Support for Policy Development and Dialogue in Profile Areas of the BMZ Strategy for Africa
Project details
- Project number:2010.2218.5
- Status:Projekt beendet
- Responsible Organisational unit: 1700 Afrika überregional
- Contact address: Transparency team transparenz@giz.de
- Partner countries: AFRICA
Summary
- Objectives:
German development cooperation is more effective and visible.
- Client:
BMZ
- Project partner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Financing organisation:
not available
Volume of commission
- Financial commitment for the actual implementation phase:4 720 000 Euro
Cofinancing
not available
Previous project
2007.2179.5
Unterstützung bei Politikentwicklung und -dialog in den Profilbereichen der BMZ-Afrikastrategie
Follow-on project
- not available
Term
- Entire project:
(including all previous, current and following project implementation phases, if existing) 31.10.2006 - 31.03.2019 - Actual project implementation phase:01.01.2011 - 31.03.2019
other participants
- not available
Further information
- Project websitesnot available
Policy markers
- Gender Equality
Significant (secondary) policy objective
CRS code
15110 Public sector policy and administrative management
Evaluation
not availableProject description (DE)
Ausgangssituation
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat schon 2004 begonnen, sich zu zentralen Fragen der Zusammenarbeit mit Afrika neu zu positionieren: als Antwort auf die Reformagenda der internationalen Zusammenarbeit sowie auf die Reformbemühungen der afrikanischen Länder. Ziel ist es, Effektivität, Signifikanz und Wirksamkeit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zu erhöhen.
Zu den Kernelementen der Reformagenda gehören der Ausbau der länderübergreifenden Zusammenarbeit sowie die thematische Fokussierung der deutschen EZ in Afrika.
Eine konsequente Portfolioausrichtung soll Partnern und anderen Gebern die Zielsetzung und die Leistungsfähigkeit deutscher EZ in ausgewählten Bereichen verdeutlichen und die Arbeitsteilung der Geber fördern. Gleichzeitig soll die Orientierung auf Wirksamkeit stärker verankert werden. Die Festlegung der entwicklungspolitisch vorrangigen Themen der Zusammenarbeit mit Afrika orientiert sich an den heutigen und zukünftigen komparativen Stärken der deutschen EZ und den Erwartungen der afrikanischen Partner.
Ziel
Mit fachlicher Unterstützung der GIZ ergreift das BMZ die notwendigen Maßnahmen, um die deutsche entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Afrika wirksamer und sichtbarer zu gestalten. Strategien und Umsetzungspläne des Ministeriums führen zu einem verbesserten, ergebnisorientierteren Portfolio. Die afrikapolitische Kommunikation des BMZ und der Durchführungsorganisationen ist entsprechend ausgerichtet.
Vorgehensweise
Fachliche Beratung bei der Entwicklung themenspezifischer Strategien, deren Umsetzung entsprechend den entwicklungspolitischen Vorgaben und die zugehörige Kommunikation des Entwicklungsministeriums stehen im Mittelpunkt des Vorhabens. In diesem Rahmen werden auch fachlich-strategische Aktivitäten, Veranstaltungen, Studien, externe Fachbeiträge und Organisationen finanziert. Förderkomponenten sind:
• Nachfrageorientierte Beratung der Afrika-Abteilung des BMZ
Themen sind: Vertiefung der Strategien für Good Governance, Frieden und Konfliktprävention, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung einschließlich Landwirtschaft und Infrastruktur, Umwelt- und Klimaschutz sowie regionale Integration. Querschnittsthemen wie Gleichstellung der Geschlechter, Menschenrechte, HIV/AIDS und andere fließen in die Beratung ein.
• Förderung der fachlich-inhaltlichen Zusammenarbeit mit internationalen Institutionen und Prozessen – beispielsweise der Afrikanischen Entwicklungsbank oder der AU-EU-Strategie – durch fachliche Beratung zur mittelfristigen Strategie- und Programmbildung
• Beratung des BMZ bei der Erstellung von Kommunikationsmaterialien sowie der Vorbereitung und Durchführung von Studien und Veranstaltungen, Unterstützung bei der Verbesserung des Informations- und Wissensmanagements zu afrikapolitischen Fragen
Das Vorhaben trägt dazu bei, die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika konzeptionell weiterzuentwickeln.
Mittelfristig wird die Konsistenz zwischen regionalen und bilateralen Ansätzen sowie zwischen Technischer und Finanzieller Zusammenarbeit verbessert; die deutsche entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Afrika wird wirksamer und sichtbarer. Höhere Fokussierung und Wirksamkeit der deutschen EZ wirken positiv auf die armutsrelevanten Rahmenbedingungen und beschleunigen Entwicklungsprozesse. Langfristig trägt das Vorhaben so zur angestrebten nachhaltigen Entwicklung des Kontinents bei und damit zur Sicherheit der Menschen und zur Reduzierung der Armut.