Support to the EU integration process in Serbia

Project details

  • Project number:2011.2182.1
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: Serbia

Summary

  • Objectives:

    Selected chapters of the acquis communitaire are negotiated competent and effective.

  • Client:

    BMZ

  • Project partner:

    Serbian European Integration Office

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:2 220 408 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • not available

Follow-on project

  • 2014.2219.5

    Unterstützung der EU-Beitrittsverhandlungen in Serbien

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    30.05.2012 - 01.08.2018
  • Actual project implementation phase:01.10.2013 - 25.08.2015

other participants

  • not available

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

    not available

CRS code

    15110 Public sector policy and administrative management

 

Project description (DE)

Unterstützung des EU-Integrationsprozesses in Serbien

Ausgangssituation
Die Republik Serbien erhielt im März 2012 vom Europäischen Rat den Kandidatenstatus für eine zukünftige Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU). Das Land ist nun in der ersten Phase der EU-Beitrittsverhandlungen.
Im Prozess der bisherigen EU-Annäherung hat Serbien die Notwendigkeit erkannt, die zentralstaatliche Verwaltung für den Beitrittsprozess vorzubereiten und entsprechende Strukturen und Prozesse, und damit die so genannte Verhandlungsarchitektur, für eine effektive Vorgehensweise bei den Verhandlungen zu entwickeln: Ein Verhandlungsteam muss zusammengestellt und Regelwerke für die Zusammenarbeit der einzelnen Institutionen während der Verhandlungen entwickelt werden. Nicht zuletzt werden Konzepte und Strategien benötigt, die festlegen, wie und bis wann Serbien alle europarechtlichen Vorschriften, den Acquis Communautaire, erfüllen kann. Diese Konzepte und Strategien helfen auch, die Verhandlungspositionen Serbiens gegenüber der EU zu formulieren.
Vor allem die Verhandlungsgruppen, die von den Fachministerien geleitet werden, brauchen spezifische technische Beratung, da grundlegende Daten und Statistiken oft nicht vorhanden sind.
Ziel
Die serbische Regierung verhandelt ausgewählte Kapitel des Acquis Communautaire in den Beitrittsverhandlungen effektiv und kompetent.
Vorgehensweise
Das Vorhaben berät die serbische Regierung zum EU-Beitrittsverhandlungsprozess. Es unterstützt den Aufbau der Verhandlungsarchitektur, entwickelt Strategien und Konzepte, wie Verhandlungspositionen formuliert und die Verhandlungen geführt werden können. Im Mittelpunkt stehen die Verhandlungskapitel, die sich mit dem Finanz-, dem Wirtschafts-, und dem Landwirtschaftssektor sowie mit der Regionalentwicklung Serbiens befassen. Diese Sektoren repräsentieren 15 von insgesamt 35 Kapiteln des Acquis Communautaire.
Die GIZ leistet Organisations- und Politikberatung für die Regierung Serbiens. Sie unterstützt das nachhaltige Capacity Development von Personen und Organisationen, die direkt an den Verhandlungen beteiligt sind oder eine indirekte Rolle haben.
Der Austausch von Fachexpertise zum Verhandlungsprozess zwischen neuen EU-Mitgliedsstaaten, beispielsweise Kroatien, Slowenien, Ungarn, und anderen EU-Beitrittskandidaten ist ein weiterer zentraler Bestandteil des Vorhabens.
Durchführungspartner der GIZ sind neben dem EU-Integrationsbüro der Republik Serbien (SEIO), das Finanz-, Wirtschafts- und Landwirtschaftsministerium sowie die serbische Nationalbank und das Öffentliche Beschaffungsamt.
Wirkungen
Im September 2013 wurden die Verhandlungsarchitektur mit 35 interministeriellen Verhandlungsgruppen, die Rollendefinitionen der beteiligten Institutionen sowie das Regelwerk für die Abläufe und Prozesse während der Verhandlungen von der serbischen Regierung verabschiedet.
Des Weiteren wurde das staatliche Weiterbildungssystem für Beamte an die besonderen Bedarfe während der Verhandlungen angepasst. Hierfür wurde ein Modell entwickelt, das die Verhandlungsgruppen mittels einer Reihe von Seminaren, Coachings und Simulationen erfolgreich auf die Verhandlungen vorbereitet.
Zudem konnte die Evaluierungseinheit der staatlichen EU-Weiterbildungsinstitution professionalisiert werden, um die Fortbildungsangebote für die Beamten weiter auszubauen. Diese bekam bereits Anfragen von Weiterbildungsinstitutionen aus der Region für einen Wissenstransfer.