Pan-africanische Universität (PAU)

Projektdetails

  • Projektnummer:2010.2276.3
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1740 Afrikanische Union
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Afrikanische Union, Algerien, Äthiopien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Das international anerkannte PAU-WES Institut trägt - eingebettet in die PAU Gesamtstruktur - zur Entwicklung der Hochschulbildung und der angewandten Forschung in den Feldern Wasser und Energie (inklusive Klimawandel) zur nachhaltigen Entwicklung in Afrika bei.

  • Auftraggeber:

    BMZ

  • Projektpartner:

    Afrikanische Union

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 780 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2016.2064.0

    Pan-afrikanische Universität (PAU) II

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    26.07.2011 - 30.01.2023
  • Aktuelles Projekt:26.07.2011 - 23.08.2017

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11420 Hochschulbildung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Hochschulen sind unentbehrliche Partner, um globalen Herausforderungen zu begegnen, beispielsweise der Sicherung einer nachhaltigen Wasser- und Energieversorgung in Afrika oder der Anpassung an den Klimawandel. Sie bilden Fach- und Führungskräfte aus, produzieren und verbreiten notwendiges Wissen und schließen sich internationalen Wissensnetzwerken an. In Afrika fehlt bislang eine Hochschulbildung, die qualitativ hochwertige, nach internationalen Standards anerkannte Graduierten- und Doktorandenprogramme anbietet sowie angewandte Forschung zu Energie, Wasser und Klimawandel betreibt. Dies hat zur Folge, dass Personal häufig nicht ausreichend qualifiziert ist, afrikanische Wissenschaftler komplexe Zukunftsfragen nicht umfassend erforschen können und Wissenstransfer nur begrenzt stattfindet.
2008 entschloss sich die Kommission der Afrikanischen Union, eine Panafrikanische Netzwerkuniversität (PAU) zu gründen. Sie soll Lücken in der afrikanischen Hochschullandschaft schließen, ihr Exzellenzanspruch soll Modellcharakter haben. Zur PAU gehören fünf thematische Institute an Standorten in Nord-, West-, Ost-, Süd- und Zentralafrika. In Tlemcen in Algerien wird ein Panafrikanisches Institut für Wasser, Energie und Klimawandel (PAUWES) aufgebaut, das voraussichtlich im Oktober 2014 den Lehrbetrieb aufnimmt.
Ziel
Das Panafrikanische Institut für Wasser, Energie und Klimawandel (PAUWES) in Algerien trägt als Teil der Panafrikanischen Netzwerkuniversität (PAU) zur nachhaltigen Entwicklung Afrikas bei.

Vorgehensweise
Das Vorhaben will dem Mangel in der afrikanischen Hochschullandschaft entgegenwirken. Durch die Einrichtung des Panafrikanischen Instituts für Wasser, Energie und Klimawandel (PAUWES) – im Rahmen der Panafrikanischen Netzwerkuniversität (PAU) – trägt es zum Ausbau von Hochschulbildung, Wissenschaft und Technologie und damit zur nachhaltigen Entwicklung Afrikas bei.
Die GIZ steuert die Zusammenarbeit von Addis Abeba aus; Standorte sind Äthiopien und Algerien. Die KfW Entwicklungsbank finanziert Stipendien für Studierende sowie Ausstattung und Infrastruktur. Als Zuschussempfänger der GIZ unterstützt der DAAD die Rekrutierung und Auswahl des Lehrpersonals sowie die Kooperation mit deutschen Hochschulen.
Aktivitäten sind beispielsweise:
• Stärkung von Ressourcen und Leistungsfähigkeit der Kommission der Afrikanischen Union und des PAU-Rektorats für die Planung und Einrichtung der Panafrikanischen Netzwerkuniversität (PAU)
• Unterstützung der Partner beim Aufbau des Panafrikanischen Instituts für Wasser, Energie und Klimawandel (PAUWES)
• Entwicklung internationaler Master- und Doktoranden-Programme und Strukturen für angewandte Forschung am PAUWES
• Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit
• Kooperation mit dem öffentlichen und privaten Sektor
• Entwicklung des Qualitätsmanagements und eines Sicherungskonzepts für die finanziellen Nachhaltigkeit von PAUWES
• Förderung der Gleichberechtigung der Geschlechter am PAUWES

Wirkung
Die konsequente Nutzung von Wissen und Forschung, durch innovative Ansätze, Technologietransfer und anderes, ist die Grundlage, um durch wirtschaftliches Wachstum Armut zu verringern, gesellschaftliche Reformen durchzusetzen, Entwicklung ökologisch und sozial verträglich zu gestalten und kulturelle Teilhabe zu gewährleisten. Das vom Vorhaben eingerichtete Institut kann zukünftig dazu beitragen:
• Afrikanische Studierende erlangen in praxis- und forschungsorientierten Master- und PhD-Programmen Kenntnisse und Kompetenzen zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung im afrikanischen Wasser- und Energiesektor, inklusive Klimawandel.
• Das PAUWES arbeitet vernetzt mit Wissenschaftseinrichtungen auf dem gesamten Kontinent in den Feldern Wasser, Energie und Klimawandel, um hochwertige Forschung zu generieren, die sich an den Bedarfen Afrikas orientiert.
• Das PAUWES kooperiert mit Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft und ist in Praxis- und Wissensnetzwerke eingebunden. So können Lösungen für aktuelle Herausforderungen gefunden werden.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Universities are essential partners in tackling global challenges, for example securing a sustainable water and energy supply in Africa or adaptation to climate change. They educate technical experts and managers, produce and expand essential knowledge, and connect with international knowledge networks. Up to now there has been a lack of higher education that offers high-quality graduate and doctoral programmes that are recognised in accordance with international standards and carries out applied research on energy, water and climate change. This means that employees are often not sufficiently qualified, African scientists cannot comprehensively research complex issues regarding the future, and knowledge transfer occurs only to a limited extent.
In 2008, the African Union Commission decided to establish a Pan African University (PAU). The aim is to close the gaps in the African higher education landscape with an exemplary dedication to excellence. There are five thematic institutes that belong to PAU in locations in northern, southern, eastern, western and central Africa. A Pan African Institute of Water and Energy Sciences (including Climate Change) (PAUWES) was set up in Tlemcen, Algeria, which is to commence classes in October 2014.
Objective
As a part of PAU, PAUWES in Algeria contributes to Africa’s sustainable development.

Approach
The programme will address the gaps in the African higher education landscape. In setting up PAUWES – as part of PAU – it is helping to expand higher education, science and technology, thus contributing to Africa’s sustainable development.
GIZ is coordinating cooperation from Addis Ababa; the programme locations are in Ethiopia and Algeria. KfW Development Bank is financing scholarships for students as well as equipment and infrastructure. As grant recipient of GIZ the German Academic Exchange Service (DAAD) is helping recruit and select instructors as well as cooperate with German universities.
Activities include:
• strengthening the resources and performance of the African Union Commission and the PAU Rectorate for planning and setting up the PAU;
• supporting the partners in setting up PAUWES;
• developing international Master and doctorate programmes and structures for applied research at PAUWES;
• promoting scientific cooperation;
• cooperating with the public and private sector;
• developing the quality management process and a safeguard strategy for the financial sustainability of PAUWES;
• promoting gender equality at PAUWES.

Impact
The systematic use of knowledge and research, through innovative approaches, technology transfer and other means, forms the basis for alleviating poverty through economic growth, implementing societal reforms, structuring development to be both environmentally and socially sound, and ensuring cultural participation. The institute set up by the programme can help achieve the following in future:
• African students acquire knowledge and competencies to promote sustainable development in the African water and energy sector (including climate change) through practical and research-based Master and PhD programmes.
• PAUWES is networked with scientific institutions on the entire continent in the fields of water, energy and climate change in order to produce high-quality research geared towards African concerns.
• PAUWES cooperates with industry, administration and civil society and is included in practical and knowledge networks. This enables solutions to be found for current challenges.