgen von FGM ein und bietet eine interkulturelle Untersuchung von Einstellungen, die die Praktik umgeben. Ergänzend werden zudem u.a. Initiativen gegen FGM und Fallbeispiele aus Afrika und Migrant/-innengemeinden beschrieben. Empfehlungen für den Umgang mit FGM werden gegeben.

Female Genital Mutilation: A Call for Global Action
Nahid Toubia, Rainbo, New York, 1995.
Das Buch gibt einen Überblick über FGM und ihre Folgen und diskutiert ihre kulturelle Bedeutung in Afrika. Zu ihrer Überwindung schlägt die Autorin Schritte auf unterschiedlichen Gebieten vor, so u.a. in Recht, Religion oder Politik, und fordert zu einem weltweiten Engagement auf, das lokales Wissen mit internationaler technischer und finanzieller Unterstützung verbindet.

Information on Female Genital Cutting: What is Out There? What Is Needed? (An Assessment)
PRB, FHI, PATH, Population Council, 2004. Der Artikel fasst Recherchen zu der Frage zusammen, welche Informationen über FGM existieren und welche Lücken von Personen und Gruppen wahrgenommen werden, die sich für ihre Überwindung engagieren. Hierzu führten fünf Organisationen umfangreiche Interviews in acht afrikanischen Ländern. Abschließend werden Empfehlungen formuliert.

www.prb.org/...

Abandoning Female Genital Cutting: Prevalence, Attitudes, and Efforts to End the Practice
Population Reference Bureau, Washington, 2001. Der Bericht präsentiert ausgewählte FGM-Daten aus den Demographic and Health Surveys (DHS) aus verschiedenen Ländern Afrikas und erörtert Ansätze lokaler wie nationaler Bemühungen zur Überwindung der Praktik. Empfehlungen für politische Entscheidungsträgerinnen und -träger und Programm-Managerinnen und -Manager werden formuliert. 

www.prb.org/...
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Statistiken, Daten und Trends

Female Genital Mutilation/Cutting: Data and Trends
Population Reference Bureau, 2008. Der Bericht ist eine Zusammenstellung ausgewählter Daten zu FGM aus den Demographic and Health Surveys (DHS). Trends werden veranschaulicht. 

www.prb.org/...

Numbers of women circumcised in Africa: The production of a total
P. Stanley Yoder, Shane Khan, DHS Working Papers, No. 39, 2008. Der Artikel legt eine Schätzung der Gesamtzahl der in Afrika lebenden Frauen vor, die eine genitale Verstümmelung erlitten haben, und trifft dabei auch Aussagen für Länder, in denen keine Statistiken nach den Demographic and Health Surveys (DHS) vorliegen. 

www.measuredhs.com/...

Female Genital Mutilation/Cutting: A statistical exploration
UNICEF, 2005. Die Studie stellt Daten aus verschiedenen Ländern zum Vorkommen von FGM zusammen und geht dabei auch auf den Einfluss sozio-ökonomischer Faktoren ein. Sie veranschaulicht zudem wie Daten strategisch zur Steuerung von Programmmaßnahmen genutzt werden können.

www.childinfo.org/...

Female Genital Cutting in the Demographic and Health Surveys: A critical and comparative analysis
P. Stanley Yoder, Noureddine Abderrahim, Arlinda Zhuzhuni, Measure DHS, ORC Macro, Calverton, 2004. Zusammenfassung der FGM-Daten aller Demographic and Health Surveys (DHS) zwischen 1989 und 2002, die Fragen zu FGM beinhalteten; FGM spezifische Fragebögen werden kommentiert. Ziel ist es, länderspezifische Datenanalysen der DHS anzuregen und derartige Analysen leichter zugänglich zu machen.

www.measuredhs.com/...

Demographic and Health Surveys Website - Topics, Gender, female genital cutting
Overview
Unter dieser Internetadresse wird das in den Demographic and Health Surveys (DHS) zu FGM verwendete Fragenmodul vorgestellt, das eine Vergleichbarkeit der Daten über Länder hinweg gewährleistet. Es steht zum Download zur Verfügung. Zudem werden die Indikatoren benannt, zu denen in den DHS zu FGM berichtet wird.

www.measuredhs.com/...

Demographic and Health Surveys Website - Topics, Gender, female genital cutting
Surveys
Unter dieser Adresse sind alle Demographic and Health Surveys (DHS) gelistet, die FGM-Module enthalten.

www.measuredhs.com/...

Demographic and Health Surveys Website - Topics, Gender, female genital cutting
Publications
Hier finden sich verschiedene Studien, Reports und Arbeitspapiere zu FGM zum Download. 

www.measuredhs.com/...
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Bibliographien

African Women Bibliographic Database
Women Bibliographic Database bietet eine umfangreiche Literaturliste von Veröffentlichungen zu FGM jüngeren Datums bis hin zu älteren Publikationen.

www.africabib.org/...

The Female Genital Cutting Education and Networking Project
Die Seite des Female Genital Cutting Education and Networking Project bietet neben einer Bibliographie auch viele weitere Informationen zu FGM, darunter Hinweise auf Filme oder Publikationen zum Thema sowie ein umfangreiches Artikelarchiv zu FGM. 

www.fgmnetwork.org/...

Women’s Human Rights Resources. Bora Laskin Law Library
Das Women's Human Rights Resources Programme dient der Verbreitung und Zusammenstellung von Informationen über Normen des internationalen Rechts zu Frauenmenschenrechten, mit dem Ziel Forschung, Lehre und Zusammenarbeit zu fördern. Die Informationen führen in die genannten Normen ein und beleuchten u.a. ausgewählte internationale Themen. 

www.law-lib.utoronto.ca/...

Internationale Zusammenarbeit

Das Projekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ der GIZ stellt in dieser Rubrik ausgewählte Publikationen der wichtigsten mit dem Thema befassten UN-Organisationen zur weiblichen Genitalverstümmelung zusammen. Richtungsweisende Stellungnahmen der UN ergänzen die Veröffentlichungen. Abschließend folgen Verlinkungen zu Internetseiten einschlägiger internationaler Organisationen sowie zu Seiten, die über ein umfangreiches Informationsangebot in Bezug auf das Thema der genitalen Verstümmelung verfügen.

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Einführende Veröffentlichungen

Donors Working Group

Platform for Action towards the abandonment of female genital mutilation/cutting (FGM/C) A matter of gender equality
Donors Working Group on Female Genital Mutilation/Cutting, 2008. Das Dokument fasst Kernelemente einer gemeinsamen Herangehensweise in Programmen zur Überwindung von FGM zusammen, die auf Programmerfahrungen staatlicher wie nichtstaatlicher Organisationen basieren und deren Anwendung zu einem Rückgang von FGM beitragen kann. 

www.fgm-cdonor.org/...

WHO

Global strategy to stop health-care providers from performing female genital mutilation
Die globale Strategie gegen die Medikalisierung von FGM beleuchtet u.a. die Hintergründe dieser Praktik sowie Herausforderungen zu ihrer Überwindung. Sie beruft sich dabei auf internationale Menschenrechte. Ihre Implementierung ist zur Überwindung von FGM unabdinglich. 

www.who.int/...

Eliminating Female Genital Mutilation. An interagency statement
WHO, UNAIDS, UNDP, et al., 2008. Gemeinsame Erklärung von zehn UN-Organisationen zu FGM, die die gesundheitlichen Folgen der Praktik beleuchtet, FGM als Menschenrechtsverletzung und im Kontext internationaler Konventionen behandelt und ebenso der Frage nachgeht, warum die Praktik noch immer fortbesteht. Das Statement fordert die vollständige Überwindung von FGM.

www.who.int/...

Female genital mutilation and obstetric outcome: WHO collaborative prospective study in six African countries
World Health Organization, Department of Reproductive Health and Research. In: The Lancet 2006; 367: 1835-1841. Verlässliche Aussagen zum Einfluss von FGM auf die Geburt sind selten. Studie beleuchtet die nachteiligen Folgen von FGM auf die Geburt. Ihre Ergebnisse zeigen, dass bei Frauen, die FGM erlitten haben, eher Probleme bei der Geburt auftreten als bei unbeschnittenen Frauen.

www.who.int/...

Unicef

Coordinated strategy to abandon FGM/C in one generation
UNICEF, Technical Note, 2007. Diese Publikation widmet sich dem Menschenrechtsansatz in der FGM-Programmgestaltung. Sie geht umfassend auf FGM als soziale Konvention ein und beleuchtet die sich daraus ergebenden Implikationen für die Gestaltung von Programmen, damit diese wirkungsvoll zur Überwindung von FGM beitragen können. 

www.childinfo.org/...

Changing a Harmful Social Convention: Female Genital Mutilation/Cutting
UNICEF/Innocenti Research Center, 2005. Diese Veröffentlichung untersucht FGM und seine sozialen Dynamiken. Sie erkundet warum die Praktik weiter fortbesteht und nennt Elemente, die zu ihrer Überwindung nötig sind. Dabei verknüpft sie konkrete Felderfahrungen mit akademischer Theorie und ist damit eine praktische Arbeitshilfe, um ein Umfeld zu schaffen, das Wandel möglich macht. 

www.childinfo.org/...

UNFPA

Global Consultation on Female Genital Mutilation/Cutting
UNFPA, Technical Report, 2008. Die Publikation enthält viele Informationen zu FGM. Forschungsinstitute, Organisationen und Expert/-innen verschiedener Fachbereiche äußern sich zu globalen Trends, zu Entwicklungen in verschiedenen Ländern sowie lessons learned, zum Einfluss der Praktik auf die Erreichung der MDGs sowie zu den von ihr verursachten Kosten für Wirtschaft und Gesundheitswesen.

A Holistic Approach to the Abandonment of Female Genital Mutilation/Cutting
UNFPA, 2007. Die Publikation beschreibt den ganzheitlichen Ansatz von UNFPA auf dem Weg zur Überwindung von FGM, darunter Maßnahmen wie Politikreformen, Kapazitätsaufbau auf nationaler Ebene oder die Arbeit mit Gemeinden. UNFPA-Erfahrungen aus verschiedenen Ländern werden vorgestellt.

World Bank

Female genital cutting, women's health and development: the role of the World Bank
Khama Rogo, Tshiya Subayi, Nahid Toubia, Washington, D.C., World Bank, 2007. Dieses Strategiepapier informiert über Ausmaß, Herausforderungen und best practices im Bereich FGM. Es eruiert, wie Gemeinschaften, Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und nationale Regierungen zur Überwindung dieser Praktik zusammenarbeiten können und formuliert Empfehlungen.

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Ausgewählte Stellungnahmen der UN

Resolution 52/2. Ending female genital mutilation
UN, Commission on the Status of Women, Report on the fifty-second session (25 February to 7 March 2008 and 13 March 2008), Economic and Social Council, Official Records, 2008, Supplement No. 7

www.un.org/...

Report of the Secretary-General Ending female genital mutilation (E/CN.6/2010/6)
UN, Commission on the Status of Women, fifty-fourth session (1 to 12 March 2010) 

www.un.org/...

Report of the Secretary-General The girl child (A/64/315)
UN, General Assembly, sixty-fourth session, 21 August 2009 

www.crin.org/...

Resolution 56/128. Traditional or customary practices affecting the health of women and girls
UN, General Assembly, fifty-sixth session, 30 January 2002 

www.un.org/...

Résolution 56/128. Pratiques traditionnelles ou coutumières préjudiciables à la santé des femmes et des filles
NU, Assemblée Générale, Cinquante-sixième session, 30 janvier 2002 

www.un.org/...

Resolution 48/104. Declaration on the Elimination of Violence against Women
UN, General Assembly, 85th plenary meeting, 20 December 1993 

www.un.org/...

Déclaration sur l’élimination de la violence à l’égard des femmes
UN, Assemblée générale, Quarante-huitième session. 23 février 1994. 

www.unhchr.ch/...
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Informationsangebot

afrol News
African News Agency. Afrol News ist eine unabhängige afrikanische Presseagentur, die ihre spanisch- und englischsprachigen Informationen ausschließlich Afrika widmet. In der Rubrik „Harmful practices“ gibt es einen umfangreichen Pressespiegel zu FGM.

www.afrol.com/...

Center for Reproductive Rights
Das CRR nutzt internationale Menschenrechtsnormen, um reproduktive Rechte zu fördern und Regierungen auf ihre Verantwortung hinzuweisen, diese zu schützen, zu respektieren und zu verwirklichen. FGM wird damit in den Kontext fundamentaler Menschenrechte gerückt. Publikationen zum Thema können heruntergeladen werden.

http://reproductiverights.org

Circumcision Information and Resources Pages (CIRP): Female Circumcision
Die CIRP bieten Informationen zu vielfältigen Aspekten von Beschneidung und verfügen u.a. über Links zu Kinderrechten, religiösen Aspekten und verwandten Themen. Auf der Startseite gibt es unter den „Circumcision Information Pages” einen Link zu “Female Circumcision”. 

www.cirp.org

Global Health Council
Der Global Health Council möchte auf Gesundheitsprobleme weltweit aufmerksam machen. Die Website bietet eine große Anzahl von Artikeln zu Frauen- und Kindergesundheit, Gewalt gegen Frauen oder Familienplanung. Über den Suchbegriff „FGM“ erhält man eine Auswahl von Artikeln.

www.globalhealth.org

UN-INSTRAW - United Nations International Research and Training Institute for the Advancement of Women
UN-INSTRAW ist das führende Institut der Vereinten Nationen, das sich Forschung und Training mit dem Ziel der Geschlechtergleichheit und dem Empowerment von Frauen widmet. Die Internetseite bietet mannigfaltige Informationen zum Thema Gender in Verbindung mit Themen wie Migration, Entwicklung oder politischer Partizipation. 

www.un-instraw.org

International Coalition for Genital Integrity
Die International Coalition for Genital Integrity setzt sich für das Recht auf Unversehrtheit von Frauen, Männern und Intersexuellen ein. Unter dem Suchbegriff FGM findet man verschiedene Artikel. 

www.icgi.org

Inter-Parliamentary Union
Die IPU steht als internationale Organisation der Parlamente für weltweiten parlamentarischen Dialog. Sie arbeitet eng mit den Vereinten Nationen zusammen. Ihre Internetseite bietet u.a. Informationen über die Bemühungen der IPU im Bereich FGM, zu nationalen und internationalen Gesetzgebungen und Konventionen sowie Ressourcen zum Thema.

www.ipu.org/...

IRIN News (Integrated Regional Information Networks)
Die Internetseite von IRIN News bietet als Projekt des Amtes für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der UN Neuigkeiten und Analysen zu Afrika, dem Mittleren Osten und Teilen Asiens. Über den Suchbegriff „FGM“ findet man eine Vielzahl von Artikeln. 

www.irinnews.org

Knowledge for Health - K4Health
Knowledge for Health möchte die Nutzung und Verbreitung von gesundheitsrelevanten Informationen vorantreiben. Unter Gender, Harmful Practices, Female Genital Cutting (FGC) sind zahlreiche Informationen zu FGM gelistet. 

www.infoforhealth.org/...

OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development)
OECD, Atlas of Gender and Development: How Social Norms affect gender equality in non-OECD countries, March 2010.
Der Atlas bringt Länderanalyse mit dem SIGI-Ranking (Social Institutions and Gender Index) zusammen, der den Status von Frauen in fünf Kernbereichen untersucht (u.a. Familienrecht, körperliche Unversehrtheit, Besitzrechte). 

www.oecd.org/...

Population Council
Als internationale Nichtregierungsorganisation möchte Population Council zur Verbesserung von Gesundheit und reproduktiver Gesundheit zukünftiger Generationen beitragen. Die Internetseite bietet neben Informationen zu einer Fülle von Themen der reproduktiven Gesundheit auch zahlreiche Dokumente zu FGM/ FGC. 

www.popcouncil.org

USAID (United States Agency for International Development)
Die Internetseite der Bundesbehörde der Vereinigten Staaten für internationale Entwicklung stellt unter anderem Ressourcen, Artikel und Forschungsberichte zu FGM zusammen. Sie informiert darüber hinaus zu zahlreichen weiteren Themen der internationalen Zusammenarbeit. 

www.usaid.gov

National Organization of Circumcision Information Resource Centers (NOCIRC)
Die Internetseite von NOCIRC bietet Zielgruppen, wie Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Personal des Gesundheits- oder Rechtswesens, umfangreiche Informationen über männliche Beschneidung und FGM, wie auch über Medizinethik und das Recht auf genitale Integrität. 

www.nocirc.org

Europäische Zusammenarbeit

Das Projekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ der GIZ macht in dieser Rubrik einführende Veröffentlichungen zugänglich, die Ausmaß und Problematik der weiblichen Genitalverstümmelung in Europa näher beleuchten. Ausgewählte Stellungnahmen der Europäischen Union vervollständigen diese Dokumente. Aktionspläne einzelner europäischer Länder zum Umgang mit der Praktik schließen die Informationen in dieser Rubrik ab.

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Einführende Veröffentlichungen

Responding to Female Genital Mutilation in Europe: Striking the right balance between prosecution and prevention
Els Leye, Alexia Sabbe, International Centre for Reproductive Health University Ghent, 2009.
Diese Publikation betrachtet bestehende Regelungen zu FGM des Straf- und Kinderschutzrechts sowie Schweigepflichtsbestimmungen wie auch die Umsetzung des Rechts in Ländern der Europäischen Union. Erarbeitet in Workshops in fünf europäischen Ländern werden zudem lessons learned und Empfehlungen formuliert.

Overview of Legislation in the European Union to address Female Genital Mutilation: Challenges and Recommendations for the implementation of Laws
Els Leye, Alexia Sabbe, Expert paper, International Centre for Reproductive Health Ghent University, Belgium, 2009.
Dieses Papier gibt einen Überblick über Straf- und Kinderschutzrecht sowie Schweigepflichtsbestimmungen in 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Neben der Umsetzung des Rechts werden auch lessons learned und Empfehlungen herausgearbeitet.

www.un.org/...

Female Genital Mutilation. A study of health services and legislation in some countries of the European Union
Els Leye, doctorate, 2008.
Einführung zu FGM und zu Ansätzen zu ihrer Überwindung sowie Einblicke in die Rechtslage einiger europäischer Länder. Es werden Aussagen getroffen zu Gesundheitsdiensten, die betroffenen Frauen zur Verfügung stehen. Die Autorin forschte zudem zu Wissen und Einstellungen flämischer Gynäkolog/-innen sowie zu Schlüsselelementen einer integrierten europäischen Agenda.

Health Care in Europe for Women with Genital Mutilation
Els Leye, Richard A. Powell, Gerda Nienhuis, et al., In: Health Care for Women International, 27: 362-378, 2006.
Diese Veröffentlichung beleuchtet ethische Probleme, mit denen sich Gesundheitspersonal im Kontext von FGM in Europa konfrontiert sieht. Sie bewertet zudem Bestimmungen in der EU, identifiziert Lücken, die in der Behandlung betroffener Frauen existieren und schlägt Lösungen vor.

Combating Female Genital Mutilation in Europe. A Comparative Analysis of Legislative and Preventive Tools in the Netherlands, France, the United Kingdom, and Austria
Sophie Poldermans, Master Thesis, European Master’s Degree in Human Rights and Democratisation, 2006.
Diese Masterarbeit setzt sich auch. mit den internationalen Menschenrechtsinstrumenten auseinander, die auf FGM Anwendung finden und widmet sich einer vergleichenden Analyse rechtlicher und präventiver Instrumente zu FGM in vier europäischen Ländern. Empfehlungen schließen die Arbeit ab.

Studie zu weiblicher Genitalverstümmelung
TERRE DES FEMMES (Franziska Gruber, Ute Binder et al.) im Auftrag von: Feleknas Uca, Mitglied des Europäischen Parlaments, 2005.
Diese Studie geht auf die Hintergründe von FGM ein und beleuchtet zudem internationale Abkommen wie auch straf- und asylrechtliche Regelungen. Zahlen ausgewählter Länder finden ebenso Eingang. Empfehlungen und Lösungsansätze schließen die informative Ausarbeitung ab. 

http://frauenrechte.de/...

Female genital mutilation, asylum seekers and refugees: the need for an integrated European Union agenda
Richard A. Powell, Els Leye, Amanda Jayakody, Faith Mwangi-Powell et al., In: Health Policy 70 (2004), pp. 151-162.
Frauen und Mädchen, die eine FGM erlitten haben oder von ihr bedroht sind, sind eine heterogene Gruppe, auf die in der Asylgesetzgebung der EU-Staaten unterschiedlich eingegangen wird. Das Papier spricht sich für eine integrierte EU-Agenda aus, die ihren Bedürfnissen gerecht wird.

Die rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit der weiblichen Genitalverstümmelung
Marion Rosenke, Dissertation, Peter Lang Verlag, Frankfurt, 2000.
Auch für Nichtjurist/-innen anschaulich, behandelt dieses Buch FGM als Verstoß gegen internationale Rechtsnormen und stellt die rechtliche und politische Behandlung von FGM in Immigrationsländern dar. Die Situation in Deutschland steht im Vordergrund. FGM wird auch im islamischen Recht untersucht.

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Ausgewählte Stellungnahmen der EU

European Parliament resolution of 24 March 2009 on combating female genital mutilation in the EU (2008/2071(INI))

zur Internetseite

European Parliament resolution of 16 January 2008: Towards an EU strategy on the rights of the child (2007/2093(INI)) 

zur Internetseite

Council of Europe Resolution 1247 (2001), on female genital mutilation
Council of Europe, Conseil de l’Europe, Conseil Parliamentary Assembly, Assemblée parlementaire. 

zur Internetseite
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Aktionspläne zu FGM

Irland: Irischer Nationaler Aktionsplan gegen FGM
Ireland’s National Plan of Action to Address Female Genital Mutilation, 2008.

Norwegen: Aktionsplan zur Bekämpfung von FGM
Action Plan for Combating Female Genital Mutilation, Norwegian Ministries, Action Plan 2008-2011. 

Action Plan for Combating Female Genital Mutilation (pdf, 0,8 MB, EN)

Portugal: Aktionsprogramm zur Beseitigung von weiblicher Genitalverstümmelung
Programme of Action for the Elimination of Female Genital Mutilation, integrated in the III Citizenship and Gender – Nacional Plan (2007-2010), 2009. 

Programme of Action for the Elimination of Female Genital Mutilation (pdf, 0,8 MB, EN)

FGM und Gesundheit

Das Projekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ der GIZ stellt in dieser Rubrik zunächst Publikationen zusammen, die die schweren gesundheitlichen Konsequenzen der weiblichen Genitalverstümmelung aufzeigen. Nachfolgend finden sich Leitfäden und Handreichungen aus verschiedenen Ländern für medizinisches Personal. Die GIZ möchte dieser Berufsgruppe hiermit praxisorientiertes Material an die Hand geben und damit die Behandlung und Betreuung betroffener Mädchen und Frauen sowie die Prävention der Praktik verbessern helfen.

Für weitere Informationen in diesem Bereich kann zudem die Internetseite der Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES konsultiert werden.

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Einführende Veröffentlichungen

Global strategy to stop health-care providers from performing female genital mutilation
WHO, UNFPA, UNICEF, et al., 2010. Die globale Strategie gegen die Medikalisierung von FGM beleuchtet u.a. die Hintergründe dieser Praktik sowie Herausforderungen zu ihrer Überwindung. Sie beruft sich dabei auf internationale Menschenrechte. Ihre Implementierung ist zur Überwindung von FGM unabdinglich.

www.who.int/...

Female genital mutilation and obstetric outcome: WHO collaborative prospective study in six African countries
World Health Organization, Department of Reproductive Health and Research. In:The Lancet 2006; 367: 1835-1841. Verlässliche Aussagen zum Einfluss von FGM auf die Geburt sind selten. Die vorliegende Studie beleuchtet die nachteiligen Folgen von FGM auf die Geburt. Ihre Ergebnisse zeigen, dass bei Frauen, die FGM erlitten haben, eher Probleme bei der Geburt auftreten als bei unbeschnittenen Frauen. 

www.who.int/...

Schnitte in Körper und Seele. Eine Umfrage zur Situation beschnittener Mädchen und Frauen in Deutschland
Berufsverband der Frauenärzte, TERRE DES FEMMES, UNICEF, Köln 2005. Die Publikation stellt die Ergebnisse der ersten Befragung deutscher Gynäkolog/-innen zum Thema FGM zusammen und zeigt den großen Bedarf an Sensibilisierung und Fortbildung. Die Ausführungen werden ergänzt von Artikeln, in denen betroffene Frauen und Mädchen selbst zu Wort kommen und Expert/-innen Stellung beziehen.

www.unicef.de/...

Gesundheitliche Folgen der weiblichen Genitalverstümmelung
Christina Bauer, Marion Hulverscheidt, In: TERRE DES FEMMES (Hrsg.), Schnitt in die Seele, Mabuse-Verlag, Frankfurt/M., 2003, S. 65-85. Der Artikel stellt die gesundheitlichen Folgen der weiblichen Genitalverstümmelung umfassend dar und bezieht in seine Ausführungen neben Wissen aus Medizin und Psychotherapie auch die Erfahrungen Betroffener ein. 

http://frauenrechte.de/...

A Systematic review of the health complications of female genital mutilation including sequelae in childbirth
WHO, Department of Gender, Women and Health, 2000. Diese Veröffentlichung identifiziert Primärdaten zu den gesundheitlichen Folgen FGM und stellt diese mit besonderen Augenmerk auf ihre Auswirkungen auf die Geburt, einschließlich psychosexueller Folgen, zusammen. Die Publikation gibt zudem Informationen zu Forschungsmöglichkeiten über die gesundheitlichen Folgen von FGM. 

www.who.int/...
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Leitfäden und Handreichungen für medizinisches Personal

International

Management of pregnancy, childbirth and the postpartum period in the presence of female genital mutilation
Report of a WHO technical consultation, Department of Reproductive Health and Research, 2001. Die Publikation behandelt die gesundheitlichen Folgen von FGM für die Schwangerschaft, während und nach der Geburt und führt aus, wie ihnen vorgebeugt und sie bewältigt werden können. Mangelnder Zugang zu Gesundheitsdiensten sowie Forschungs- und Ausbildungsbedarf werden ebenso thematisiert.

www.who.int/...

Female genital mutilation: integrating the prevention and the management of the health complications into the curricula of nursing and midwifery. A teacher's guide
WHO, Department of Gender and Women's Health and Department of Reproductive Health and Research, 2001. Dieses Handbuch für die Ausbildung von Krankenschwestern und Hebammen, die Frauen mit genitaler Verstümmelung versorgen, bietet Richtlinien und Orientierungshilfe zum Erkennen von FGM und zur Beratung. Die Ausführungen sind auch für andere Zielgruppen im medizinischen Bereich von Bedeutung.

www.who.int/...

Female genital mutilation: integrating the prevention and the management of the health complications into the curricula of nursing and midwifery. A student's manual
WHO, Department of Gender and Women's Health and Department of Reproductive Health and Research, 2001. Dieses WHO-Handbuch vermittelt zukünftigen Krankenschwestern und Hebammen Kompetenzen, um FGM zu verhindern und bereitet sie auf die Behandlung von Folgen bei Schwangerschaft und Geburt vor. Strategien zur Einbeziehung von Familien in die Prävention von FGM werden erörtert. 

www.who.int/...

Female genital mutilation: the prevention and the management of the health complications. Policy guidelines for nurses and midwives
WHO, Department of Gender and Women's Health and Department of Reproductive Health and Research, 2001. Diese Publikation richtet sich an diejenigen, die Richtlinien im Gesundheitswesen entwickeln und die Arbeit von Krankenschwestern, Hebammen und anderem Gesundheitspersonal lenken. Sie möchte bei der Einhaltung der WHO-Richtlinien zu FGM unterstützen und stellt sich gegen Medikalisierung.

www.who.int/...

Caring for Women with Circumcision: A Technical Manual for Health Care Providers
RAINBO, Nahid Toubia, 1996. Dieses Buch richtet sich an Gesundheitspersonal, das mit FGM praktizierenden Migranten und Migrantinnen in Berührung kommt. Neben Hinweisen zum Vorgehen bei FGM-Folgen geht es auch auf die Bedürfnisse betroffener Frauen in der Behandlung, auf psychologische Fragen und kultursensible Beratung ein.

Deutschland

Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen. Hintergründe und Hilfestellung für professionell Pflegende
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DbfK), 2008. Eine kompetente Versorgung von von FGM betroffenen Frauen in Deutschland soll sicher gestellt werden. Die Broschüre bietet neben Informationen über die Praktik Informationen zum Umgang mit FGM bei Schwangerschaft und Geburt und im pflegerischen Alltag. Ein Beitrag stellt den Umgang der Pflegenden mit den eigenen Gefühlen in den Mittelpunkt. 

www.dbfk.de/...

Weibliche Genitale Beschneidung – Umgang mit Betroffenen und Prävention. Empfehlungen für Angehörige des Gesundheitswesens und weitere potentiell involvierte Berufsgruppen
AG FIDE e.V., Sektion der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, INTEGRA, 2007.
Neben Informationen zu FGM und ihren Komplikationen geht das Papier auf Rechtslage und Schweigegebot ein. Es widmet sich zudem auch folgenden Themen: gynäkologische Untersuchung, Betreuung bei Schwangerschaft und Geburt, Neugeborenenuntersuchung, Betroffenenversorgung, Reinfibulation. 

http://frauenrechte.de/...

Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation)
Bundesärztekammer, 2005 (die Empfehlungen liegen auch in englischer und französischer Sprache vor). Das Dokument umreißt die Praktik und ihre medizinischen, psychischen und sozialen Folgen. Empfehlungen gehen auf ethische und rechtliche Fragestellungen, Defibulation und Wundversorgung ein sowie auf Prävention für neugeborene Töchter und Fragen der Betreuung. 

http://frauenrechte.de/...

Weibliche Genitalverstümmelung - ein Thema für Hebammen
Gritt Richter, In: Kongressband zum IX. Hebammenkongress, 21.-23. Mai 2001, Dresden, S. 193-198. Der Beitrag wertet Richtlinien und Erfahrungen für den Umgang mit betroffenen Frauen für Hebammen aus. Er behandelt dabei nicht nur Fragen, die mit FGM und Geburt in Verbindung stehen, sondern geht auch auf eine sensible Kommunikation ein. Zitate von Betroffenen untermauern die Ausführungen. 

http://frauenrechte.de/...

Schweiz

Guideline. Patientinnen mit genitaler Beschneidung: Schweizerische Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und Pflegefachkräfte
Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, 2005. Die vorliegenden Empfehlungen nehmen zu einer Vielzahl von Punkten Stellung, darunter zu gynäkologischer Untersuchung, Schwangerschaft, Reinfibulation oder postnataler Nachsorge. Sie sprechen sich für umfassende Aus- und Fortbildungsmaßnahmen von Fachkräften im Gesundheits- und Pflegewesen aus. 

http://sggg.ch/...

Guideline. Mutilations génitales feminines: recommendations suisses à l'intention des professionnels de la santé
Societé Suisse de Gynécologie et d'Obstétrique, 2005. Französische Version der oben aufgeführten Empfehlungen. 

http://sggg.ch/...

Verstümmelung des weiblichen Genitale (Female Genital Mutilation, FGM)
Caflich, M., Mirabaut, M., In: Paediatrica, Vol. 18, Nr. 6, 2007, S. 44-47. Der Artikel stellt Hintergrundinformationen zum Thema genitale Verstümmelung für Kinderärztinnen und -ärzte zusammen, unterstreicht in einem speziellen Paragraphen ihre Rolle in der Prävention von FGM und gibt praktische Hinweise zu Handlungsmöglichkeiten.

www.swiss-paediatrics.org/...

Grossbritannien

Female Genital Mutilation and its Management
Royal College of Obstetricians and Gynaecologists, Green-top Guideline, No. 53, May 2009. Die Guidelines geben auch Richtlinien zum Verhalten gegenüber bedrohten/betroffenen Mädchen und Frauen. Sie gehen auf die Ausführung einer Defibulation ein und formulieren Empfehlungen für eine normale Geburt bei Betroffenen. Ein Erfassungsbogen zur Beurteilung einer Patientin rundet den Leitfaden ab. 

www.rcog.org.uk/...

Holistic Care for Women: A Practical Guide for Midwives
FORWARD, Dr. Faith Mwangi-Powell 2001.
Dieses Trainings- und Referenzhandbuch für Hebammen, das unter Beteiligung von Hebammen herausgegeben wurde, behandelt wichtige medizinische Aspekte von FGM und der Behandlung betroffener Frauen. Es äußert sich zu Bereichen der kulturellen Sensibilität und Sozialfürsorge und zu Fragen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit.

Female Genital Mutilation also known as Female Circumcision. Information for Health Care Professionals
Guy's and St. Thomas' Hospital Trust, Comfort Momoh, 2000.
Diese Publikation beleuchtet Fakten zu genitaler Verstümmelung, die Rolle von Hebammen, Überweisungsverfahren bei betroffenen Patientinnen sowie Informationen zu Schwangerschaft und Geburt.

Child Protection and Female Genital Mutilation
FORWARD, Rodney Hedley and Efua Dorkenoo, 1992, kein Download verfügbar.
Die Guidelines richten sich an Sozialarbeiter/-innen, Lehrer/-innen und Gesundheitspersonal und alle, die mit FGM praktizierenden Migrant/-innen in Berührung kommen und soll ihnen ermöglichen, präventiv tätig zu werden. Sie sind auch geeignet für Personen, die zum ersten Mal Frauen begegnen, die von FGM betroffen sind.

Female Genital Mutilation: a counselling guide for professionals
FORWARD, Fiona Adamson, ohne Erscheinungsangabe.
Die Broschüre vermittelt Fähigkeiten und Herangehensweisen in der FGM-Beratung. Dabei geht sie auf die Beratung von Familien ein und erörtert mögliche Reaktionen und Bedürfnisse einzelner Familienmitglieder. Beratung wird als Chance vermittelt, die zusammen mit den Migrant/-innen positiv hin zu einem Wandel von Verhalten gestaltet werden kann.

www.mgf.uab.es/...

Australien

Female Genital mutilation. Information for Australian Health Professionals
The Royal Australien College of Obstetricians and Gynaecologists, 1997. Die Broschüre informiert über FGM und die Bedürfnisse Betroffener. In einem Kapitel werden Fragen der Kommunikation und psychologischen Unterstützung beleuchtet. Berücksichtigung erfahren auch Geburt und Kaiserschnitt, Defibulation und die dabei medizinische Vorgehensweise sowie Erwartungen der Frauen an diese Operation. 

http://www.dhhs.tas.gov.au/...

FGM, Recht und Menschenrechte

Das Projekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ der GIZ stellt in dieser Rubrik Dokumente zusammen, die die weibliche Genitalverstümmelung aus der Menschenrechtsperspektive beleuchten und als schwere Menschenrechtsverletzung einstufen. Links zu Internetseiten internationaler wie regionaler Organisationen und Institutionen schließen die Rubrik ab.

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Einführende Veröffentlichungen

Promoting the abandonment of Female Genital Cutting
Marta Santos Pais, In: Carol Bellamy, Jean Zermatten, Realizing the Rights of the Child, Swiss Human Rights Book Vol. 2, 2007, pp. 220-228.
Der Artikel schildert den Weg zur Wahrnehmung von FGM als Menschenrechtsverletzung und zeigt Meilensteine zur Überwindung im Kontext der UN und des internationalen Menschenrechtsinstrumentariums. Er geht eingehend auf die UN-Kinderrechtskonvention ein.

Female Genital Mutilation: A Matter of Human Rights: An Advocate’s Guide to Action
Center for Reproductive Rights, 2006.
Umfassende Analyse des Menschenrechtskontextes und Betrachtung der Instrumente und Politiken, die zu FGM verabschiedet wurden oder in Ländern anwendbar sind, in denen die Praktik vorkommt. Ziel des Leitfadens ist es, besonders nationale Akteure anzuleiten, ihre Regierungen gemäß internationaler Konventionen für den Schutz von Frauen in die Pflicht zu nehmen. 

http://reproductiverights.org/.../FGM_final.pdf (0,3 MB)

Female genital mutilation: a guide to laws and policies worldwide
Anika Rahman, Nahid Toubia, London, Zed, 2000.
Das Buch gibt einen Überblick über die internationale Rechtslage zu FGM sowie über Rechtslage und Maßnahmen gegen FGM in 41 Ländern. Die Autoren plädieren für die Anwendung internationaler Konventionen, für Regierungsverantwortung und entwickeln Empfehlungen für FGM-Initiativen auf verschiedenen Politikebenen.

Wrestling with Contradictions: Human Rights and Traditional Practices Affecting Women
Kristin L. Savell, In: McGill Law Review, Vol. 41, No. 4, 1996, pp. 781-817.
Der Artikel möchte zu einem tieferen Verständnis von FGM beitragen, indem er den kulturellen Kontext der Praktik diskutiert und Sichtweisen Betroffener darstellt. Er unterstreicht die Bedeutung, kulturelle Unterschiede verstehen zu lernen, untersucht Menschenrechtsnormen und schlägt Strategien gegen FGM vor. 

http://lawjournal.mcgill.ca/.../41.Savell.pdf (0,3 MB)

Women's Health and Human Rights: The promotion and protection of women's health through international human rights law
Cook, Rebecca, WHO, Geneva, 1994.
Das Buch untersucht, auf welche Weise Menschenrechtsabkommen als Mechanismus für die Verbesserung der Gesundheit von Frauen genutzt werden können. Es beschreibt zudem die in internationalen Konventionen verankerten für die Gesundheit relevanten Menschenrechte und verdeutlicht an Fallbeispielen, wie diese geltend gemacht werden können.

Harmful Traditional Practices Affecting the Health of Women and Children
Fact Sheet No. 23, OHCHR, ohne Erscheinungsangaben.
Dieses Factsheet geht im ersten Kapitel ausführlich auf die weibliche Genitalverstümmelung ein und beleuchtet auch andere schädliche traditionelle Praktiken. In einem weiteren Kapitel werden Aktivitäten von Organen der Vereinten Nationen, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen beleuchtet.

www.ohchr.org/.../FactSheet23en.pdf, (0,1 MB)
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Nützliche Internetseiten zu Menschenrechten

Work of the General Assembly on violence against women
Auf dieser Seite finden sich zahlreiche Resolutionen und Berichte der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu Formen oder Aspekten von Gewalt an Frauen, darunter zu traditionellen schädlichen Praktiken, die die Gesundheit von Frauen und Mädchen schädigen.

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CEDAW
Staaten, die die UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) ratifiziert haben oder ihr beigetreten sind, sind gebunden ihre Bestimmungen umzusetzen und werden von der UN in regelmäßigen Abständen aufgerufen, Berichte über die im Rahmen der Konvention ergriffenen Maßnahmen vorzulegen. Hier können eine Vielzahl der jüngeren Länderberichte nachgelesen werden. 

zur Internetseite

African Union
Diese Seite der Afrikanischen Union bietet eine Übersicht über den Status der Beitritte zu und der Ratifizierung von afrikanischen Konventionen und Protokollen durch einzelne afrikanische Staaten. Darunter befinden sich beispielsweise das Maputo-Protokoll (Protokoll für die Rechte von Frauen) oder die Afrikanische Charta über die Rechte und den Schutz des Kindes. 

zur Internetseite

European Commission
Promotion of Human Rights and Democratisation in the EU’s External Relations
Diese Seite der Europäischen Kommission zur Förderung von Menschenrechten und Demokratisierung in den Auslandsbeziehungen der EU bietet auch Informationen über den Stellenwert von Kinder- und Frauenrechten und verlinkt zu EU-Dokumenten zu Menschenrechten.

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Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR)
Das Amt des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) steht für die internationale Verpflichtung Menschenrechte zu fördern und zu schützen. Die Seite des OHCHR bietet eine Fülle von Informationen zu Menschenrechten und Menschenrechtsthemen wie auch zu Organen des Menschenrechtsschutzes und zu Ressourcen und Publikationen. 

zur Internetseite

United Nations Special Rapporteur on Violence against Women
Auf der Internetseite der UN-Sonderberichterstatterin zu Gewalt an Frauen finden sich auch Jahresberichte und Berichte zu Länderbesuchen zur Untersuchung der besonderen Situation von Frauen sowie Informationen zu den in Bezug auf Frauenrechte wichtigsten relevanten internationalen Menschenrechtsinstrumenten.

zur Internetseite

Women Watch: Information and Resources on Gender Equality and Empowerment of Women
Women Watch ist das zentrale Portal für Informationen und Ressourcen der Vereinten Nationen im Bereich Förderung der Gleichberechtigung der Geschlechter und des empowerment von Frauen. Die Internetseite bietet auch Informationen zu einer großen Anzahl von Themen, zu relevanten UN-Konferenzen oder zu Statistiken und Indikatoren zur Situation von Frauen weltweit.

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Division for the Advancement of Women (DAW)
Die Abteilung zur Förderung von Frauen (DAW) unterstützt die Verbesserung der Stellung der Frau und die Verwirklichung ihrer Gleichberechtigung. Auf der Internetseite können beispielsweise unter „General Assembly“ Berichte, Erklärungen und Stellungnahmen der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu genderbezogenen Themen nach Sitzungen geordnet eingesehen werden. 

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FGM und Religion

Das Projekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ der GIZ stellt in dieser Rubrik wichtige Dokumente sowie Fatwas (islamische Rechtsgutachten) und Deklarationen zum Thema FGM und Religion zusammen. Der Schwerpunkt wird dabei auf den Islam gelegt.

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Einführende Veröffentlichungen

De-linking Female Genital Mutilation/Cutting from Islam
USAID, Population Council, FRONTIERS, 2008.
Die Studie untersucht die grundlegenden Rechtsquellen des Islam im Hinblick auf FGM und geht dabei auf die zu ihrer Rechtfertigung herangezogenen Hadith ein, die islamwissenschaftlich analysiert werden. Es werden Grundlagen der islamischen Lehre beleuchtet, die FGM entgegenstehen. Eine wichtige Studie, die fundierte Argumentationen gegen FGM liefert.

www.popcouncil.org/...FGM_Islam.pdf

Female Genital Mutilation – religious and legal perspectives
Womenkind worldwide, Conference report, June 2006, Cairo, Egypt.
Ausgewählte Wortbeiträge und Ergebnisse einer Konferenz zu FGM sowie Früh- und Zwangsverheiratung. Die Sichtweisen des Islam und des Christentums gegenüber diesen Praktiken wurden identifiziert und die Interpretation ihrer Texte kritisch hinterfragt. Vorschläge für die Überwindung dieser schädlichen Praktiken werden unterbreitet.

http://www.womankind.org.uk/...

Male Circumcision and Female Circumcision among Jews, Christians and Muslims.
Dr. Sami Aldeeb Abu-Sahlieh, Geneva: Shangri-La Publications, 2001.
Diese umfangreiche Ausarbeitung beleuchtet männliche Beschneidung und weibliche Genitalverstümmelung aus dem Blickwinkel verschiedener Religionen, sowie vor dem Hintergrund einer medizinischen, sozialen und rechtlichen Debatte und geht im Kontext auf zahlreiche interessante Fragestellungen ein.

Islamic Ruling on Male and Female Circumcision
Muhammad Lutfi al-Sabbagh, WHO, 1996.
Diese WHO-Publikation stellt drei kurze wissenschaftliche Artikel zur islamischen Sichtweise der weiblichen Genitalverstümmelung und der männlichen Beschneidung zusammen. Die Texte weisen nach, dass FGM keine religiöse Pflicht ist, und sind deshalb auch nützlich für die Sensibilisierung religiöser Führer. 

www.emro.who.int/....pdf

To Mutilate in the Name of Jehovah or Allah: Legitimization of Male and Female Circumcision
Dr. Sami Aldeeb Abu-Sahlieh, Amsterdam, Middle East Research Associates, 1994.
Quellen islamischen Rechts werden erläutert und dargelegt, was diese zu beiden Themen ausführen. Es werden dabei auch religiöse Argumente für und gegen die weibliche Genitalverstümmelung erläutert. Der Autor lässt über sein Urteil bezüglich der Schädlichkeit von FGM und ihre religiöse Verankerung keinen Zweifel.

www.fgmnetwork.org/...tomutilatejehovah.doc
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Deklarationen und Fatwas

Die Fatwa von Mauretanien gegen die genitale Verstümmelung, 2010
Die Fatwa von Mauretanien verbietet die Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung. Zu dieser Entscheidung waren mauretanische Ulemas nach zweitägigen Beratungen gekommen, die unter anderem auf der Grundlage von Gutachten von Ärzten und Soziologen getroffen wurde.

Die Fatwa von Kairo gegen die genitale Verstümmelung, 2006
Die Fatwa von Kairo verurteilt FGM als Praktik, die ohne Grundlage im Koran ausgeführt wird und die Frauen physischen und psychischen Schaden zufügt. Sie appelliert an alle – Musliminnen und Muslime, Vertreterinnen und Vertreter von Bildungseinrichtungen, nationalen Legislativorgane, internationalen und regionalen Institutionen sowie von Medien – alles zu tun, um sie zu überwinden.

zur Internetseite

Handreichungen verschiedener Themenstellungen

Das Projekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ der GIZ stellt in dieser Rubrik praxisbezogene Handreichungen verschiedener Themenstellungen zusammen.

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Handreichungen

FGM/C as a Development Issue: A Training Manual to Mainstream Actions for the Abandonment of FGM/C into Development Programs and Projects
AIDOS-Research, Action and Information Network for the Bodily Integrity of Women (RAINBO), Rome, 2006, 248 pp.
Das Trainingsmanual plädiert für die Integration von Maßnahmen in Programme und Projekte der EZ, so zu reproduktiver Gesundheit, HIV/Aids, Menschenrechten, empowerment von Frauen, Gender oder Bildung. Es thematisiert Mainstreaming von FGM in laufende Programme.

Mainstreaming the Fight against FGM/C: A Training Manual
AIDOS-The Center for Reproductive Rights (CRR), Rome, 2005. Das Manual bietet ein Instrument zur Integration des Themas FGM in die Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Armutsbekämpfung. Es gibt Regierungsvertreter/-innen und Programmverantwortlichen Hilfestellung, FGM mit entwicklungsrelevanten Themen zu verknüpfen und als Mainstreaming-Thema zu verankern.

Female genital mutilation: a handbook for frontline workers

WHO, Department of Gender and Women's Health, 2000.
Die Publikation richtet sich vor allem an NROs, die sich der Überwindung von FGM widmen und an Menschen, die mit praktizierenden Gemeinschaften arbeiten. Sie ist auch von Interesse für politische Entscheider/-innen. Der gründliche Überblick zeigt EZ-Expert/-innen zudem Möglichkeiten und Grenzen von Maßnahmen zur Überwindung von FGM auf.

Female genital mutilation: a handbook for frontline workers

Learning about Social Change: Research and Evaluation Guidebook using Female Circumcision as a Case Study
Susan Izett, Nahid Toubia, Rainbo, New York, 1999.
Dieser Leitfaden beleuchtet die Durchführung von Studien und Evaluierungen zu Einstellungs- und Verhaltensänderungen im FGM-Kontext und untersucht den Prozess des sozialen Wandels. Neben Methoden werden Arbeitshilfen gegeben, sowie Erfahrungen Herangehensweisen beleuchtet, die sich als effektiv erwiesen haben.

Eradicating female Genital Mutilation: Lessons for Donors
Susan Rich, Stephanie Joyce, Wallace Global Fund, Washington, 1996
Ausgehend von Projekterfahrungen aus Subsahara-Afrika, insbesondere Sierra Leone, gibt die Publikation einen Überblick über Programme zur Überwindung von FGM und hebt die besonderen Herausforderungen für die Entwicklungszusammenarbeit hervor. Schlüsselelemente erfolgreicher Ansätze werden vorgestellt.

Kontakte und Links

Das Projekt „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“ der GIZ stellt in dieser Rubrik Links zu internationalen Organisationen und Interessensgruppen wie auch zu deutschen und internationalen Netzwerken und Kampagnen zusammen. Von einer genitalen Verstümmelung betroffene Mädchen und Frauen können in dieser Rubrik ebenso Internetseiten mit Kontaktadressen von Organisationen in Deutschland und Europa finden, die ihnen Unterstützung und Beratung bieten.

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Internationale Organisationen und Gruppen

GAMS France (Groupe femmes pour l’Abolition des Mutilation Sexuelles et autres pratiques traditionnelles affectant la santé des femmes et des enfants, französische Sektion des IAC)
GAMS Frankreich besteht bereits seit den 1980er Jahren und ist ein Zusammenschluss aus Afrikanerinnen und Französinnen, die Kompetenzen auf den Gebieten der Gesundheit, der Bildung und eine lange Erfahrung in der Prävention der weiblichen Genitalverstümmelung haben. GAMS Frankreich bietet regelmäßige Sprechstunden zu FGM an.

Website GAMS France

IAC-CIAF (Inter-African Committee on Traditional Practices Affecting the Health of Women and Children)
Das IAC wurde 1984 gegründet, um Bemühungen zur Überwindung von FGM und anderer schädlicher Praktiken zu initiieren und zu koordinieren. Es bringt sich in internationale Debatten ein und betreibt Lobbyarbeit. Bis heute ist das IAC das einzige afrikanische Netzwerk mit diesem thematischen Hintergrund. Gegenwärtig existieren u.a. in allen 28 afrikanischen Prävalenzländern nationale IAC-Komitees.

Website IAC-CIAF

International Center for Reproductive Health (ICRH)
Das ICRH ist ein multidisziplinäres Forschungszentrum, ansässig in Belgien, das Projekte u.a. in Europa und Afrika durchführt. Interessant ist v.a. die Website des ICRH Belgien. Unter „ICRH Monographies“ und „Publications“ befinden sich u.a. Dokumente zu FGM.

Website ICRH

No Peace Without Justice
No Peace Without Justice ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich u.a. für den Schutz und die Förderung von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einsetzt und auch zu FGM arbeitet. Die Organisation fördert u.a. die Ratifizierung und Umsetzung des Maputo-Protokolls und möchte rechtliche Reformen als ein Instrument zur Förderung von Verhaltensänderung vorantreiben.

Website No Peace Without Justice

PHAROS Foundation
Die niederländische PHAROS Foundation möchte Fachpersonal und Organisationen dabei unterstützen, Gesundheitsfürsorge für Flüchtlinge, Asylsuchende und Migrant/-innen zu verbessern. PHAROS ist als nationales Wissenszentrum, das in diesem Bereich gezielt Wissen aufbaut und praktische Methoden entwickelt, die offizielle Kontaktstelle in den Niederlanden zu Fragen von FGM.

Website PHAROS Foundation

Tostan - Community-led Development
Tostan ist eine senegalesische Nichtregierungsorganisation, die in afrikanischen Gemeinschaften Entwicklung und positive soziale Transformation nachhaltig verankern möchte. Dabei stützt man sich auf den Respekt der Menschenrechte. Auf der Internetseite kann u.a. der Ansatz der Organisation, das Community Empowerment Program, kennengelernt werden.

Website Tostan
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Deutsche und internationale Netzwerke und Kampagnen

INTEGRA – Deutsches Netzwerk zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung
Im Deutschen Netzwerk INTEGRA sind alle wichtigen deutschen Organisationen, die zum Thema der genitalen Verstümmelung in Deutschland oder im Ausland arbeiten, vertreten und über die Internetseite verlinkt. Über die Seite sind u.a. auch wichtige Pressemitteilungen einsehbar.

Website INTEGRA

European Network for the Prevention and Eradication of Harmful Traditional Practices, in particular Female Genital Mutilation (EuroNet-FGM)
Das EuroNet-FGM möchte zur Überwindung schädlicher Praktiken, insbesondere FGM, beitragen, in dem es sich für die Zusammenarbeit wichtiger Anti-FGM-Organisationen auf europäischer Ebene einsetzt sowie für den Austausch von Informationen und Forschung auf nationaler und internationaler Ebene eintritt. Die Internetseite listet die Mitgliedsorganisationen und verlinkt teilweise zu ihnen.

Website EuroNet-FGM

The Donors Working Group on Female Genital Mutilation/Cutting (DWG)
Die DWG vereint internationale FGM-Schlüsselakteure. Obwohl Foki und Mandate der einzelnen Mitglieder differieren, haben es die systematische Analyse und der Austausch über ihre jeweiligen Maßnahmen, Methoden und Erfahrungen ermöglicht, einen Konsens hinsichtlich einer gemeinsamen Herangehensweise in Programmen zu erreichen. Diesen Konsens hat die Gruppe in einer Platform for Action niedergelegt.

Website DWG

END FGM-European Campaign
END FGM, als europäische Kampagne von Amnesty International Irland geleitet, arbeitet mit Partnerorganisationen in ganz Europa, um sicherzustellen, dass die Europäische Union die Rechte von Frauen und Mädchen schützt, die von FGM betroffen oder von ihr bedroht sind. Das Netzwerk möchte durch Lobbyarbeit unter europäischen Institutionen die Verabschiedung einer EU-Strategie gegen FGM erreichen.

Website END FGM

stop FGM Österreichische Plattform gegen FGM
Zahlreiche österreichische Frauen- und Menschenrechtsorganisationen sowie Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit haben sich 2003 zur Plattform stop FGM zusammengeschlossen. Sie verpflichten sich, wo immer möglich, konkrete Aktivitäten zu unternehmen oder zu unterstützen, die zur Überwindung von FGM beitragen.

Website Stop FGM
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Unterstützung für Betroffene

Kontakte und Unterstützung für Betroffene deutschlandweit
Unter dieser Internetadresse sind Organisationen in Deutschland aufgelistet, die von FGM betroffenen Frauen oder von ihr bedrohten Mädchen Beratung und Unterstützung sowie Informationen zum Thema bieten.

Terre des femmes

Kontakt

Female Genital Mutilation
fgm@giz.de