Ergebnisse

Brasilien. Copyright GIZ / Caio Vilela

Das Thema „Sport für Entwicklung“ wurde auf vielfältige Weise vorangebracht. Zu positiven Wirkungen führten zum Beispiel verschiedene Maßnahmen in den Partnerländern. Wie das abgeschlossene Programm „Youth Development through Football“ (YDF; von 2007 bis 2013) in Südafrika und weiteren afrikanischen Ländern zeigt, lassen sich nicht nur bei der Zielgruppe deutliche Effekte nachweisen, sondern auch bei den beteiligten Organisationen. Fast 40 Prozent der Teilnehmer der YDF-Aktivitäten verhielten sich signifikant weniger unsozial, gewalttätig oder diskriminierend. 74 Prozent der Jungen und Mädchen sind durch die Maßnahmen selbstbewusster geworden. 81 Prozent betrachteten sich durch ihre Teilnahme im Projekt als Vorbild und glaubten, als Multiplikatoren Veränderungen in Gang setzen zu können. 

Auch Britta Heidemann unterstützt als Botschafterin für „Sport für Entwicklung“ die entwicklungspolitischen Anliegen des BMZ und des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Sie nutzt ihre Bekanntheit, um die Öffentlichkeit und die Welt des Sports für den Themenbereich „Sport für Entwicklung“ und nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren. Damit leistet sie einen Beitrag, entwicklungspolitische Themen in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Sie besucht Projekte im Auftrag des BMZ und seines Partners DOSB, beteiligt sich an Diskussionsrunden und Kongressen. Über Interviews mit Medienvertretern und soziale Medien wendet sie sich auch direkt an die Öffentlichkeit.

Solche Ergebnisse tragen zur stetigen Verbesserung des Konzepts bei. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) sammelt immer mehr Wissen und Kompetenzen und schärft ihr Profil durch 

  • das systematische Sammeln, Aufarbeiten und Bereitstellen von Erfahrungen, Methoden und Instrumenten, 
  • das Erstellen von Studien,
  • die enge Verzahnung mit bilateralen EZ-Sportvorhaben. 

In dem Maße, wie sich relevante Akteure hierzulande vernetzen, erhöht sich auch die Effizienz des deutschen Beitrags zu „Sport für Entwicklung“. Die Zu- und Mitarbeit in internationalen Gremien stärkt außerdem die Positionierung der deutschen EZ auf internationaler Ebene. Über die Kooperation mit deutschen und internationalen Akteuren der Sportförderung, aber auch der Wirtschaft können die Aktivitäten auf diesem Gebiet weiter ausgedehnt werden. Letztendlich profitiert davon wieder die Zielgruppe – Kinder und Jugendliche. Denn die GIZ kombiniert die politische Arbeit in nationalen und internationalen Gremien mit ausgewählten Pilotprojekten zu „Sport für Entwicklung“. Auf diese Weise kann sie Erkenntnisse aus dem „Feld“ in die konzeptionelle Arbeit tragen und Ergebnisse aus Diskussionen und Studien wiederum in die Projektarbeit einfließen lassen.