Programm Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen

Conservation and sustainable use of natural resources

Projektdetails

  • Projektnummer:2014.2280.7
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Madagaskar

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Schutz und nachhaltige, klimaresiliente Nutzung natürlicher Ressourcen in und um Schutzgebiete sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Umwelt- und Forstministerium (Ministère de L'Environnement, de l’Ecologie, de la Mer et des Forêts, MEEMF)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:38 646 423 Euro

Kombifinanzierung

  • Dep. of Foreign Affairs and Trade (DFAT) - ehemals AusAID: 500 000Euro

  • Europäische Union (EU): 10 146 423Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2007.2042.5

    Programm Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen

Nachfolger-Projekt

  • 2019.2080.0

    Programm Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen II

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    29.11.2004 - 30.07.2024
  • Aktuelles Projekt:18.12.2014 - 30.07.2020

Sonstige Beteiligte

  • ARGE Adelphi Consult GmbH-Gopa mbH
  • ECO Consult GmbH & Co. KG

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Hauptziel

  • Desertifikationsbekämpfung

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    41030 Biodiversität

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Der Nahrungsmittel- und Energieholzbedarf der meist unter der Armutsschwelle lebenden Bevölkerung Madagaskars führt zu fortschreitender Entwaldung und Landdegradierung sowie zum Verlust der Biodiversität. Die institutionellen Rahmenbedingungen sowie Know-how und Ressourcen für Schutz und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sind unzureichend.
Ziel
Schutz und nachhaltige, klimaresiliente Nutzung natürlicher Ressourcen in und um Schutzgebiete sind verbessert.
Vorgehensweise
Das Umweltvorhaben trägt dazu bei, Schutz und nachhaltige, klimaresiliente Nutzung natürlicher Ressourcen in und um Schutzgebiete zu verbessern. Es arbeitet in den Regionen Diana, Boeny, Atsimo-Andrefana und Analamanga in sechs Handlungsfeldern.
1. Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen
Die Bevölkerung wird dabei unterstützt, über Wertschöpfungsketten, zum Beispiel Honig, Ökotourismus und andere, dauerhaftes Einkommen aus den natürlichen Ressourcen zu generieren sowie Schutzgebiete und Wälder nachhaltig zu bewirtschaften.
2. Professionalisierung und Verbreitung der Wertschöpfungskette Biomasseenergie
Kleinstunternehmen und Kooperativen werden dabei unterstützt, „grüne" Holzkohle, das heißt Holzkohle aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung und aus Meilern mit deutlich erhöhtem Wirkungsgrad, sowie verbesserte Herde herzustellen und zu vermarkten.
3. Stärkung des gesetzlichen, planerischen und institutionellen Rahmens für die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen
Die Aktualisierung bestehender und die Entwicklung neuer Politiken und Instrumente im Sektor werden ebenso unterstützt wie die Erstellung kommunaler und regionaler Landnutzungspläne.
4. Verbesserungen der ökologischen und sozialen Voraussetzungen im Kleinstbergbau
Die Bedingungen im Kleinstbergbau werden so verbessert, dass mittelfristig Fairtrade-Standards eingehalten werden können. Diskussionsplattformen für eine verbesserte Governance im Kleinstbergbausektor werden aufgebaut und unterstützt, mit Betonung auf Teilhabe von Frauen. Die Maßnahmen werden von der australischen Kooperation (DFAT) kofinanziert.
5. Stärkung der Leistungsfähigkeit bedeutender Akteure bei der Anpassung an den Klimawandel
Erarbeitung von nationalen Strategien und Mainstreaming in Schlüsselsektoren zu Klimawandelanpassung sowie die Stärkung der Koordinierungsinstanzen stehen im Mittelpunkt der Beratung. Informationsangebote für die breite Bevölkerung, Curricula-Entwicklung sowie Aus- und Fortbildung sind weitere zentrale Aufgaben.
6. Entwicklung von landwirtschaftlichen und forstlichen Wertschöpfungsketten
Durch die Steigerung der Produktion und Rentabilität werden die Voraussetzungen für eine langfristige Absicherung agroforstlicher Wertschöpfungsketten zu Cashew, Honig, rotem Pfeffer, Moringa, Holzkohle, Holzkohleherde geschaffen.
Die Aktivitäten der Handlungsfelder 5 und 6 werden von der Europäischen Union kofinanziert.
Wirkungen
77 lokale Nutzergruppen und 7 Nichtregierungsorganisationen bewirtschaften heute nachhaltig 980.000 ha Naturwälder und Schutzgebiete und tragen so zur Minderung der Entwaldung und dem Schutz der Biodiversität bei.
6.500 Haushalte konnten durch die Bewirtschaftung von 6 Wertschöpfungsketten – Öko-Tourismus, Honig, Raffia, grüne Holzkohle, verbesserte Kochherde und Bauholz – ihre Einkommen um durchschnittlich 77% steigern. Darunter sind 35% Frauen.
34.000 Haushalte in den städtischen Zentren der 3 Interventionsregionen nutzen regelmäßig energieeffiziente Kochherde.
Die 3 Interventionsregionen sowie 90 Gemeinden verfügen über Landnutzungspläne, die als Grundlage der lokalen Entwicklung genutzt werden.
Das Raumordnungsgesetz, die Forstpolitik, die Umweltpolitik für nachhaltige Entwicklung sowie die nationale Strategie zur Wiederherstellung von Waldlandschaften wurden verabschiedet.
Eine nationale Strategie zur Verbesserung von Sozial- und Umweltbedingungen im Kleinstbergbausektor unter Berücksichtigung internationaler Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltstandards wurde verabschiedet.
Mehr als 80 Hektar aufgelassene Bergbaugebiete werden saniert und aufgeforstet.
Der Nationale Anpassungsplan und der Nationale Aktionsplan zur Bekämpfung des Klimawandels werden in Kürze von der Regierung validiert.
Die nationale Behörde für Meteorologie ist mit 30 Klimastationen ausgestattet, um die Vorhersagen von Wetterereignissen deutlich zu verbessern.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Contexte
The demand for food and fuel-wood among Madagascar’s population, most of whom live below the poverty line, is causing progressive deforestation and land degradation, as well as the loss of biodiversity. The institutional framework for the conservation and sustainable use of natural resources is inadequate, as are the relevant knowledge and resources.
Objective
The conservation and sustainable, climate-resilient use of natural resources has improved in and around protected areas.
Approach
The environment project contributes to improvements in the conservation and sustainable, climate-resilient use of natural resources in and around protected areas. It is operating in the regions of Diana, Boeny, Atsimo-Andrefana and Analamanga, with activities in six areas:
1. Conservation and sustainable use of natural resources
The project supports people in generating long-term incomes from value chains based on the natural resources, for example from honey production or eco-tourism, and in managing the forests and protected areas sustainably.
2. Increased professionalism and wider uptake of the value chain for biomass energy
Micro businesses and cooperatives receive assistance for the production and marketing of improved cooking stoves and ‘green’ charcoal (i.e. charcoal derived from sustainable forestry and produced in more efficient kilns).
3. Strengthened legal, planning and institutional framework for the sustainable use of natural resources
The project supports efforts to update existing policies and instruments in the sector, and to develop new ones. It also supports the development of local and regional land use plans.
4. Improvements to the ecological and social conditions for small-scale mining
The prevailing conditions in small-scale mining are being improved, such that this sector can meet Fairtrade standards in the medium term. The project is working to establish and support discussion platforms for improved governance in the sector. These stress the importance of the inclusion of women. Measures in this area are co-financed by the Australian Department of Foreign Affairs and Trade (DFAT).
5. Enhanced capacities for adaptation to climate change among significant stakeholders
Here, the advisory services focus on developing strategies, mainstreaming climate change adaptation, and strengthening the coordinating bodies. Also important are the provision of information to the broader population, curriculum development and further training.
6 Development of agricultural and forestry value chains
By increasing production and profitability, the conditions for long-term protection of agroforestry value chains are created for cashew, honey, red pepper, moringa, charcoal, charcoal herds are improved
The activities of area 5 and 6 are co-financed by the European Union.
Results
77 local user groups and 7 non-governmental organizations manage sustainably 980,000 hectares of natural forests and protected areas, thus contributing to the reduction of deforestation and the protection of biodiversity.
6,500 households increased their incomes by an average of 77% by managing 6 value chains – eco tourism, honey, raffia, green charcoal, improved cooking stoves and timber. Of these, 35% are women.
34,000 households in the urban centers of the three intervention regions use regularly energy-efficient cooking stoves.
The three program regions and 90 municipalities elaborated land-use plans, which are used as a basis for local development.
The Land Planning Act, forestry policy, environmental policy for sustainable development and the national strategy for the restoration of forest landscapes passed into law.
A national strategy to improve social and environmental conditions in the small-scale mining sector, taking into account international health, safety and environmental standards, has been adopted.
More than 80 hectares of abandoned small scale mining areas are being rehabilitated and reforested.
The National Adaptation Plan and the National Action Plan to Combat Climate Change will soon be validated by the government.
The National Bureau of Meteorology has 30 climate stations to significantly improve weather forecasts.
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Projektbeschreibung (FR)

Contexte
Les besoins croissants en produits alimentaires et en bois de chauffage de la population, dont une grande partie vit en dessous du seuil de la pauvreté, favorisent la déforestation et la dégradation des terres ainsi que des pertes de biodiversité et d’importants services écosystémiques. Les conditions institutionnelles, les instruments et les capacités techniques nécessaires pour assurer une utilisation durable des ressources naturelles sont insuffisants à Madagascar. Après une longue période de crise politique, le nouveau « Programme d’Appui à la Gestion de l’Environnement » compte à nouveau sur une étroite coopération avec les ministères malgaches concernés.
Objectif
La protection et l’utilisation durable et résiliente au changement climatique des ressources naturelles dans et autour des aires protégées sont améliorées.
Approche
Le Programme contribue à améliorer la protection et l'utilisation durable des ressources naturelles dans et autour des zones protégées tout en promouvant l’adaptation au changement climatique. Elle intervient dans six champs d'action dans les régions de DIANA, Boeny, Atsimo-Andrefana et Analamanga.
1. Protection et utilisation durable des ressources naturelles avec des effets positifs sur l’accroissement des revenus
La population est aidée à générer des revenus durables à partir des ressources naturelles grâce à des chaînes de valeur telles que l’anacarde, miel, baie rose, moringa, le bois d’œuvre et de construction, le charbon vert et les foyers améliorés, et à gérer durablement les zones protégées et les forêts2. Diffusion et professionnalisation de la filière biomasse énergie
Les microentreprises et sont soutenues dans la production et la commercialisation de charbon de bois "vert", c'est-à-dire de charbon de bois issu d'une gestion durable des forêts et d'étapes importantes avec une efficacité nettement accrue, ainsi que de foyers améliorés. 3. Renforcement du cadre politique, institutionnel et légal pour une exploitation durable des ressources naturelles
La mise à jour des politiques et instruments existants et l'élaboration de nouveaux instruments dans le secteur seront soutenus, de même que l'élaboration de plans locaux et régionaux d'aménagement du territoire.
4. Intégration des aspects de la durabilité écologique et sociale dans l’exploitation minière artisanale
Les conditions dans les l’exploitation minière à petite échelle seront améliorées afin que les normes du commerce équitable puissent être respectées à moyen terme. Des plates-formes de discussion pour l'amélioration de la gouvernance dans le secteur de la micro-mine créées et soutenues, l'accent étant mis sur la participation des femmes. Dans la région d’Atsimo-Andrefana, ces activités avaient reçu un cofinancement de la Coopération australienne (mesures du programme sont cofinancées par la coopération australienne (DFAT).
5. Le renforcement de capacités d’adaptation au changement climatique des acteurs clés.
Elaboration des stratégies nationales et mainstreaming dans les secteurs clés sur l’adaptation au changement climatique ainsi que le renforcement des organes de coordination. Les services d'information destinés au grand public, l'élaboration des curricula et programmes de formation et le renforcement de capacité constitue aussi des principales activités.
6- Développement des chaînes de valeurs agricoles et forestières
Le programme améliore la productivité et la rentabilité des chainés de valeurs agricoles et forestières et renforce la pérennité des chaînes de valeur agricoles et forestières par une meilleure gestion des ressources naturelles dans le District d’Ambilobe, Région DIANA.
Les activités des composantes 5 et 6 sont co-financées par l’Union Européen.
Résultats
77 communautés locales et 7 organisations non gouvernementales gèrent 980 000 hectares de forêts naturelles et de nouvelles aires protégées et contribuent ainsi à la réduction de la déforestation et la protection de la biodiversité.
6500 ménages impliqués ont augmenté leur générés par les 6 chaînes de valeur - miel, éco-tourisme, raphia, charbon de bois vert, foyers améliorés et bois de construction, en moyenne de 77% pour environ, dont environ 35% de femmes.
34000 ménages utilisent régulièrement des foyers améliorés en argiles dans centres urbains des 3 régions d’interventions.
Les 3 régions d’intervention et 90 communes disposent respectivement des Schémas Régionaux d’Aménagement du Territoire et les Schémas d’Aménagement communaux qui leur orientent dans les actions de développement local.
Le programme a élaboré avec le secteur privé et les représentants de l’Etat des politiques, stratégies et des textes réglementaires et des outils nécessaires pour la meilleure gestion de l’environnement.
Une stratégie qui détermine les conditions de durabilité de l’exploitation minière artisanale est élaborée
Plus de 80 ha de sites miniers dégradés dus à l’exploitation des pierres précieuses sont réhabilités et reboisés.
Le Plan National d’Adaptation ainsi que le Plan d’Action National de lutte contre le changement climatique sont élaborés et seront très prochainement validés par le Gouvernement
La Direction Générale de la Météorologie est dotée de 30 stations pour améliorer la prévision des évènements météorologique.