Kommunale Wirtschaftsförderung des Donautals
Opstinski ekonomski razvoj u istocnoj Srbiji
Projektdetails
- Projektnummer:2013.2188.4
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Serbien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Rahmenbedingungen zur kommunalen und regionalen Wirtschaftsentwicklung in Ostserbien sind unter Berücksichtigung von Mechanismen und Standards guter Regierungsführung ist verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Wirtschaftsministerium der Republik Serbien
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:3 166 667 Euro
Kombifinanzierung
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 2 166 667Euro
Vorgänger-Projekt
2009.2146.0
Kommunale Wirtschaftsförderung des Donautals
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 01.01.2007 - 12.04.2018 - Aktuelles Projekt:01.08.2014 - 12.04.2018
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Kommunale Wirtschaftsförderung in Ostserbien
Ausgangssituation
Im Rahmen der marktwirtschaftlichen Entwicklung und der Annäherung an die EU ist der Abbau des regionalen Entwicklungsgefälles ein erklärtes Ziel der serbischen Regierung. Bisher sind die Gemeinden Ostserbiens mehrheitlich nicht in der Lage, ihre für die Wirtschaftsentwicklung relevanten Leistungen so zu erbringen, dass sie Kriterien guter Regierungsführung entsprechen.
Ziel
Die Rahmenbedingungen zur kommunalen und regionalen Wirtschaftsentwicklung in Ostserbien sind unter Berücksichtigung von Mechanismen und Standards guter Regierungsführung verbessert.
Vorgehensweise
Zu den wichtigsten Partnern des Vorhabens zählen die neun ostserbischen Kommunen Boljevac, Golubac, Kladovo, Knjazevac, Majdanpek, Negotin, Sokobanja, Veliko Gradiste und Zajecar sowie das Wirtschaftsministerium, das Finanzministerium, das Ministerium für Regionalentwicklung und Kommunalverwaltung, das Landwirtschaftsministerium, der serbische Städtetag (SCTM) und die Regionalentwicklungsagentur (RARIS).
Die Partner werden auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene von serbischen und internationalen Experten beraten, wie sie, unter Berücksichtigung guter Regierungsführung, günstige Entwicklungsbedingungen für den Privatsektor schaffen können. Dabei zielt das Vorhaben
• auf der lokalen Ebene auf die Verbesserung von bedarfsorientierten Dienstleistungen für die Privatwirtschaft,
• auf eine Förderung der kommunalen Zusammenarbeit und Netzwerkbildung,
• auf der nationalen Ebene auf eine produktivere, ergebnisorientierte Zusammenarbeit der Verwaltungsebenen und damit auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Privatwirtschaft.
Das Projekt arbeitet mit anderen Vorhaben und Projekten weiterer Geber zusammen, insbesondere der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit der schweizerischen Eidgenossenschaft (DEZA), die das Vorhaben kofinanziert.
Wirkungen
§ In den ersten drei Jahren der Projektlaufzeit hat die Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsförderung in den geförderten Kommunen um 11 Prozent zugenommen. Der Anstieg in der Kontrollgruppe, das sind vom Vorhaben nicht unterstützte Kommunen, betrug lediglich 3 Prozent.
§ 63 Prozent der ortsansässigen Unternehmen bestätigen, dass sich die Dienstleistungserbringung kommunaler Büros zur Wirtschaftsförderung verbessert hat.
§ Die geförderte Regionalentwicklungsagentur RARIS wurde 2011 als erste Regionalentwicklungsagentur von der serbischen Regierung akkreditiert und ist dadurch Ansprechpartner der Regierung und zuständig für die Umsetzung regionaler Entwicklungspläne und Fördermaßnahmen. Die erhöhte Leistungsfähigkeit von RARIS kommt auch darin zum Ausdruck, dass RARIS den Förderbeitrag des Vorhabens zur Umsetzung von Maßnahmen zur lokalen Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung Ostserbiens von rund 100.000 Euro durch Beiträge anderer Partner (Kommunen, Ministerien, EU, andere Geber) in Höhe von 520.000 Euro ergänzen konnte.
§ Die Gemeinde Golubac erhielt 6,5 Millionen Euro von der EU als Investition in die touristische Nutzung der denkmalgeschützten Donauburg „Golubacki Grad". Diese Investition soll einen jährlichen Umsatz von 2 Millionen Euro generieren und 50 neue Arbeitsplätze schaffen.
§ Die Winzervereine aus Knjazevac und Negotin erreichten, unterstützt durch das Vorhaben, als Erste in Serbien die Standards für die geografische Herkunftskennzeichnung nach den neuen EU-Richtlinien. Damit einher geht eine Verbesserung der Weinqualität und für die Produzenten in den unterstützten Kommunen eine höhere Wertschöpfung.
§ Mit der Maßnahme „Vision 2016" unterstützte das Vorhaben die Nationale Allianz zur kommunalen Wirtschaftsförderung und den serbischen Städtetag: In zwölf Kommunen und Städten wurden kommunale Verwaltungen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) um Reformvorschläge für die neue Regierung gebeten. Empfehlungen der „Vision 2016" sind in den Koalitionsvertrag eingeflossen, der von der aktuellen Regierung umgesetzt wird.
Projektbeschreibung (EN)
Local economic development in Eastern Serbia
Context
As part of the process of developing its market economy and moving closer to the EU, the Serbian Government has declared its intention to reduce regional economic disparities. Thus far most municipal authorities in Eastern Serbia have been unable to provide services that stimulate economic development while also meeting the criteria of good governance.
Objective
The basic conditions for local and regional economic development in Eastern Serbia are improved, taking into account the mechanisms and standards of good governance.
Approach
The key project partners are the nine Eastern Serbian municipalities (Boljevac, Golubac, Kladovo, Knjazevac, Majdanpek, Negotin, Sokobanja, Veliko Gradiste and Zajecar) as well as the Ministry of Economy, the Ministry of Finance, the Ministry of Regional Development and Local Self-Government, the Ministry of Agriculture, the Serbian Standing Conference of Towns (SCTM) and Municipalities and the Regional Development Agency Eastern Serbia (RARIS).
Advisory services provided by Serbian and international experts assist the partners at the local, regional and national level to create conditions that are conducive to private sector development in accordance with the principles of good governance. The project aims to:
• improve demand-based services for the private sector at local level
• promote local cooperation and foster networks at local level
• promote more productive and results-oriented cooperation between the various levels of administration, thus improving the operating environment for the private sector.
The project collaborates with the programmes and initiatives of other donors, primarily the Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC), which co-finances the project.
Results
§ In the first three years of the project, the performance of the municipalities receiving project support in stimulating economic development improved by 11%, compared with an increase of just three per cent in a control group of municipalities receiving no project support.
§ Some 63% of local companies confirm an improvement in the service delivery by municipal offices aimed at economic promotion.
§ In 2011 the Regional Development Agency Eastern Serbia (RARIS), which is supported by the project, became the first regional development agency to be accredited by the Serbian Government. It thus serves as the point of contact for the government and is responsible for the implementation of regional development plans and measures. RARIS’s improved performance is also reflected in its ability to raise additional funds. On top of the project funding of around EUR 100,000 for the implementation of measures to stimulate local and regional economic development in Eastern Serbia, it secured additional funding of EUR 520,000 from other partners (municipalities, ministries, EU, other donors).
§ The municipality of Golubac received EUR 6.5 million from the EU to invest in tourism at the historic Golubac Fortress on the Danube River. This investment is expected to generate annual turnover of EUR 2 million and create 50 new jobs.
§ Supported by the project, the vintners associations of Knjazevac and Negotin became the first in Serbia to secure a geographical indication for their wine, according to the new EU regulations. This has been accompanied by an improvement in the quality of the wine and the ability for the producers in the relevant municipalities to achieve higher prices.
§ The project supported the National Alliance for Local Economic Development and the Serbian Standing Conference of Towns and Municipalities in carrying out the Vision 2016 initiative. In twelve municipalities and towns, local authorities and small and medium-sized enterprises (SMEs) were asked to submit proposals for reform for the next government. The Vision 2016 recommendations have been fed into the coalition agreement that is now being implemented by the current government
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