Förderung wirtschaftlicher Kooperation in subregionalen Initiativen Asiens
Projektdetails
- Projektnummer:2014.2101.5
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Asien NA, Kambodscha, Laos, Myanmar, Mongolei, Vietnam
Zusammenfassung
- Ziele:
Zentrale Prozesse der regionalen wirtschaftlichen Kooperation und Integration (u.a. in den Bereichen Handel, Investitionen und Transport) in ausgewählten Regionalinitiativen in Asien (unter Beteiligung der VR China) sind gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Zuständige Ministerien der Partnerländer
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:4 400 938 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2010.2152.6
Regionale wirtschaftliche Kooperation und Integration Asien
Nachfolger-Projekt
2019.2208.7
Förderung regionaler wirtschaftlicher Kooperation in Asien
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 21.12.2010 - 06.04.2023 - Aktuelles Projekt:01.04.2015 - 31.03.2019
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
nicht verfügbar
CRS-Schlüssel
33130 Regionale Handelsabkommen
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Initiativen zur Förderung der regionalen wirtschaftlichen Kooperation und Integration spielen für die wirtschaftliche wie auch soziale Entwicklung in Asien eine zunehmend wichtige Rolle. Sie helfen nicht nur dabei, Handelshemmnisse abzubauen, sondern werben auch für Investitionen und tragen dazu bei, die Anschlussfähigkeit der Regionen an den Weltmarkt zu verbessern. Gleichzeitig können sich die Länder der Region durch einen gemeinsamen Markt besser gegenüber wirtschaftlicher Stagnation und Wirtschaftskrisen in den Industrieländern absichern. Darüber hinaus ermöglichen subregionale Initiativen die Verbesserung der Verbindung von Binnenstaaten und peripheren grenznahen Gebieten. So tragen sie nicht nur zum Abbau regionaler Ungleichheiten und damit zur Minderung von Armut bei, sondern unterstützen auch die Entwicklung regionaler Wettbewerbsvorteile.
Der weltweite Trend zu Kooperationen zwischen zwei oder mehr Staaten ist in Asien besonders stark ausgeprägt. Dabei ist jedoch die institutionelle Umsetzung dieser Kooperationen bisher noch unzureichend.
Ziel
Die wirtschaftliche Kooperation der VR China mit ausgewählten, wirtschaftlich schwächeren Nachbarländern ist im Rahmen subregionaler Initiativen wie der „Greater Tumen Initiative" und der „Pan-Beibu Gulf Economic Cooperation" gestärkt.
Vorgehensweise
Bereits im Vorgängervorhaben „Regionale wirtschaftliche Kooperation und Integration in Asien" wurden die beiden subregionalen Initiativen „Greater Tumen Initiative"(GTI) und „Pan-Beibu Gulf Economic Cooperation" (PBG) gefördert. Zu den Zielländern gehören im Rahmen der GTI die Mongolei und im Rahmen der PBG das Königreich Kambodscha, die Demokratische Volksrepublik Laos und Vietnam. Beide Initiativen verbinden die Interessen und Ziele von Akteuren auf der nationalen, (sub-)regionalen und lokalen Ebene und vernetzen Vertreter der verfassten Wirtschaft, des Privatsektors, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft miteinander.
Das Vorhaben ist in drei Handlungsfeldern aktiv, die eng miteinander verbunden sind: (1) Verbesserung der strukturellen Voraussetzung regionaler Wirtschaftskooperationen, (2) Stärkung der Umsetzungskompetenzen relevanter Akteure, (3) Nutzung privatwirtschaftlicher Instrumente.
Im Zentrum des Ansatzes steht somit die qualitative Verbesserung und Stärkung der wirtschaftlichen Kooperation der genannten Zielländer mit China, das als Wirtschafts- und Entwicklungspartner, aber auch als Motor der subregionalen Kooperation und Integration eine aktive Rolle übernehmen soll. In diesem Zusammenhang werden durch das Vorhaben vor allem handelserleichternde Maßnahmen, die maritime Wirtschaft, grenzübergreifende Wirtschaftszonen und Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft als Instrumente regionaler Kooperation gefördert. Besonders in abgelegenen, wirtschaftlich und strukturell schwachen Grenzregionen sollen durch die Intensivierung der wirtschaftlichen Verflechtungen, des Grenzhandels und der Investitionen breitenwirksame Ausstrahlungseffekte hervorgerufen werden.
Wirkungen
Das Vorhaben baut auf den Ergebnissen des Vorgängerprogramms „Regionale wirtschaftliche Kooperation und Integration in Asien" auf sowie auf den Erfahrungen der internationale Zusammenarbeit mit regionalen Programmen im Bereich Wirtschaftsintegration und Privatsektorentwicklung in der Region.
Vom Vorhaben bereitgestellte Informationen und Qualifizierungsangebote zur Nutzung regionaler Handelsabkommen durch den Privatsektor verbessern den Zugang zum chinesischen Markt für ärmere Nachbarländer. Das Vorhaben fördert darüber hinaus den Einbezug privater Firmen in lokale grenzüberschreitende Kooperation.
Durch Sektorstudien und die Förderung von Kompetenzen und Ressourcen wird die Fähigkeit der Partnerländer erhöht, sich im Rahmen regionaler Initiativen in wirtschaftliche Integrationsprozesse einzubinden. Trainings und insbesondere der regionaler Wissenstransfer im Sinne der Süd-Süd-Kooperation haben zudem zu einer Professionalisierung regionaler Initiativen und Sekretariate beigetragen.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Initiatives aimed at fostering regional economic cooperation and integration play an increasingly important role for economic as well as social development in Asia. Apart from helping to dismantle trade barriers, the initiatives promote investment and help to improve the capacity of the regions to connect to the global market. At the same time, a common market means that countries in the region are better protected against economic stagnation and crises in industrialised countries. Moreover, subregional initiatives help improve the degree to which land-locked countries are connected to those on the periphery, close to borders. As a result, in addition to reducing regional disparities and therefore alleviating poverty, the initiatives help the regions to develop competitive advantages.
Although the global trend towards cooperation between two or more states is particularly pronounced in Asia, more needs to be done to improve the implementation of these cooperative arrangements at institutional level.
Objective
Economic cooperation between the People’s Republic of China and selected, economically weaker neighbouring countries is strengthened through subregional initiatives such as the Greater Tumen Initiative (GTI) and Pan-Beibu Gulf Economic Cooperation (PBG).
Approach
Support for the GTI and PBG subregional initiatives was also given in the predecessor project, Regional Economic Cooperation and Integration in Asia. As target countries, activities focus on Mongolia within the GTI and the Kingdom of Cambodia, the Lao People’s Democratic Republic and Viet Nam within the PBG. Both initiatives link up the interests and objectives of actors at national, (sub)regional and local level and provide a networking platform for representatives from the organised business community, the private sector, science and academia and civil society.
The project operates in the following three areas, which are closely interlinked: (1) Improving the structural conditions required for regional economic cooperation; (2) Strengthening the implementing capacities of relevant actors; (3) Using private sector instruments.
The approach therefore centres on strengthening and improving the quality of economic cooperation between the specified target countries and China, which is to adopt an active role as both an economic and development partner, as well as a driver of subregional cooperation and integration. In this connection, the project is providing assistance above all for trade facilitation measures, the maritime industry, cross-border economic zones and development partnerships with the private sector as tools of regional cooperation. In remote border regions especially, where the economies and the structures in place are weak, the project aims to create pro-poor spillover effects by increasing economic integration, border trade and investment.
Results
The project builds on the results of the aforementioned predecessor project as well as on the experience gained in international cooperation with regional programmes in the fields of economic integration and private sector development.
The information and training courses offered by the project on the use of regional trade agreements by the private sector improve access to the Chinese market for poorer neighbouring countries. The project also encourages the inclusion of private companies in local cross-border cooperation.
The capacity of partner countries to become involved in economic integration processes through regional initiatives is enhanced thanks to sector studies and the development of skills and resources. Training courses and, in particular, the regional transfer of knowledge as a form of South-South cooperation have also helped to make the regional initiatives and secretariats more professional.