Wohlstand, Beschäftigung und Zukunftsfähigkeit hängen entscheidend von der Ausrichtung nationaler Wirtschaftspolitik und der Integration in globale Märkte ab. Wirtschafts- und Handelspolitik sind Schlüssel für den nachhaltigen Strukturwandel. Wir unterstützen Partnerländer dabei, nachhaltige Wirtschaftsstrategien umzusetzen, Handelsbeziehungen – einschließlich mit Deutschland und Europa – zu stärken und inklusives, klimafreundliches Wachstum zu ermöglichen.
Wirtschaftspolitik und Handel
Wie lässt sich wirtschaftliche Entwicklung sozial gerecht und ökologisch verantwortungsvoll gestalten? Wir beraten Regierungen bei Reformen, stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit und fördern eine nachhaltige Marktintegration.
Unsere Kompetenzen
Wir beraten bei nationalen Entwicklungsplänen und grünen Industriestrategien – für nachhaltiges, digitales und wettbewerbsfähiges Wirtschaften.
Wir stärken Verhandlungsfähigkeit, fördern Exportchancen und unterstützen bei der Integration in globale Märkte.
Wir beraten zu Investitionsklima, Wettbewerbspolitik und regulatorischen Reformen – für mehr Transparenz und Effizienz.
Wir helfen Ländern, sich gegen wirtschaftliche Schocks zu wappnen – von Finanzkrisen bis zu Klimafolgen.
Warum nachhaltige Wirtschaftspolitik entscheidend ist
Wirtschaftspolitische Herausforderungen sind vielfältig: In vielen Staaten bleibt Armutsbekämpfung zentral. Gleichzeitig gewinnen der Aufbau grüner Industrien, die Digitalisierung und die Resilienz gegenüber Krisen an Bedeutung. Auch die Diversifizierung von Wirtschaftsstrukturen, Chancengerechtigkeit und die Stärkung der Mittelschicht – gerade im Kontext von Flucht und Migration – stehen im Fokus.
Unsere Beratung setzt an unterschiedlichen Stellen an:
Wie wir Zusammenarbeit gemeinsam voranbringen
Im Zentrum steht stets die Frage: Wie kann wirtschaftliche Zusammenarbeit zu sozial gerechter und ökologisch verantwortungsvoller Entwicklung beitragen und gemeinsame Wohlstand in Partnerländern und Deutschland unterstützen. Wir fördern Ansätze, die zur sozial-ökologischen Wirtschaftstransformation beitragen – von nachhaltigen Geschäftsmodellen bis zu innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen.
Unsere Beratung setzt auf regionaler, nationaler, internationaler oder supranationaler Ebene an – mit Regierungen, Notenbanken, internationalen Organisationen wie IWF und WTO sowie supranationalen Institutionen wie der EU-Kommission. Dabei achten wir darauf, dass Wirtschaftspolitik transparent, regel- und evidenzbasiert sowie partizipativ gestaltet wird – durch öffentlich-private Dialoge, die Förderung privatwirtschaftliche Engagement und die Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure.
Warum Handel ein zentraler Hebel für wirtschaftliche Entwicklung ist
Internationaler Handel trägt maßgeblich zu wirtschaftlicher Entwicklung und Armutsbekämpfung bei. Durch die Integration in globale Märkte erhalten Länder Zugang zu neuen Absatzmöglichkeiten, Technologien und Vorleistungen – was Produktivität, Wachstum und Beschäftigung fördert.
Voraussetzung dafür sind jedoch transparente, verlässliche und entwicklungsförderliche Handelsregeln. Regionale und globale Handelsabkommen können Chancen für gemeinsame Wohlstand eröffnen und gleichzeitig negative Auswirkungen auf lokale Märkte und Bevölkerungsgruppen minimieren.
Im Rahmen der WTO-Initiative „Aid for Trade“ unterstützen Industrieländer wie Deutschland ihre Partner gezielt dabei handelspolitische Kapazitäten aufzubauen, Infrastruktur zu verbessern und an Handelsliberalisierung anzupassen.
Unser Fokus:
- Stärkung der Verhandlungsfähigkeit in internationalen Handelsverhandlungen
- fundierte Beratung, Schulungen und Folgenabschätzungen
Stärkung der Kapazitäten Anforderungen in Handelsabkommen zur erfüllen und dadurch Wirtschaftschancen zu realisieren.
Wettbewerbsfähig werden – nachhaltig integriert bleiben
Wir unterstützen Länder dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken: durch Diversifizierung des Exportangebots, Abbau von Handelshemmnissen und die Fähigkeit, technische, soziale und ökologische Standards einzuhalten. Diese Aspekte sind entscheidend für Marktzugang und nachhaltige Integration in globale Lieferketten.
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1.Handelsförderung und -erleichterung
- Exportförderung
- Handelserleichterung
- Digitaler Handel & E-Commerce
- Handelsbezogene Infrastruktur
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2.Wettbewerbsfähige und nachhaltige Lieferketten
- Qualitätsinfrastruktur
- Wettbewerbsfähigkeit
- Sorgfaltspflicht (Sozial- und Umweltstandards)
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3.Handelspolitik und regelbasierter Handel
- Handelsabkommen
- WTO-Politiken und Regelwerk
- Rahmenbedingungen für Investitionen