Verbesserung des Lernumfelds an öffentlichen Schulen in aufnehmenden Gemeinden in Jordanien - ILEPS

Improved Learning Environments at Public Schools in Host Communities in Jordan

Projektdetails

  • Projektnummer:2014.4064.3
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Jordanien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Das Lernumfeld an öffentlichen Schulen in aufnehmenden Gemeinden ist verbessert

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Education

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 686 856 Euro

Kombifinanzierung

  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 186 856Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    10.12.2014 - 30.10.2024
  • Aktuelles Projekt:10.12.2014 - 30.10.2024

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11220 Grundschulbildung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Nahezu ein Drittel der 9,5 Millionen Einwohner*innen Jordaniens sind Angehörige von Drittstaaten. Viele kamen als Geflüchtete ins Land. Die große Zahl syrischer Menschen ist eine Herausforderung für das jordanische Bildungswesen. Mehr als 200 öffentliche Schulen unterrichten in zwei Schichten: vormittags jordanische und nachmittags syrische Kinder.
Die vorhandene Infrastruktur ist für diesen erheblichen Anstieg der Schülerzahlen nicht geeignet. Vandalismus in Schuleinrichtungen ist ein weit verbreitetes Problem, und die Instandhaltungskosten sind hoch. In zwei Dritteln der Schulen Jordaniens gibt es keine funktionierenden Toiletten. Jedes dritte Schulkind hat keine Möglichkeit, sich die Hände zu waschen. Viele Schulen können sich kein Hygienematerial leisten. Wegen des Zweischichtsystems gibt es zwischen syrischen und jordanischen Schüler*innen wenig soziales Miteinander.
Aktivitäten außerhalb des Lehrplans, die Kreativität und sozialen Zusammenhalt fördern, werden aus Geldmangel nur selten durchgeführt. Laut Vorgabe des Bildungsministeriums sollen 20 Prozent der Schulzeit für außerkurrikulare Aktivitäten genutzt werden. Die Einschulungsquote von Kindern mit Behinderungen ist niedrig, da die meisten Schulen nicht barrierefrei sind. Es fehlt sowohl an adäquaten Beförderungssystemen als auch an gesellschaftlichem Bewusstsein für die Bedürfnisse von Kindern mit Behinderungen.
Ziel
Das Lernumfeld an öffentlichen Schulen in den Aufnahmegemeinden verbessert sich.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt gemeinsam mit seinen jordanischen Partnern Lösungsansätze für saubere, sichere und inklusive Lernumfelder durch:
- Sanierungsmaßnahmen in Schulen mit Zweischichtbetrieb, wobei bedarfsgerechte bautechnische Prototypen eingesetzt und barrierefreie Schulgärten, Spielplätze und sanitäre Einrichtungen angelegt werden;
- die Verbesserung der Instandhaltung und des Gebäudemanagements an den Schulen der Aufnahmegemeinden;
- die Förderung der Institutionalisierung außerkurrikularer Aktivitäten und Hilfestellung für die Lehrkräfte, damit sie diese durchführen können.

Stand: September 2022
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Nearly a third of Jordan's 9.5 million inhabitants are third-country nationals, many of whom came to the country as refugees. The large number of Syrians poses a challenge for the Jordanian education system. More than 200 public schools operate in two shifts, teaching Jordanian children in the morning and Syrian children in the afternoon.
The existing infrastructure is not suitable for this significant increase in student numbers. Vandalism in school facilities is a widespread problem and maintenance costs are high. In Jordan, two-thirds of schools do not have functioning lavatories. One in three students has no opportunity to wash their hands. Many schools cannot afford hygiene materials. Due to the double-shift system, there is little social interaction between Syrian and Jordanian students.
Extracurricular activities (ECA) that promote creativity and social cohesion are rarely carried out be-cause of a lack of funding. Therefore, the Ministry of Education has earmarked 20 per cent of school time for ECA. The enrolment rate of children with disabilities is low, as most schools are not accessi-ble. There is no adequate transport system and also a lack of social awareness of the needs of chil-dren with disabilities.
Objective
The learning environment at public schools in host communities is improved.
Approach
Together with its Jordanian partners, the project supports solutions for clean, safe and inclu-sive learning environments through:
- Rehabilitating facilities in double-shift schools. To this end, it applies needs-based structural design prototypes and provides accessible school gardens, playgrounds and sanitary facilities.
- Improving the maintenance and facility management at schools in host communities.
- Supporting the institutionalisation of extracurricular activities and assisting teachers in their ability to implement these activities.
Last Update: September 2022