Entwicklungspolitisches Forum
EF
Projektdetails
- Projektnummer:2014.2226.0
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G410 Global Policy
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.
Zusammenfassung
- Ziele:
Das Entwicklungspolitische Forum (EF) unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bei der Konzeption, Vorbereitung und Durchführung von nationalen und internationalen Dialogformaten und leistet so einen Beitrag zum Aufbau globaler Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung im Rahmen der Umsetzung der Agenda 2030.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:10 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2013.2218.9
Entwicklungspolitisches Forum (EF)
Nachfolger-Projekt
2016.2015.2
Entwicklungspolitisches Forum
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 22.12.2011 - 02.03.2023 - Aktuelles Projekt:19.11.2014 - 09.12.2019
Sonstige Beteiligte
- BCC - Berliner Congress
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
nicht verfügbar
CRS-Schlüssel
43010 Multisektorale Hilfe
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Für die erfolgreiche Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung erarbeitet das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) politische Positionen und Umsetzungsstrategien zu zentralen Themen. Dazu zählen die Leitbilder „Mensch", „Planet", „Wohlstand", „Frieden" und „Partnerschaft" der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele, die das BMZ national und international abstimmt. Um eine breite Beteiligung und einen fairen Aushandlungsprozess zu ermöglichen, ist es notwendig, Fachkompetenz einzuholen sowie maßgebliche Akteure aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus Deutschland, den Partnerländern und der internationalen Ebene in den Umsetzungsprozess einzubeziehen. Der Erfolg der Agenda 2030 ist zudem von einer breiten Zustimmung in der Gesellschaft abhängig.
Entwicklungspolitischer Dialog trägt dazu bei, national und international politische Impulse für die Umsetzung der Agenda 2030 zu setzen. Kooperationen und Partnerschaften werden angebahnt, ausgebaut und gestärkt. Gleichzeitig werden die Themen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in die politischen und gesellschaftlichen Debatten getragen; ihre Akzeptanz wird damit gefördert.
Ziel
Der durch das Entwicklungspolitische Forum gestaltete entwicklungspolitische Dialog trägt zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bei.
Vorgehensweise
Das Entwicklungspolitische Forum ist die zentrale Dialogplattform des BMZ. Im Rahmen der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung unterstützt das Entwicklungspolitische Forum das Ministerium dabei,
• Akzente in der nationalen und internationalen entwicklungspolitischen Debatte zu setzen (Agenda Setting) und deutsche Positionen erfolgreich zu vermitteln;
• zentrale Akteure zusammenzubringen und ihren Austausch zu fördern;
• maßgebliche Zielgruppen zu erreichen und ihre Beteiligung an entwicklungspolitischen Debatten zu ermöglichen;
• Netzwerke zu initiieren und bestehende im Sinne der deutschen Entwicklungspolitik zu aktivieren.
Wirkungen
Die bisher vom Entwicklungspolitischen Forum durchgeführten Dialogformate haben zur Positionierung der deutschen Entwicklungspolitik in den vom BMZ gesetzten politischen Schwerpunkten beigetragen und neue Impulse für die inhaltliche Ausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik gesetzt. Dies gilt beispielsweise für den vom BMZ initiierten Dialogprozess zur Erstellung der Zukunftscharta „EINEWELT – Unsere Verantwortung". Die Zukunftscharta ist eine wichtige Grundlage für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Sie wurde gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Zivilgesellschaft, Kirchen, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Ländern und Kommunen erarbeitet.
Weitere Beispiele sind die vom Entwicklungspolitischen Forum im Auftrag des BMZ – teilweise in Kooperation mit anderen Bundesressorts – gestalteten Dialogformate:
• im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft, beispielsweise zu Standards in Lieferketten und Klimarisikoversicherungen;
• zu den Sonderinitiativen des BMZ, unter anderem „EINEWELT ohne Hunger" und „Stabilisierung und Entwicklung in Nordafrika und Nahost".
Politische Handlungsempfehlungen und inhaltliche Beiträge zu den entsprechenden Themen wurden diskutiert und weiterentwickelt.