Stärkung der Resilienz der Bevölkerung in den Anrainerstaaten Mali und Côte d'Ivoire in Bezug auf Ebola
Projektdetails
- Projektnummer:2014.1833.4
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G220 Frieden und Sicherheit
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Afrika NA
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Resilienz der Bevölkerung in ausgewählten Regionen in Mali und Côte d’Ivoire in Bezug auf Ebola ist erhöht.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Gesundheitsministerien der jeweiligen Länder
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:1 201 294 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 20.11.2014 - 31.08.2015 - Aktuelles Projekt:20.11.2014 - 31.08.2015
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
12250 Bekämpfung von Infektionskrankheiten
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Seit dem Bekanntwerden der ersten Ebola-Infektionen im Grenzgebiet zwischen Liberia, Sierra Leone und Guinea hat sich die Krankheit auf weite Teile der Bevölkerung der drei Länder ausgebreitet und droht nun, sich auf die direkten Anrainerstaaten Mali und Côte d’Ivoire auzuweiten.
Ziel
Die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung in ausgewählten Regionen in Mali und Côte d’Ivoire in Bezug auf Ebola ist erhöht: Die Bevölkerung ist über Ebola und dessen Risiken informiert und im Umgang mit dem Virus geschult.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt die malische und ivorische Regierung bei der Prävention einer weiteren Verbreitung des Ebola-Virus und damit verbundener negativer Folgen.
Die Maßnahmen werden im Rahmen von drei Handlungsfeldern durchgeführt, die darauf abzielen, die Widerstandsfähigkeit der gefährdeten Bevölkerung durch einen integrierten Ansatz zur Prävention der Ebola-Pandemie zu steigern.
Die drei Handlungsfelder umfassen (1) Aufklärungsmaßnahmen im Rahmen der Prävention von Ebola, (2) die Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Maßnahmen der Risikokommunikation bezüglich Ebola und (3) verbesserte Nahrungsmittelreserven für den Krisenfall.
Die Bevölkerung in Mali und Côte d’Ivoire wird über die Epidemie und den Umgang mit der Krankheit informiert. Schulen und Krankenhäuser werden mit Informations- und Sensibilisierungsmaterialien versorgt, Radiosender sollen mit Radiospots zur Pandemievorsorge eine größere Zielgruppe erreichen. Schulungsmaßnahmen zur Verteilung vorhandener Nahrungsmittelreserven und sachgerechter Lagerung der Nahrungsmittel werden durchgeführt. Wildfleischhändler werden in Kleintierhaltung geschult, um Alternativen zu dem Wildtierverzehr aufzubauen.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Since news of the first Ebola infection in the border region between Liberia, Sierra Leone and Guinea, the disease has affected large swathes of the population in these three countries and now threatens to spread to the immediately neighbouring nations of Mali and Côte d’Ivoire.
Objective
The Ebola resilience of the population in selected regions of Mali and Côte d’Ivoire is increased. The population is informed about Ebola and its risks, and instructed in how to deal with the virus.
Approach
The project is assisting the Malian and Ivorian Governments with preventing the further spread of the Ebola virus and the associated negative consequences.
Initiatives are being carried out in three areas of action designed to increase the resilience of the population under threat from Ebola by employing an integrated approach to preventing a pandemic. The three areas of action are: (1) organising awareness-raising campaigns as part of Ebola prevention measures, (2) training multipliers in communicating the risks of Ebola, and (3) improving food reserves in case of a crisis.
The populations in Mali and Côte d’Ivoire are being informed about the epidemic and how to deal with the disease. Information and awareness-raising materials are being provided to schools and hospitals, and pandemic prevention adverts are being broadcast on different radio stations in order to reach a larger target group. The project is delivering training courses on distributing existing food resources and properly storing food. Game merchants are being trained in small animal husbandry, as avoiding the consumption of wild game can considerably reduce transmission of the Ebola virus.