Beratung des Premierministers im Bereich der Wirtschaftsförderung

Projektdetails

  • Projektnummer:2012.2515.0
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3900 Deutschland, Europa, Südkaukasus
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Moldau

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Voraussetzungen für die Tätigung ausländischer Direktinvestitionen im Kontext der Annäherung Moldaus an die EU sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Staatskanzlei

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:2 800 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    20.11.2012 - 29.02.2016
  • Aktuelles Projekt:20.11.2012 - 29.02.2016

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Handelsentwicklung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    25010 Geschäftspolitik und -verwaltung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Der geringe Umfang ausländischer Direktinvestitionen durch Unternehmen verhindert, dass die inländische Produktion in der Republik Moldau gesteigert, Arbeitsplätze geschaffen und die Armut im Lande gemindert werden kann. Dabei birgt die geografische Lage des Landes, das zwischen den großen Wirtschaftsräumen der Europäischen Union und der Gemeinschaft unabhängiger Staaten liegt, ein großes Potenzial, das bisher kaum genutzt wird. Die Regierung hat dies erkannt und will korrigierend eingreifen. Mithilfe aktiver Standortwerbung und wirtschaftsfreundlicher Reformen soll die Investitionstätigkeit in Moldau angeregt werden. Den Rahmen dafür bietet die fortschreitende EU-Integration. Nachdem 2014 die Visafreiheit für moldauische Bürger in der EU eingeführt und das Assoziierungsabkommen mit der EU unterschrieben wurde, müssen nun zahlreiche institutionelle und regulatorische Reformen zur Anpassung an EU-Standards umgesetzt werden.

Ziel
Die Voraussetzungen für ausländische Direktinvestitionen und für eine Annäherung Moldaus an die EU sind verbessert.

Vorgehensweise
Ausländische Direktinvestitionen führen zu vielen positiven Effekten. Dazu zählen beispielsweise mehr Beschäftigungsmöglichkeiten, höhere Steuereinnahmen und der Transfer moderner Produktionstechnologien. Nicht zuletzt können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steigende Gehälter beziehen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Zusammenarbeit und wirtschaftliche Entwicklung (BMZ) arbeitet die GIZ vom Kabinett des Premierministers aus gemeinsam mit verschiedenen staatlichen Partnern, moldauischen und internationalen Unternehmen sowie Unternehmerverbänden in fünf Handlungsfeldern:
1. Handlungsfeld I: Schaffung eines positiven Bildes der Republik Moldau im Ausland
2. Handlungsfeld II: Verbesserte Unterstützung für potenzielle Investoren; dadurch können neue Investitionen angeregt werden
3. Handlungsfeld III: Professionelle Hilfe und Unterstützung für bestehende Investoren, um bürokratische und technische Hindernisse zu überwinden
4. Handlungsfeld IV: Koordination und politischer Dialog zwischen den Partnern, die an der Entwicklung der politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Verbesserung des Geschäftsklimas beteiligt sind
5. Handlungsfeld V: Unterstützung der Regierung im Prozess der EU-Annäherung

Wirkungen
Mit Unterstützung der GIZ siedelten sich mehrere ausländische Unternehmen in der Textilwirtschaft und der Landwirtschaft in der Republik Moldau an. Die Firmen wurden gemeinsam mit der moldauischen Investitionsförderagentur betreut und beraten. Mehrere lokale Firmen profitieren von neuen Geschäftskontakten, die zu Lieferverträgen, zum Beispiel für Äpfel, Textilbezüge sowie Metallwaren, führten.

Die Regierung wurde bei der Formulierung von circa einem Dutzend Regierungsentscheidungen und Gesetzen beraten, die das Geschäftsklima verbessern. So konnten beispielsweise die Mindestkapitalanforderungen für Firmen mit beschränkter Haftung reduziert werden. Außerdem wurden verschiedene Steuer- und Zollvorschriften wirtschaftsfreundlich modifiziert. Das Vorhaben trägt dazu bei, mehr als 1.500 Arbeitsplätze neu zu schaffen und viele weitere zu sichern.

Wichtige Teilziele im Annäherungsprozess an die EU konnten gemeinsam mit vielen weiteren Partnern erreicht werden. Dazu zählt zum Beispiel ein neues Bildungsgesetz, das eine wirtschaftsnahe duale Berufsausbildung ermöglicht. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
A lack of foreign direct investment by businesses in the Republic of Moldova is hindering efforts to increase domestic production, create jobs and reduce poverty. Given its ideal location between the two large economic areas of the European Union and the Commonwealth of Independent States, Moldova offers significant potential which has so far barely been tapped. The government is aware of this situation and intends to address it, for example by actively promoting Moldova as a place to do business and introducing reforms to encourage commercial activity in the country, thereby attracting investors. This is all taking place in the context of Moldova's increasing integration with the EU. After visa-free travel was introduced for Moldovan citizens within the EU and the country signed an EU Association Agreement, it is now necessary to implement numerous institutional and regulatory reforms in order to meet EU standards.

Objective
Conditions are more conducive to foreign direct investment and Moldova’s EU approximation process.
Approach
Foreign direct investment has a number of positive knock-on effects. For example, it boosts employment, raises tax revenue, transfers modern production technologies and, last but not least, increases salaries. On behalf of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, working from the offices of the Cabinet of the Prime Minister, cooperates with a number of state partners, Moldovan and international businesses and business associations in five fields of activity:
1. Field of activity I: Creating a positive image of the Republic of Moldova abroad
2. Field of activity II: Providing better support to potential investors, thereby encouraging fresh investment
3. Field of activity III: Offering professional assistance and support to enable existing investors to overcome bureaucratic and technical hurdles
4. Field of activity IV: Fostering political dialogue among partners involved in developing the political and economic conditions for improving the business climate, and coordinating their activities
5. Field of activity V: Supporting the government with the EU approximation process

Results
With GIZ's help, several foreign companies have opened branches in the Republic of Moldova, commencing operations in the textile and agricultural industries. GIZ worked with the Moldovan Investment and Export Promotion Organization to support and advise these enterprises. A number of local firms have made new business contacts and concluded contracts with them to supply items such as apples, textile covers and metal goods.

The state was advised on a dozen or so governmental and legislative decisions to improve the business climate. For example, the minimum capital requirements for private limited companies were reduced, and a number of tax and tariff regulations were modified to make them more conducive to business. The project is helping to create over 1,500 new jobs and to secure many more.

Key sub-goals in Moldova's EU approximation process were achieved by working with numerous other partners. One of these goals was the creation of a new education act that provides for a business-focused dual vocational training system.