Qualitätsinfrastruktur (GIZ-Modul)
Projektdetails
- Projektnummer:2011.2217.5
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Äthiopien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Leistungserbringung der Nationalen Qualitätsinfrastruktur an Handel und Industrie ist verbessert.
- Auftraggeber:
BMZ
- Projektpartner:
Ministry of Science and Technology
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:10 726 688 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU) - alt, bis 31.12.2011: 5 726 688Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 07.02.2012 - 31.12.2017 - Aktuelles Projekt:07.02.2012 - 31.12.2017
Sonstige Beteiligte
- sequa gGmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Handelsentwicklung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
25010 Geschäftspolitik und -verwaltung
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Äthiopiens Wirtschaft wächst stark und orientiert sich zunehmend an internationalen Märkten. 2015 will das Land der Welthandelsorganisation (WTO) beitreten. Damit steigen die Anforderungen an die Qualität von Produkten.
Bislang besitzt Äthiopien keine funktionierende Infrastruktur, die internationale Qualitätsstandards und Industrienormen durchsetzt. Die äthiopische Regierung reformiert jetzt diesen Bereich und wird dabei von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit unterstützt. Um die Regeln der WTO zu erfüllen, wurde die Quality and Standards Authority of Ethiopia in vier Organisationen aufgespalten. Dadurch ist eine Trennung der Aufgaben sichergestellt und deren effiziente Handhabe möglich. Die neuen Organisationen erfüllen so zwar die Voraussetzungen für eine internationale Anerkennung, die Bedürfnisse von Industrie und Verbrauchern können sie derzeit jedoch noch nicht erfüllen.
Ziel
Internationale Qualitätsstandards und Industrienormen sind in Äthiopien eingeführt und tragen zum Wachstum des Landes bei.
Vorgehensweise
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit berät die vier neugegründeten Organisationen dabei, sich auf internationale Standards einzustellen. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie beraten und geschult. Um Verbraucher über Qualitätsstandards zu informieren und ihnen eine Möglichkeit zu geben, Mängel zu reklamieren, fördert die GIZ beispielsweise die äthiopische Verbraucherschutzbehörde.
Wirkung – Was bisher erreicht wurde
Die Reform der Nationale Qualitätsinfrastruktur (NQI) wurde vom Parlament verabschiedet und wird umgesetzt. Die neue Struktur entspricht den Anforderungen der WTO.
2011 waren 60 Prozent der befragten Privatunternehmen in Äthiopien mit den Leistungen der vier neu geschaffenen Organisationen zufrieden. Mit der Vorgängerorganisation waren 2008 nur 46 Prozent zufrieden.
Zwei mobile Kalibrierungs-Trucks sind unterwegs, um landesweit die Qualität und Vergleichbarkeit von Maßeinheiten sicherzustellen. Rund 2.000 Kalibrierungen in 74 Unternehmen wurden durchgeführt. 34 Unternehmen wurden geschult, um ein Qualitätsmanagement nach einem anerkannten internationalen Standard (ISO 9000) einzuführen. Weitere ausgewählte Unternehmen wurden nach verschiedenen internationalen Standards zertifiziert. So erhielten zwei Textilfabriken ein Ökotex-Zertifikat, 20 Agrarunternehmen wurden in Lebensmittelsicherheit geschult.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Ethiopia’s economy is expanding rapidly and is increasingly geared to international markets. The country aims to join the World Trade Organisation (WTO) in 2015. To do so, stricter product quality requirements must be met.
Ethiopia has, until now, lacked the well-functioning infrastructure necessary to enforce international quality and industry standards. The Ethiopian Government is now carrying out reforms in this area with the help of German development cooperation partners. To meet the WTO requirements, the Quality and Standards Authority of Ethiopia has been split into four separate organisations, thus ensuring a clear division of responsibilities and the efficient handling of tasks. The new organisations therefore meet the pre-conditions for international recognition, but have yet to satisfy industry and consumer needs.
Objective
International quality and industry standards have been introduced in Ethiopia and are helping boost growth in the country.
Approach
German development cooperation partners advise the four newly founded organisations on how to adapt to international standards. In addition, staff at the Ministry of Science and Technology receive advice and training. To inform consumers about quality standards and give them the opportunity to report deficiencies, GIZ is supporting the Ethiopian Consumer Protection Authority, among other organisations.
Results achieved so far
The reform of the National Quality Infrastructure (NQI) has been adopted by parliament and is in the process of implementation. The new structure meets the WTO requirements.
In 2011, 60 per cent of private-sector companies which took part in a survey in Ethiopia said they were satisfied with the services provided by the four newly founded organisations. Just 46 percent were satisfied with the predecessor organisation in 2008.
Two mobile calibration trucks are currently travelling around the country to ensure the quality and comparability of units of measurement nationwide. Around 2,000 calibrations have been carried out at 74 companies. 34 companies have received training in the introduction of a quality management system in line with an established international standard (ISO 9000). A selection of other companies have been certified to various international standards. For example, two textile factories have been awarded Ökotex certification and 20 agricultural businesses have been given food safety training.