Migration und Entwicklung

Migration gab und gibt es zu allen Zeiten in allen Teilen der Erde. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen lebten im Jahr 2013 etwa 232 Millionen Menschen außerhalb ihrer Herkunftsländer. Durch die Erwerbstätigkeit von Migranten im Aufnahmeland profitiert die dortige Wirtschaft genauso wie die der Herkunftsländer der Migranten – zum Beispiel durch Geldtransfers (Remittances), Wissenstransfer und transnationale Unternehmensgründungen. Die meisten Migranten bleiben ihrer Heimat eng verbunden. Oftmals leisten sie einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung dieser Länder, indem sie ihre Familien oder verschiedene Projekte in ihren Herkunftsregionen unterstützen oder sich wirtschaftlich engagieren. Sie investieren in Schulen, Gesundheitsstationen oder die Infrastruktur. Im Jahr 2013 überwiesen Migranten etwa 551 Milliarden US-Dollar an Familien oder Freunde im Herkunftsland, davon gingen 414 Milliarden US-Dollar an Empfänger in Entwicklungsländern – das ist dreimal so viel wie das Budget der gesamten internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

Migration birgt ein großes entwicklungspolitisches Potenzial. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in der Arbeitsgemeinschaft CIM (Centrum für internationale Migration und Entwicklung) beauftragt, Ansätze zu entwickeln und praktisch umzusetzen, um die Chancen von Migration zu fördern und zu nutzen.

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