Reproduktive- und Familiengesundheit

Projektdetails

  • Projektnummer:2013.2459.9
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1100 Westafrika 1 und Zentralafrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Guinea

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die bedarfsgerechte Nutzung von Gesundheitsdiensten, insbesondere der reproduktiven Gesundheitsdienste durch die Bevölkerung in den Projektregionen ist gestiegen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministère de la Santé

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 814 454 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2016.2166.3

    Reproduktive und Familiengesundheit in Guinea

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    16.09.2014 - 30.01.2024
  • Aktuelles Projekt:16.09.2014 - 31.12.2018

Sonstige Beteiligte

  • Arge ECO-Health Focus

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    13020 Förderung reproduktiver Gesundheit

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangsituation
Die Qualität der Gesundheitsdienste für reproduktive Gesundheit ist in Guinea sehr gering. Sie werden von der Bevölkerung nur wenig in Anspruch genommen. Weniger als die Hälfte der Geburten wird medizinisch betreut. Sieben von zehn Neugeborenen erhalten keinerlei medizinische Versorgung. Nur fünf Prozent der Frauen verwenden moderne Familienplanungsmethoden und nur zwölf Prozent der Menschen haben einen HIV-Test gemacht. Die Situation ist in den ländlichen Gebieten Guineas deutlich schlechter als in der Hauptstadt. Insgesamt nutzt die Bevölkerung besonders in ländlichen Regionen die Dienste für reproduktive Gesundheit zu wenig.

Ziel
Die Qualität von Dienstleistungen für reproduktive Gesundheit, einschließlich HIV, ist in den Gesundheitszentren und Krankenhäusern verbessert. Vor allem jüngere Frauen und Männer nehmen diese verstärkt in Anspruch.

Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet in drei Handlungsfeldern.
1. Verbesserung der Qualität von Dienstleistungen für reproduktive Gesundheit einschließlich HIV in den Gesundheitszentren und Krankenhäusern
Die Dienste sollen den nationalen Mindeststandards entsprechen. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die unterschiedlichen reproduktiven Gesundheitsdienste miteinander verknüpft werden.
2. Stärkung der Aufsichts- und Steuerungsfunktionen im Gesundheitswesen
3. Verbesserung des Angebots in Jugend- und Gesundheitszentren für junge Frauen und Männer
Junge Frauen und Männer sollen leichter Zugang zu den Gesundheitsdiensten finden und beispielsweise dafür sensibilisiert werden, dass Frauen nicht zu jung heiraten und die weibliche Genitalien von Mädchen und Frauen nicht verstümmelt werden. Hierbei arbeitet das Vorhaben eng mit dem Grundbildungsvorhaben der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zusammen.
Die bisherigen Aktivitäten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit beziehen sich vor allem auf die Bereiche HIV und Qualitätsmanagement. Seit 2005 unterstützten die Vorläufervorhaben „Programm Ländliche Gesundheit und AIDS Bekämpfung", „Reproduktive Gesundheit und Stärkung von Frauenrechten" sowie „Bereitstellung von ARV-Medikamenten" dabei, HIV-Infektionen in Mamou, Labé und Faranah zu diagnostizieren und zu behandeln. Durch Qualifizierungsmaßnahmen wurde die Diagnose- und Behandlungskompetenz der Mitarbeitenden in regionalen Krankenhäusern und in den Zentren für freiwillige HIV-Testung gestärkt. Die oben genannten Vorhaben haben außerdem dazu beigetragen, dass zahlreichen Akteure im Gesundheitsbereich besser qualifiziert sind. Außerdem wurde die Bildung von gemeindebasierten Versicherungen in ländlichen Regionen angeregt und unterstützt.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The quality of the reproductive health services provided in Guinea is very poor. The services are barely used by the population. Less than half of all births are attended by medical staff, and seven out of ten newborns receive no medical care whatsoever. Just five per cent of women use modern family planning methods, and only twelve percent of the population have taken an HIV test. The situation is considerably worse in Guinea’s rural districts than in the capital city: the population makes too little use of reproductive health services in general, but this is a particular problem in rural areas.

Objective
The quality of the reproductive health and HIV services provided in health centres and hospitals has been improved. Young women and men in particular are making greater use of these services.

Approach
The project works in three fields of activity:

1. Improving the quality of the reproductive health and HIV services provided in health centres and hospitals
These services should meet the national minimum standards. Particular value is being placed on linking the various reproductive health services with each other.

2. Strengthening the supervisory and steering functions in the health sector

3. Improving the service provision for young women and men in youth and health centres

Young women and men should be able to access health services more easily. They also need to be made aware of a number of issues, for example that young women should not marry at too young an age, and that the genital mutilation of girls and women is unacceptable. The project is working closely in these areas with the basic education project being run as part of German development cooperation.

German development cooperation activities have so far focused primarily on HIV and quality management. Since 2005, the predecessor projects Rural Health and AIDS Control, Reproductive Health and Strengthening Women’s Rights, and Provision of Antiretroviral Drugs have been supporting the diagnosis and treatment of HIV infections in Mamou, Labé and Faranah. A series of training measures have been used to increase the ability of medical staff working in the regional hospitals and centres for voluntary HIV testing to diagnose and treat HIV/AIDS. In addition, the projects listed above have led to numerous actors in the health care sector attaining a more appropriate level of education. Work has also been done to initiate and support the establishment of community-based health insurance schemes in rural areas.