Fonds zur Unterstützung der d eutsch-südafrikanischen Trilateralen Kooperation

Projektdetails

  • Projektnummer:2006.2156.5
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Südafrika

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die beteiligten Institutionen aus Südafrika, Deutschland und den involvierten Drittländern oder regionalen Institutionen haben Dreiecks- und Süd-Süd-Kooperationen erfolgreich durchgeführt.

  • Auftraggeber:

    BMZ

  • Projektpartner:

    South African Development Partnership Agency

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:4 338 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    26.03.2007 - 31.05.2015
  • Aktuelles Projekt:01.09.2007 - 31.05.2015

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

    nicht verfügbar

CRS-Schlüssel

    15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Seit dem erfolgreichen Übergang in die Demokratie im Jahr 1994 hat Südafrika auf dem Kontinent an politischem und wirtschaftlichem Einfluss gewonnen. Südafrika hat in seinem Transformationsprozess wertvolle Erfahrungen gesammelt, die als „Lessons learned" für sozialen, ökonomischen und politischen Wandel dienen können. Verschiedene afrikanische Länder haben Südafrika gebeten, sie bei sozialen Veränderungen zu unterstützen und gemeinsam demokratische Strukturen zu stärken.

Ziel

Südafrika ist gestärkt in seinen Anstrengungen, der Region einen Entwicklungsimpuls zu geben, die Entwicklung in Drittländern ist unterstützt und Deutschlands Engagement bei der Entwicklung Afrikas ist vertieft

Vorgehensweise

Im Rahmen des „Trilateralen Kooperationsprogramms" stellen Südafrika und Deutschland anderen afrikanischen Ländern ihre Erfahrungen und ihre personellen, institutionellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung, um deren Entwicklung nachhaltig und wirkungsorientiert zu unterstützen. Gleichzeitig hilft die GIZ den beteiligten südafrikanischen Institutionen dabei, personelle Ressourcen und Know-how aufzubauen. Diese braucht Südafrika, um seine Rolle als Entwicklungspartner erfolgreich wahrnehmen zu können.
Derzeit unterstützt das Trilaterale Programm ein Projekt in der Region: Der ZIGESA (Zimbabwe, Germany, South Afrika) Trialogue zwischen den Ländern Simbabwe Deutschland und Südafrika fördert Peer-Learning zwischen den Städten Harare, Durban und München sowie zwischen den Kommunalverbänden der drei Länder. Dabei lernen politische Entscheidungsträger und Praktiker durch direkten Kontakt und praktische Zusammenarbeit von den Erfahrungen der Kollegen aus anderen Ländern.

Wirkung

Durch das Programm Trilaterale Kooperation haben Südafrika und Deutschland gemeinsam als gleichberechtigte Partner sichtbare Beiträge zur Entwicklung des afrikanischen Kontinents geleistet.
Mit Unterstützung durch das Trilaterale Kooperationsprogramm konnten südafrikanische Insititutionen ergebnisorientierte und nachhaltige Süd-Süd-Kooperationen realisieren: Neun Projekte wurden erfolgreich abgeschlossen. So wurde zum Beispiel mit Hilfe Südafrikas eine Antikorruptionsstrategie für die Demokratische Republik Kongo entwickelt. Südafrika verfügt über eine Post-Konflikt Strategie für den Kongo. In Kenia, Tansania, Ghana, Nigeria und Uganda wurden Mitarbeitende von Polizeiaufsichtsbehörden trainiert und in verschiedenen afrikanischen Ländern Systeme zur nationalen Leistungsüberwachung und -bewertung verbessert. Ein Afrika-weites Netzwerk von Think Tanks wurde etabliert, um afrikanische Interessen zu Themen der globalen wirtschaftlichen Ordnungspolitik aufzubereiten. In der SADC Region wurden Bemühungen zur Kleinwaffenkontrolle unterstützt und ein aktives Ombudsmann – Forschungszentrum für den afrikanischen Kontinent etabliert. Tansania verfügt über einen funktionsfähigen Ansatz zur Kapazitätsentwicklung im integrierten Feuermanagement.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Partners for regional cooperation

Context
Since South Africa’s successful transition to democracy in 1994, the country’s political and economic influence has grown throughout the rest of the continent. South Africa’s transition process has become a valuable repository of experience with regard to social, economic and political change from which lessons can be learned. Several African countries have approached South Africa for assistance in effecting social and economic change, and in strengthening their democratic structures.

Objective
South Africa’s capacity to provide impetus to development in the region has grown. Its commitments to third-party countries has increased and German involvement in African development has deepened.

Approach
In the Trilateral Cooperation programme, South Africa and Germany make their experience as well as their human, institutional and financial resources available to other African countries, in order to support those countries’ development in a sustainable and results-oriented manner. GIZ is helping the South African institutions involved to develop the human capacities and expertise they need in order to ensure South Africa can successfully carry out its role as a development partner.
The Trilateral Cooperation Programme is currently supporting one project in the region: the ‘ZIGESA Trialogue’, a partnership between Zimbabwe, Germany and South Africa that encourages peer-to-peer leaning between the cities of Harare, Durban and Munich, and between the three countries’ local government associations. This project enables policy makers and practitioners from different countries to make direct contacts and to work together with their colleagues, thereby sharing their experiences and best practices.

Results achieved so far
Through the Trilateral Cooperation Programme, South Africa and Germany as equal partners have provided visible contributions to the development of the continent.
With the support of the programme, South African institutions have been able to implement results-oriented and sustainable South-South cooperation projects. Nine projects have so far been implemented successfully. In one example, South Africa provided assistance for the development of an anti-corruption strategy for the Democratic Republic of Congo, a country on which South Africa focuses more closely with a specific post-conflict strategy. In another intervention, training has been provided to the staff of police oversight bodies in Kenya, Tanzania, Ghana, Nigeria and Uganda, and in various African countries national performance-monitoring and evaluation systems have been improved.
An Africa-wide network of think tanks has been set up to prepare Africa’s position on topics affecting the global economic order. In the SADC region, efforts to introduce controls on small firearms received support, and an African Ombudsman Research Centre has been opened. Lastly, Tanzania is now equipped with a coherent approach to capacity development in the area of integrated fire management.