Regionalvorhaben zur Umsetzung der ESA-Verpflichtung: Verbesserung von sxueller und reproduktiver Gesundheit und HIV-Prävention

Projektdetails

  • Projektnummer:2014.2465.4
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1700 Afrika überregional
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Afrika NA, Mosambik, Namibia, Südafrika, Sambia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und HIV-Prävention unter jungen Menschen im östlichen und südlichen Afrika.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Partnerorganisationen der deutschen politischen Stiftungen und kirchlichen Hilfswerke vor Ort

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 200 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2018.2030.7

    Taking care of young people's future - Gesundheitsvorsorge u. berufliche Orientierung im schulischen Umfeld im südlichen

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    17.12.2014 - 31.01.2019
  • Aktuelles Projekt:17.12.2014 - 31.01.2019

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    13020 Förderung reproduktiver Gesundheit

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Etwa ein Drittel der Bevölkerung des südlichen und östlichen Afrika sind junge Menschen im Alter von 10 bis 24 Jahren. Ihre Gesamtzahl von 158 Millionen Menschen wird sich nach aktuellen Prognosen bis 2050 fast verdoppeln. Die Entwicklung der Region hängt maßgeblich davon ab, wie das erhebliche Potenzial dieser Altersgruppe genutzt und die Bevölkerungsdynamik günstig beeinflusst werden kann.
Die Rate der HIV-Neuinfektionen ist in der Region weltweit mit am höchsten (etwa 625.000 Neuinfektionen im Jahr). Ebenso sind frühe, ungeplante Schwangerschaften, Kinderheirat und Gewalt gegen Frauen in der Region sehr häufig. Angesichts dieser alarmierenden Situation verabschiedeten die Bildungs- und Gesundheitsminister von 21 Ländern der Region Ende 2013 eine gemeinsame Verpflichtungserklärung. Sie verfolgt das Ziel, die sexuelle und reproduktive Gesundheit von Jugendlichen im östlichen und südlichen Afrika durch umfassende Sexualerziehung und jugendfreundliche Gesundheitsdienste zu verbessern.
Die Initiative wird von der ESA (Eastern and Southern Africa States) High Level Group politisch geleitet, von der technischen Koordinierungsgruppe technisch koordiniert und von den nationalen Gesundheitsministerien, öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie nationalen ESA-Kommissionen, die mit Experten unterschiedlicher Fachgebiete besetzt sind, umgesetzt. Die Kommissionen berichten jährlich an die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (Southern African Development Community, SADC) und die Ostafrikanische Gemeinschaft (East African Community, EAC).
Ziel
Die regionalen und nationalen Rahmenbedingungen für die Erreichung der Ziele der ESA-Verpflichtungserklärung sind verbessert.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt auf regionaler Ebene die politische Leitungsgruppe und die technische Koordinierungsgruppe der ESA-Initiative. Auf nationaler Ebene fördert es Implementierungsmaßnahmen und stärkt den länderübergreifenden Austausch und die länderübergreifende Kooperation in ausgewählten ESA-Mitgliedsländern, zum Beispiel in Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia und Südafrika.
Durchführungspartner sind die Mitglieder der regionalen ESA-Steuerungskommission (die technische Koordinierungsgruppe und das Sekretariat der EAC), die SADC, die UNESCO, das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen zur Reduzierung von HIV/AIDS (UNAIDS), der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) und die nationalen ESA-Kommissionen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
About one third of the population of southern and eastern Africa are young people aged between 10 and 24. According to current forecasts, their total number of 158 million will almost double by 2050. Development in this region depends to a great extent the use that is made of the considerable potential of this age-group and how favourably the population dynamics can be affected.
The region has one of the world’s highest rates of HIV infection, with some 625,000 new infections occurring each year. Similarly high are the incidences of early and unplanned pregnancies, child marriage and gender-based violence. In view of this alarming situation, at the end of 2013 the ministers of health and education in 21 countries across the region signed a collective declaration of commitment to improve the sexual and reproductive health and rights of young people in eastern and southern Africa. To this end they will promote comprehensive sex education and youth-friendly health services.
This Initiative has the political backing of the ESA (Eastern and Southern Africa) High Level Group. A technical coordination committee ensures coordination, while the activities are implemented by the national health ministries, public sector bodies and civil society organisations, as well as the national ESA commissions comprised of experts in various areas. On an annual basis, the commissions report to both the Southern African Development Community (SADC) and the East African Community (EAC).
Objective
The regional and national frameworks for achieving the targets of the ESA Commitment have improved.
Approach
At the regional level, the programme supports both the political leadership group and the technical coordination committee of the ESA Initiative. At national level, it assists with the implementation of relevant measures and it strengthens cross-border exchanges and cooperation between selected ESA member states, including Lesotho, Malawi, Mozambique, Namibia, Zambia and South Africa.
Implementing partners are the members of the regional ESA steering commission (the technical coordination committee and the EAC Secretariat), the SADC Secretariat, UNESCO, the Joint United Nations Programme on HIV/AIDS (UNAIDS), the United Nations Population Fund (UNFPA) and the national ESA commissions.