Projekte

Die GIZ arbeitet mit dem Ansatz „Sport für Entwicklung“ in 16 Partnerländern weltweit. Hier finden Sie eine Auswahl der Projekte: 


MEHR SCHLIESSEN

Afghanistan und Namibia

Fussball spielende Jugendliche. Copyright GIZ

Die Stärkung von Mädchen und jungen Frauen steht in den Vorhaben im Vordergrund. In Kooperation mit dem afghanischen Bildungsministerium wurden bislang knapp 100 Sportlehrerinnen und -lehrer an Mädchenschulen ausgebildet sowie ein spezielles Schulcurriculum entwickelt. In Namibia wurden Entwicklungsmöglichkeiten für Mädchen und junge Frauen durch den Bau eines Mädchenzentrums auf dem Gelände des Namibischen Fußballverbandes (NFA) in Windhuk geschaffen. Das Zentrum wird als geschützter Raum zum Sporttreiben und Lernen genutzt. Weiterbildungsangebote zu Tourismus, mit Partnern aus der Wirtschaft, ergänzen das Portfolio. Sportangebote wie Fußball und Basketball werden unter anderem zur gesundheitlichen Aufklärung und HIV-Prävention genutzt und mit einem Life-Skills-Training verbunden.

Sport für Entwicklung in Afrika: Kein Platz ohne Konzept!
MEHR SCHLIESSEN

Kolumbien und Brasilien

Fussball spielende Kinder auf der Strasse. Copyright GIZ

Gewaltprävention, friedliche Konfliktlösung und die Reintegration von Binnenflüchtlingen stehen in Kolumbien im Fokus. Mit einem speziell entwickelten Handbuch wird gesellschaftliche Aussöhnung durch Sport unterstützt. In Kolumbien wurden bislang 100 Lehrerinnen und Lehrer sowie 160 Trainerinnen und Trainer ausgebildet, 15 Frauen und Männer wurden für die Ausbildung von Trainern qualifiziert. Rund 15.000 Kinder und Jugendliche wurden dadurch erreicht. Auch in Brasilien geht es um Gewaltprävention und Jugendförderung, vor allem in Brennpunktschulen und benachteiligten Wohngebieten, wo bislang rund 30.000 Kinder und Jugendliche von den Maßnahmen profitiert haben.

MEHR SCHLIESSEN

Palästinensische Gebiete

Sport für Entwicklung. Copyright GIZ.

Sport wird zur Förderung von Berufsbildung und Arbeitsmarktbefähigung eingesetzt. Er soll dazu beitragen, berufliche Bildung attraktiver zu gestalten und damit gleichzeitig weitere Programme und Trainingseinheiten der deutschen EZ zur beruflichen Bildung unterstützen. Sachkundig eingesetzt kann Sport ein Instrument sein, um persönliche und soziale Fähigkeiten, sogenannte Soft Skills, wie Teamwork, Kommunikation und Entscheidungsfähigkeit zu schulen – grundlegende Werte für die berufliche Entwicklung. In verschiedenen Summer Schools konnten bislang über 2.000 Jugendliche erreicht werden.

MEHR SCHLIESSEN

Botschafterin „Sport für Entwicklung“

Kinder spielen Handball. ©GIZ

Britta Heidemann, erfolgreiche deutsche Fechterin, unterstützt als Botschafterin „Sport für Entwicklung“ die entwicklungspolitischen Anliegen des BMZ und des DOSB. Sie nutzt ihre Bekanntheit, um die Öffentlichkeit und die Welt des Sports für dieses Thema und für nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro hat Britta Heidemann beispielsweise Sportprojekte der deutschen EZ besucht und darüber in den Medien berichtet. Sie hat am Zukunftskongress des BMZ 2016 teilgenommen, um als Podiumsteilnehmerin für das Thema zu sensibilisieren.