Programm Gewaltprävention - TZ-Komponente

Projektdetails

  • Projektnummer:2010.2049.4
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Südafrika

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Sicherheit der Bevölkerung in den Zielregionen profitiert von einer besseren Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor und kommunalen Organisationen.

  • Auftraggeber:

    BMZ

  • Projektpartner:

    Department of Social Development

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:4 223 466 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2014.2082.7

    Gewaltpräventionsprogramm

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    28.09.2011 - 30.12.2024
  • Aktuelles Projekt:01.01.2012 - 31.12.2015

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor

 

Projektbeschreibung (DE)

Vernetztes Denken und Handeln für Gewaltprävention und sichere öffentliche Räume
Projektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Inklusive Gewaltprävention für ein sicheres öffentliches Umfeld (VCP)

Land: Südafrika
Ausgangssituation
Mobilität und Lebensqualität von Bürgern sowie ihre Teilnahme am öffentlichen Leben und an nachhaltigen Entwicklungsprozessen sind stark von der Sicherheit des öffentlichen Umfelds abhängig. In Südafrika ist mangelnde Sicherheit eines der Hemmnisse für die Entwicklung des Landes. Obwohl sich die Situation in den letzten Jahren leicht gebessert hat, nimmt das Land in Gewaltstatistiken international noch immer einen Spitzenplatz ein. Mangelnder Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen, hohe Arbeitslosigkeit und fehlende Zukunftsperspektiven, vor allem für junge Menschen, fördern Gewalt in der Gesellschaft.
Ziel
Öffentliche, zivilgesellschaftliche und nachbarschaftliche Organisationen wirken besser zusammen, um die Sicherheit besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen in benachteiligten Gemeinden zu erhöhen.
Vorgehensweise
Die GIZ führt im Auftrag der Bundesregierung ein Projekt zur „Inklusiven Gewaltprävention für ein sichereres öffentliches Umfeld" (VCP) durch, das einem umfassenden, systemischen Ansatz folgt. Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit von öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen und vernetzt Praktiker, die sich für Gewaltprävention engagieren. Dies geschieht unter anderem durch Dialogveranstaltungen, Studienreisen, das Bereitstellen guter Praktiken und den Aufbau multisektoraler Austauschplattformen.
Die Aus- und Weiterbildung verschiedener Akteure, beispielsweise Polizeibeamte, Stadtplaner und Regierungsvertreter, zur Prävention von Jugendgewalt und für eine Stadtentwicklung, die öffentliche Sicherheit gezielt berücksichtigt, ist ein weiterer Schwerpunkt des Projekts. Lokale Regierungsinstanzen werden dabei unterstützt, Akteure vor Ort stärker zu vernetzen und den Bürgern nahe zu bringen, wie staatliche und nichtstaatliche Initiativen zu mehr Sicherheit beitragen. Darüber hinaus fördert das Projekt das Einbringen von Gewaltprävention in relevante Prozessen und Institutionen (Mainstreaming) in der Metropolregion von Nelson Mandela Bay und anderen ausgewählten Kommunen. Andere Maßnahmen fördern das aktive Engagement Jugendlicher, um den sozialen Zusammenhalt in den Gemeinden zu stärken und das besondere Potenzial Jugendlicher durch nachhaltige gewaltpräventive Maßnahmen auszuschöpfen.
Wirkung – Was bisher erreicht wurde
Seit Anfang 2012 hat das Projekt verschiedene Akteure auf nationaler, lokaler und Provinzebene vernetzt und einen strategischen Aktionsplan erarbeitet, dem lokale Bedarfsanalysen vorausgegangen sind. In der Metropolregion von Nelson Mandela Bay wurden Jugendliche dabei unterstützt, einen aktiven Beitrag zu sicheren öffentlichen Räumen in ihren Gemeinden zu leisten. Im Rahmen von Austausch- und Studienreisen haben südafrikanische Experten und Entscheidungsträger die Einrichtung von Präventionsplattformen diskutiert. Die Ergebnisse dieser Studienreisen werden auf den neu entstehenden multisektoralen, interdisziplinären Plattformen ausgetauscht.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Collaborative thinking and action for violence prevention and safe public spaces
Project description
Title: Inclusive violence and crime prevention for safe public spaces (VCP)
Country: South Africa

Context
People’s mobility, quality of life, their participation in public life and in sustainable development greatly depend on the safety of public spaces. South Africa’s safety issues are thus one of the key obstacles to the country’s development. Although the situation has slightly improved over the past few years, the country’s violence and crime statistics remain disconcertingly high. A lack of access to public services, a high rate of unemployment as well as a lack of prospects particularly for young people, are factors conducive to violence and criminality in society.
Objective
Public sector, civil society and community based organisations cooperate more effectively to promote the safety of particularly vulnerable population groups in disadvantaged communities.
Approach
On behalf of the German Government, GIZ is implementing a project on Inclusive Violence and Crime Prevention for Safe Public Spaces (VCP), which follows a comprehensive, systemic approach. The project strengthens cooperation between public sector, civil society organisations as well as the private sector and connects practitioners who aim at creating safer communities. This is achieved through dialogue events, study trips, sharing good practices and creating multi-sector exchange platforms.
Another priority area of the project involves training various practitioners including police officers, urban planners and government representatives, in the prevention of youth violence and in urban development that specifically addresses public safety. Local government authorities are given support in networking practitioners more effectively and in recognising how joint initiatives can help to enhance safety. In addition, the project helps to mainstream the issue of violence prevention in relevant governmental processes and institutions in the Nelson Mandela Bay Municipality and other selected municipalities. Other measures promote the activation of young people in order to strengthen social cohesion in the communities and harness the particular potential of young people in developing sustainable violence prevention measures.
Results achieved so far
Since the beginning of 2012 the project has networked various practitioners at national, local and provincial level and prepared a strategic action plan in line with local needs. In Nelson Mandela Bay young people were activated in a city wide project to create more safety in their communities. Exchange and study tours served to connect experts and decision makers from South Africa, who discussed the development of prevention platforms in South Africa. The insights of these study trips are being shared among other things on the newly emerging multi-sector, interdisciplinary platforms.