Global Business Network

Global Business Network

Project details

  • Project number:2016.1004.7
  • Status:laufendes Projekt
  • Responsible Organisational unit: G130 Zusammenarbeit mit der Wirtschaft
  • Contact person:Linda Schraml 
  • Partner countries: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.

Summary

  • Objectives:

    The cooperation between local, german and european enterprises and institutions in selected countries are improved.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

  • Financing organisation:

    not available

 

Project value

  • Total financial commitment:5 201 000  Euro
  • Financial commitment for this project number:5 201 000  Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous projects

  • not available

Follow-on projects

  • not available

 

Term

  • Entire project:01.04.2017 - 31.12.2020
  • Actual project:31.03.2017 - 31.12.2020

 

Contact

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Partizipative Entwicklung und Gute Regierungsführung:Projekt ist nicht auf PD/GG ausgerichtet bzw. lässt sich (noch) nicht einstufen
  • Umwelt- und Ressourcenschutz, ökologische NachhaltigkeitProjekt nicht auf Umwelt-/Ressourcenschutz gerichtet bzw. (noch) nicht zu kennzeichnen
  • Gleichberechtigung der GeschlechterProjekt hat nachweislich positive Wirkung auf Gleichberechtigung
  • Armutsorientierungnot available

CRS code

  • Geschäftspolitik und -verwaltung

 

Project description (DE)

Ausgangssituation
Eine gut funktionierende Wirtschaft ist eine Grundvoraussetzung für die Entwicklung eines Landes: Wirtschaftliches Wachstum schafft Arbeitsplätze, verbessert das Einkommen der Menschen und treibt Innovation voran. Deshalb sieht die Agenda 2030 der Vereinten Nationen vor, die Privatwirtschaft aktiv in die Umsetzung von Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) einzubeziehen. Dies umfasst lokale Unternehmen in den Partnerländern genauso wie deutsche und europäische Unternehmen, denn die Zusammenarbeit mit internationalen Wirtschaftspartnern ist oft der Schlüssel zum Erfolg. Damit die wirtschaftliche Entwicklung aber wirklich zur Erreichung der SDGs beiträgt, muss sie nachhaltig wachsen, der gesamten Bevölkerung vor Ort zugutekommen und weder die Natur noch das Klima schädigen. Hier können Unternehmen von der Fachexpertise der Entwicklungszusammenarbeit profitieren.

Ziel
Die Kooperationsbeziehungen zwischen lokalen Unternehmen und Institutionen in ausgewählten Partnerländern sowie deutschen und europäischen Unternehmen und Institutionen sind verbessert.

Vorgehensweise
Das vom BMZ geförderte Global Business Network (GBN) Programm ist ein globales Vorhaben, das Unternehmergeist mit nachhaltigem wirtschaftlichen und sozialen Engagement verbindet. Hierfür richtet das Projekt in ausgewählten Ländern Afrikas und Asiens, in denen es bisher keine Auslandshandelskammern (AHKs) oder Delegationen der Deutschen Wirtschaft gibt, Business & Cooperation Desks ein. In diesen Ländern gibt es ein erhebliches Potential zur Kooperation mit der deutschen Wirtschaft. Die Business & Cooperation Desks sind in die Büros der GIZ integriert und werden von den GBN-Koordinator*innen betreut. Diese arbeiten eng mit den regional zuständigen AHKs und, wo möglich, mit bilateralen Wirtschaftsvereinigungen zusammen. Die Arbeitsteilung zwischen den GBN-Koordinator*innen und den Regionalkoordinator*innen der AHK ist ein wichtiger Bestandteil des Programms.
Die GBN-Koordinator*innen bieten folgende Kerndienstleistungen:
Für Unternehmen:
Ø Sie informieren und beraten lokale, deutsche und europäische Unternehmen zu den Förder-, Finanzierungs- und Kooperationsangeboten der Entwicklungszusammenarbeit.
Ø Sie fördern die Ideen lokaler und deutscher Unternehmen und unterstützen diese dabei, daraus konkrete Projekte zu entwickeln und umzusetzen.
Ø Sie vernetzen Akteure aus dem Privatsektor und der Entwicklungszusammenarbeit, indem sie zum Beispiel regelmäßig Veranstaltungen organisieren.
Für Projekte der GIZ:
Ø Sie unterstützen Entwicklungszusammenarbeits-Projekte dabei, Kontakte zu Unternehmen herzustellen und Projektansätze weiterzuentwickeln. Dabei beraten Sie individuell zu den aktuellen Entwicklungen und Instrumenten der „Zusammenarbeit mit der Wirtschaft".
Ø Sie stehen als Ansprechpartner für Unternehmensanfragen zur Verfügung und vermitteln diese bei Bedarf an das AHK-Netzwerk in der Region.
Ø Sie verknüpfen die Fach- und Regionalexpertise der Entwicklungszusammenarbeit mit den Bedarfen der Wirtschaft.
Insgesamt sind acht GBN-Koordinator*innen an Business & Cooperation Desks tätig: In Äthiopien, Côte d’Ivoire, Kambodscha, Kamerun, Namibia, Ruanda, Senegal und Uganda. Ein besonderer Fokus liegt auf den Sektoren Nahrungsmittelherstellung, Energie und Erneuerbare Energien, Wasser, Medizintechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnologie.
Das GBN Programm arbeitet eng mit den Programmen EZ-Scouts und den ExperTS zusammen. EZ-Scouts sind als entwicklungspolitische Berater im Auftrag des BMZ in Wirtschaftsverbänden, Ländervereinen, Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern in Deutschland tätig und in Kooperation mit Engagement Global auch in Stiftungsorganisationen aktiv. Die ExperTS beraten an den Auslandhandelskammern und Delegationen der Deutschen Wirtschaft in rund 30 Ländern lokale, deutsche und europäische Unternehmen zu entwicklungspolitischen Themen.
 

 

Project description (EN)

Context
A well-functioning economy is a key prerequisite for a country’s development: economic growth creates jobs, improves people’s incomes and drives innovation. For this reason, the United Nations’ 2030 Agenda provides for the active involvement of the private sector in the implementation of the Sustainable Development Goals (SDGs). This includes local enterprises in the partner countries alongside German and European companies, as cooperation with international economic partners is often the key to success. To ensure that economic development really contributes to the achievement of the SDGs, however, the economy must grow in a sustainable manner and development must benefit the entire population and not damage either nature or the climate. In all of this, companies can benefit from the expertise offered by development cooperation.

Objective
Cooperation relationships between local enterprises and institutions in selected partner countries and German and European companies and institutions have improved.
Approach

Approach
Funded by the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), the Global Business Network (GBN) Programme is a global project that combines entrepreneurship with sustainable economic and social engagement. For this purpose, the project is setting up Business & Cooperation Desks in selected countries in Africa and Asia. The focus is on countries, which are not yet covered by German foreign trade institutions. The desks are integrated into the GIZ offices and are looked after by the GBN-Coordinators. They work closely with the regionally responsible AHKs and, where possible, with bilateral trade associations. The division of labour between the GBN-Coordinators and the AHK Regional Coordinators is an important part of the programme.
The GBN-Coordinators provide the following core services:
For companies:
• Providing information, advice and guidance for local, German and European businesses on how to cooperate with development cooperation.
• Supporting new approaches and ideas of local, German and European businesses and develop them into projects.
• Building sustainable networks between the private sector and development cooperation.
For GIZ projects:
• Providing individual advice and guidance to the GIZ projects in the six countries on new approaches and instruments regarding private sector cooperation.
• Support the projects with handling inquiries from the private sector and establish contact to the AHK-Network.
• Utilise know-how and regional expertise of the development cooperation for private sector initiatives.

There are eight GBN-Coordinators working at Business & Cooperation Desks: in Cambodia, Cameroon, Côte d’Ivoire, Ethiopia, Namibia, Rwanda, Senegal and. Special attention is paid to developing relevant industries, such as food processing, energy, water, renewable energies, medical technology, as well as information and communication technology.
The GBN Programme works closely with the programmes EZ-Scouts and ExperTS. The EZ-Scouts act as development policy advisors on behalf of BMZ in chambers, organisations and associations in German industry, and also in foundation organisations in cooperation with Engagement Global. The ExperTS Programme provides advice to local, German and European companies on development policy issues at German Chambers of Commerce Abroad and Delegations of German Industry and Commerce in around 30 countries.