Umsetzung von Kinder-und Jugendrechten
Projektdetails
- Projektnummer:2012.2131.6
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G420 Governance, Menschenrechte
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Überreg. Welt
Zusammenfassung
- Ziele:
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und seine Durchführungsorganisationen richten ihr entwicklungspolitisches Handeln systematisch an kinder- und jugend, bzw. menschenrechtlichen Standards und Prinzipien aus als Teil eines menschenrechtlichen und gendersensitiven Entwicklungsansatzes in der Entwicklungszusammenarbeit.
- Auftraggeber:
BMZ
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:4 025 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2010.2175.7
Umsetzung von Kinder-und Jugendrechten
Nachfolger-Projekt
2015.2008.9
Umsetzung von Kinder- und Jugendrechten in der deutschen EZ
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 04.03.2008 - 31.10.2017 - Aktuelles Projekt:20.01.2012 - 31.03.2016
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
11230 Grundlegende Alltagsfähigkeiten für Erwachsene
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Kinder und Jugendliche bis 24 Jahre stellen in fast allen Entwicklungsländern die Mehrheit der Bevölkerung. Mit der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention von 1989 haben sich Deutschland und fast alle seine Kooperationsländer verpflichtet, Rahmenbedingungen für Schutz, Entwicklung, Förderung und Beteiligung von Jugendlichen zu schaffen.
Der altersbedingte Entwicklungsstand und die daraus resultierende Abhängigkeit von familiären, gesellschaftlichen und politischen Strukturen erfordern, die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu achten, zu schützen und zu gewährleisten. Dennoch fehlt es in vielen Ländern an den dafür erforderlichen gesellschaftlichen und institutionellen Rahmenbedingungen. Zahlreiche Mädchen und Jungen sind Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung schutzlos ausgesetzt oder haben keinen ausreichenden Zugang zu Sozial- und Gesundheitsdienstleistungen. Jugendliche stehen aufgrund starrer Hierarchien zwischen den Geschlechtern und Generationen oft am Rande ihrer Gesellschaften und können sich nicht effektiv organisieren, beteiligen und ihre Rechte einfordern.
Auf der Grundlage der menschenrechtlichen Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland leistet die GIZ einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Menschenrechtslage und damit der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen. Wir unterstützen unsere Kooperationsländer darin,
• die rechtlichen Rahmenbedingungen auf Kinder und Jugendliche und den Schutz ihrer Rechte auszurichten
• glaubwürdige und nachhaltige Schutz-, Förderungs- und Beteiligungsstrukturen auf nationaler wie kommunaler Ebene auf- und auszubauen
• den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren zu fördern und diese für ihre Tätigkeiten aus- und fortzubilden
Die deutsche staatliche Entwicklungszusammenarbeit begreift Kinder und Jugendliche als Träger eigener Rechte. Nur wenn ihre Rechte nachhaltig gesetzlich verankert, geschützt und gefördert werden, können sie ihr Potential entfalten und zu gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen wirksam beitragen.
und Akteure ihrer eigenen Entwicklung sieht und fördert.
Projektbeschreibung (EN)
Children and young people up to the age of 24 make up the majority of the population in almost all developing countries. By ratifying the 1989 UN Convention on the Rights of the Child, Germany and almost all its partner countries have pledged to create enabling frameworks to protect children and young people, and foster their development and participation.
The fact that development status is affected by age, and the resulting dependency on family, social and political structures, make it imperative to respect, protect and fulfil the rights of children and youth. Nevertheless, many countries lack the social and institutional frameworks needed to achieve this. Many girls and boys are at the mercy of violence, abuse and exploitation, or have inadequate access to social or health services. Rigid hierarchies between the genders and between generations mean that young people are often marginalised within their societies, and are left unable to effectively organise, participate and demand their rights.
On the basis of Germany’s human rights obligations, GIZ makes a key contribution toward improving the human rights situation, and thus the lives, of children and young people. We support our partner countries in
• orienting legal frameworks toward children and youth, and the protection of their rights
• building credible and sustainable structures at the national and local levels to protect children and young people, and foster their participation
• promoting dialogue and cooperation between state and non-governmental actors, and training these actors for their activities.
Official German development cooperation sees children and young people as subjects of specific rights. Only when their rights are enshrined, protected and fulfilled in law will they be able to unfold their potential and make effective contributions to social development processes.