Vorgehensweise
Das Projekt verbindet drei Ziele: nachhaltige Landwirtschaft, bessere Lebensgrundlagen für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie Schutz von Regenwäldern in Afrika, Südamerika und Südostasien. In zehn Ländern verankert es gemeinsam mit öffentlichen und privaten Partnern zentrale Themen. Zudem schult es Verantwortliche zu öffentlicher Dateninfrastruktur, Rückverfolgbarkeit, Waldüberwachung, starker Zivilgesellschaft und grünen Finanzierungen.
Benachteiligte Gruppen wie indigene Gemeinschaften, Jugendliche und Frauen unterstützt das Projekt dabei, ihre Anliegen sichtbar zu machen und integriert ihre Bedarfe in landwirtschaftliche Trainings.
Zudem stärkt es regionale Dialoge, vernetzt zentrale Entscheidungsträger*innen und verbessert das Verständnis für internationale Regulierungen wie die EUDR.
Das Projekt ist ein Aushängeschild der Team-Europe-Initiative, bei der sich europäische Staaten gemeinsam für entwaldungsfreie Lieferketten einsetzen. Es hilft dabei, dass sich die EU-Mitgliedsstaaten und Umsetzungspartner koordinieren, Öffentlichkeitsarbeit umsetzen und Wissen austauschen.
Das Projekt ist vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beauftragt sowie von der EU und dem niederländischen Außenministerium kofinanziert. Es ist Teil des Fonds zur Förderung von Innovationen in der Landwirtschaft (i4Ag) der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.