Stärkung öffentlicher Institutionen

Projektdetails

  • Projektnummer:2013.2254.4
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Bosnien und Herzegovina

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Öffentliche Institutionen erfüllen zunehmend die Standards der Verwaltungsreformstrategie.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Public Administration Reform Coordinator's Office

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:4 425 710 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2009.2450.6

    Stärkung öffentlicher Institutionen

Nachfolger-Projekt

  • 2016.2173.9

    Stärkung öffentlicher Institutionen

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    01.06.2010 - 30.09.2021
  • Aktuelles Projekt:01.01.2014 - 31.12.2016

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitewww.spi.ba

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
1995 beendete das Dayton-Friedensabkommen einen der schwersten Konflikte in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Es etablierte in Bosnien und Herzegowina allerdings eine komplizierte und wenig funktionale Verwaltungsstruktur mit insgesamt 14 Regierungen auf unterschiedlichen Verwaltungsebenen: dem Gesamtstaat, der Republika Srpska, der Föderation Bosnien und Herzegowina, bestehend aus zehn Kantonen, und dem autonomen Brčko-Distrikt. Dieses heterogene politische System erschwert Reformen zur Verbesserung der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Bosnien und Herzegowina hat schon 2006 mit Unterstützung der EU eine Strategie zur Reform der öffentlichen Verwaltung beschlossen, ihre Umsetzung verläuft jedoch sehr schleppend.
Ziel
Ausgewählte öffentliche Institutionen in Bosnien und Herzegowina erfüllen zunehmend die Standards der Verwaltungsreformstrategie, um auf diese Weise bessere Dienstleistungen für die Bevölkerung zu erbringen.
Vorgehensweise
Politischer Träger des Vorhabens ist das Büro für die Koordinierung von Verwaltungsreformen (PARCO). Das Vorhaben arbeitet darüber hinaus mit den folgenden Institutionen zusammen: der Zentralbank, der Statistikagentur, der Beschaffungsagentur sowie der Einrichtung zur Bearbeitung von Beschwerden im öffentlichen Beschaffungswesen, den Agenturen für Vorschul-, Grundschul- und Sekundärschulbildung sowie für Hochschulbildung und Qualitätssicherung, dem Direktorat für Europäische Integration und der Agentur für den öffentlichen Dienst.
Das Vorhaben agiert in drei Handlungsfeldern, welche darauf gerichtet sind, die Umsetzungsbedingungen für die Verwaltungsreform zu verbessern, den Erfahrungsaustausch zu Themen der Verwaltungsreform und das gemeinsame Lernen in interinstitutionellen Arbeitsgruppen zu fördern und die Umsetzung von Standards der Verwaltungsreformstrategie in ausgewählten Institutionen zu unterstützen. Dabei konzentriert sich die Zusammenarbeit auf die folgenden Themenbereiche: Kommunikation und Wissensmanagement, Personalressourcenmanagement, öffentliches Beschaffungswesen und E-Governance sowie Qualitätsmanagement.
Wirkung – Was bisher erreicht wurde
• In den interinstitutionellen Arbeitsgruppen zum professionellen Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Lernen wurden verschiedene Initiativen zur Umsetzung von Verwaltungsreformmaßnahmen gestartet, zum Beispiel im Bereich der Kommunikation der Verwaltung mit der Öffentlichkeit und im Bereich der Nutzung digitaler Medien.
• Die Effizienz und Transparenz zentraler Prozesse in den beteiligten Institutionen haben sich verbessert, zum Beispiel bei Ausschreibungen und Beschaffungsprozessen. Die Steigerung der fachlichen Kompetenz hat zu mehr Akzeptanz und Anerkennung der Institutionen beigetragen.
• Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Institutionen haben ihre Kompetenzen in Schlüsselbereichen, wie der Planung und dem Monitoring von Reformmaßnahmen in der öffentlichen Verwaltung, erhöht.
• Die Fortbildungsangebote für Angestellte des öffentlichen Diensts zu Themen der Verwaltungsreform und des EU-Annäherungsprozesses wurden deutlich erweitert.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
In 1995 the Dayton peace agreement brought an end to one of the most serious conflicts in Europe since the Second World War. However, it established a complicated and under-performing administrative structure in Bosnia and Herzegovina, with a total of 14 governments at different administrative levels: the overall state, the Republic of Srpska, the ten cantons of the Federation of Bosnia and Herzegovina and the autonomous Brčko district. This complicated political system makes it difficult to introduce reforms designed to improve political, social and economic conditions.
As early as 2006, Bosnia and Herzegovina adopted a strategy to reform public administration with EU support, but so far the pace of implementation has been very slow.
Objective
Selected public institutions in Bosnia and Herzegovina increasingly satisfy the standards of the administrative reform strategy to provide better quality public services.
Approach
The lead executing agency for the project is the Public Administration Reform Coordinator's Office (PARCO). The project also cooperates with the following institutions: the Central Bank, the Statistics Agency, the Public Procurement Agency and Procurement Review Body, the Agency for Pre-Primary, Primary and Secondary Education, the Agency for Development of Higher Education and Quality Assurance, the Directorate for European Integration and the Civil Service Agency.
The project activities focus on three areas, which aim to improve the conditions for implementing administrative reform, foster an exchange of experience with administrative reform, encourage learning in inter-institutional working groups and support the implementation of standards in the administrative reform strategy in selected institutions. This collaborative project concentrates on the following issues: communication and knowledge management, HR management and public procurement, e-governance and quality management.
Results achieved so far
• Various initiatives have been launched to implement administrative reform measures in the inter-institutional working groups focusing on a professional exchange of experience and mutual learning. These include an initiative working on how the public sector communicates with the general public and another that focuses on use of digital media.
• The efficiency and transparency of central processes in the participating institutions have been improved, for example, in tendering and procurement processes. Increasing the professional competence of the institutions has led to greater acceptance and recognition of them.
• Employees in the participating institutions have enhanced their skills in key areas such as planning and monitoring reform measures in the public service sector.
• Training opportunities available to public sector employees on issues related to administrative reform and the EU accession process have been significantly expanded.