Methoden für klimaintelligenten Reisanbau anwenden (Thai Rice GCF)

Ausgangssituation

Reis ist ein elementarer Bestandteil der thailändischen Identität und das Rückgrat der ländlichen Lebensgrundlagen – mehr als fünf Millionen Haushalte sind im Reisanbau tätig. Als wichtiger globaler Reisexporteur ist Thailand für die Ernährungssicherung von maßgeblicher Bedeutung. Zugleich ist der Reisanbau mit erheblichen klimatischen Herausforderungen verbunden: In Thailand ist er für 51 Prozent der landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Diese Emissionen entstehen weitestgehend durch das Methan aus überfluteten Reisfeldern, den ineffizienten Einsatz von Düngemitteln und die mangelhafte Verwertung von Biomasserückständen. Ein weiteres Problem sind extreme Wetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen, die eine zunehmende Bedrohung für die Ernten und damit für die Lebensgrundlagen der Bäuerinnen und Bauern darstellen.

Ziel

Im kleinbäuerlichen Reisanbau Thailands werden klimaintelligente Technologien und Verfahren angewandt, was eine Senkung der Treibhausgasemissionen und eine klimaresilientere Erzeugung zur Folge hat.

Vorgehensweise

Das Projekt ist in 21 Provinzen in ganz Thailand aktiv. Der Ansatz umfasst:

  • Bäuerinnen und Bauern befähigen, klimaintelligente Verfahren anzuwenden, die trotz der Herausforderungen des Klimawandels die Produktivität verbessern, höhere Einkommen generieren und die Ernährungssicherheit verbessern;
  • Unterstützungsangebote für Bäuerinnen und Bauern ausweiten, um ihren Zugang zu klimaintelligenten Technologien und den erforderlichen Finanzprodukten zu erweitern;
  • die Bedingungen verbessern, um sowohl die institutionellen als auch die marktspezifischen Mechanismen für klimaintelligenten Reisanbau über die Projektlaufzeit hinaus aufzuwerten.

Stand: April 2025

Wird geladen