Unterstützung der ergebnisorientierten Entwicklungs- und Ausgabenplanung

Projet d'Appui à la Planification Développementale et Budgétaire (PAPDEV)

Projektdetails

  • Projektnummer:2012.2512.7
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1100 Westafrika 1 und Zentralafrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Senegal

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Umsetzung der nationalen Entwicklungsstrategien und -prioritäten über die nationalen Planungs- und Haushaltssysteme ist verbessert

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministère de l'Economie, des Finances et du Plan (MEFP)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:1 740 269 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2015.2104.6

    Unterstützung der ergebnisorientierten Entwicklungs- und Ausgabenplanung

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    04.12.2012 - 16.01.2024
  • Aktuelles Projekt:01.01.2013 - 06.05.2016

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Im Dezember 2013 hat die senegalesische Regierung ihre Entwicklungsstrategie überarbeitet und den Plan Sénégal Emergent (PSE) verabschiedet, der die zentralen Entwicklungs- und Regierungsprioritäten für die nächsten zehn Jahre enthält. Bei einer Geberrunde Ende Februar 2014 in Paris hat die senegalesische Regierung von Gebern und dem Privatsektor erfolgreich Finanzierungszusagen eingeworben.

Die identifizierten Entwicklungsprioritäten müssen jetzt in Programme und Maßnahmen umgesetzt werden. Regierung und Administration stehen dabei vor einer Reihe von Herausforderungen: Neben einem volatilen makroökonomischen Umfeld, hohem Haushaltsdefizit sowie hoher Armut gibt es nach wie vor institutionelle und individuelle Leistungs- und Koordinierungsengpässe. Sie erschweren eine realistische Planung, Umsetzung und Evaluierung von Entwicklungsmaßnahmen.

Ziel
Die nationalen Entwicklungsprioritäten werden bei der der staatlichen Finanzplanung verstärkt berücksichtigt.

Vorgehensweise
Das Beratungsvorhaben ist hochrangig am Kabinett des Wirtschafts- und Finanzministeriums angesiedelt. An der Schnittstelle von Entwicklungsstrategie und nationalem Haushalt trägt es zur Umsetzung zentraler Reformprozesse und Maßnahmen der nationalen Entwicklungsstrategie bei. Das Vorhaben berät die Partner bei der Koordinierung und Anwendung von Instrumenten zur Planung, Umsetzung und Evaluierung von Entwicklungsmaßnahmen in den Bereichen Energie, Gender und öffentliche Finanzen. Es unterstützt darüber hinaus den Wirtschaftsdialog zur Erarbeitung und Berücksichtigung sektor- und fachspezifischer Empfehlungen und berät das Ministerium bei der Erarbeitung einer gemeinsamen Geberstrategie.

Wirkung
Das Beratungsvorhaben hat die Erarbeitung der neuen nationalen Entwicklungsstrategie begleitet. Dabei hat es den Prozess der Identifizierung regionaler Entwicklungsprioritäten sowie die Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteure, vor allem Frauenorganisationen, beraten. Zentrale Reformthemen konnten so in die Entwicklungsstrategie integriert werden: regionale wirtschaftliche Entwicklung, Gender, Prioritäten des Energiesektors, zentrale Reformen der öffentlichen Finanzen.

Das Vorhaben hat die Umsetzung des nationalen Reformplans der öffentlichen Finanzen unterstützt und beispielsweise die Voraussetzungen für eine systematischere Anwendung des Investitionsbudgets auf regionaler Ebene verbessert.

Kompetenzen, Ressourcen und Leistungsfähigkeit des Ministeriums zur Steuerung und Umsetzung von Reformprozessen wurden verbessert. Zur Steigerung der Ergebnisorientierung administrativer Prozesse wurden in zwei Direktionen des Wirtschafts- und Finanzministeriums Leistungsverträge eingeführt. Entsprechende Verträge werden in weiteren Direktionen und Ministerien erarbeitet.

Mithilfe der Unterstützung des Beratungsvorhabens wurde eine nationale Politik für Entwicklungszusammenarbeit erstellt, die der Orientierung und besseren Harmonisierung der Geberbeiträge dienen soll. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
In December 2013, the Senegalese Government revised its development strategy and agreed the Plan Sénégal Emergent (PSE), which contains its key development and governmental priorities for the next ten years. At a donor conference held in Paris at the end of February 2014, the Senegalese Government successfully obtained financial commitments from donors and the private sector.


The development priorities that have been identified now need to be transformed into programmes and measures. This poses a whole series of challenges for the government and administrative system. In addition to a volatile macro-economic environment, a large budget deficit and high poverty levels, institutional and individual performance bottlenecks persist. They are hampering the realistic planning, implementation and evaluation of development measures.

Objective
National development priorities are more fully integrated into national financial planning.


Approach
The advisory programme has a high profile in the Ministry of Economy and Finance cabinet. Positioned at the interface between development strategy and national budget, it contributes towards the implementation of key reform processes and national development strategy measures. The programme advises partners on coordinating and using tools to plan, implement and evaluate development measures in the fields of energy, gender and public finance. It also supports the economic dialogue on drawing up and incorporating sector-specific and subject-specific recommendations, and advises the Ministry on the preparation of a joint donor strategy.

Results achieved so far
The advisory programme has overseen the preparation of the new national development strategy. As part of this task, it advised on the process of identifying regional development priorities and involving civil society actors, primarily women's associations. This has enabled the following key reform issues to be integrated into the development strategy: regional economic development, gender, energy sector priorities and key public finance reforms.


The programme has supported the national public finance reform plan, for example improving the prerequisites for a more systematic application of the investment budget at regional level.

The Ministry's skills, resources and capacity to control and implement reform processes has been improved. Service contracts have been introduced in two directorates within the Ministry of Economy and Finance to increase the results-based focus of administrative processes. Corresponding contracts will be drawn up in additional directorates and ministries.

With assistance from the advisory programme, a national policy for development cooperation has been drawn up, with the intention of improving the alignment and harmonisation of donor contributions.