Public Private Partnership - Fonds Fragile Staaten Westafrika

Projektdetails

  • Projektnummer:2010.2247.4
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Fragile Staaten Westafrika, Côte d'Ivoire, Guinea, Liberia, Sierra Leone

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Im Rahmen von Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft ist die Beschäftigungssituation für insbesondere arme Bevölkerungsgruppen in Guinea, Sierra Leone, Liberia und Cote d' Ivoire verbessert.

  • Auftraggeber:

    BMZ

  • Projektpartner:

    Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 306 397 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 2 706 397Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2020.2064.2

    PPP-Fonds für die Zusammenarbeit mit Unternehmen in Guinea, Liberia und Sierra Leone

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    16.12.2010 - 30.04.2025
  • Aktuelles Projekt:01.01.2011 - 30.07.2021

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Handelsentwicklung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    25010 Geschäftspolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
In einigen Staaten Westafrikas ist die wirtschaftliche und soziale Infrastruktur durch lange währende Konflikte und Krisensituationen geschwächt. In der Zeit nach dem Konflikt sind die Regierungen nicht in der Lage, der Bevölkerung diese Infrastruktur bereitzustellen und Einkommensmöglichkeiten zu eröffnen. Die wirtschaftliche und soziale Lage eines Großteils der Bevölkerung ist deshalb problematisch.
In einem solchen Umfeld können Unternehmen eine wichtige Rolle einnehmen: Sie ermöglichen der Bevölkerung, einer Beschäftigung nachzugehen und Einkommen zu erzielen. Der Erfolg der Unternehmen wird jedoch von der mangelhaften öffentlichen Infrastruktur, nicht ausreichend qualifizierten Arbeitskräften, mangelnder Rechtssicherheit, dysfunktionalen Behörden und Handelsprozessen sowie nicht zuletzt dem Fehlen kompetenter lokaler Zulieferer und Dienstleistungen gemindert.

Ziel
Die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung im Umfeld von Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft in Côte d’Ivoire, Guinea, Liberia und Sierra Leone ist verbessert.

Vorgehensweise
Der PPP-Fonds wurde geschaffen, um in den Staaten der Mano River Union Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft anzustoßen. Dadurch soll die Bevölkerung möglichst schnell und nachhaltig Zugang zu einkommensschaffender Tätigkeit und zu sozialen Diensten erhalten.
Die GIZ kooperiert im Rahmen des Vorhabens mit starken, lokalen und überregional agierenden Unternehmen, deren Finanzkraft und operative Stärke groß genug sind, um auch schwierige Situationen in einem fragilen Umfeld zu meistern. Die Unternehmen respektieren zentrale Werte in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz, Anti-Korruption und Beziehungen zu umliegenden Gemeinden.
Entwicklungspartnerschaften kombinieren die individuellen Stärken der Privatwirtschaft und der GIZ. Sie werden gemeinsam geplant, finanziert und realisiert. Die Unternehmen profitieren hier von der Erfahrung und Expertise, den Kontakten und dem weltweiten Expertennetz der GIZ. Gleichzeitig tragen sie mit ihrem Engagement dazu bei, entwicklungspolitische Ziele zu erreichen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
In some West African states, economic and social infrastructure is weakened by long conflicts and crises. During the post-conflict period, governments are not in a position to provide this infrastructure for the population or to open up income-generating opportunities. The economic and social situation of a large proportion of the population is therefore problematic.
In such an environment, private-sector companies can play an important role, enabling the population to take up paid employment and generate income. However, the success of these companies is limited by inadequate public infrastructure, an insufficiently qualified workforce, a lack of rule of law, inefficient public authorities and commercial processes and, not least, by a lack of skilled local suppliers and services.
Objective
Thanks to development partnerships with the private sector, the economic and social situation of the population in Côte d’Ivoire, Liberia, Guinea and Sierra Leone has improved.
Approach
The thrust of the project’s activities revolves around providing a fund to implement specific development partnerships with the private sector in Côte d’Ivoire, Liberia, Guinea and Sierra Leone. This fund aims to give the population fast and sustainable access to income-generating activities and social services.
Within the project framework, GIZ cooperates with strong local companies as well as with ones that operate supraregionally, and that have the financial means and operations required to deal with difficult situations in a fragile environment. The companies respect core values in the areas of human rights, labour standards, the environment, anti-corruption and building a strong relationship with the community.
Development partnerships pool the respective strengths of the private sector and of GIZ. They are jointly planned, financed and implemented. Here, the companies benefit from GIZ’s experience, expertise, contacts and worldwide network of experts. At the same time, their commitment contributes to achieving development-policy goals.