Folgeprojekt Wiederherstellu der Lebensgrundlagen von Rückkehrern und lokaler Bevölkerung in Western Equatoria

Projektdetails

  • Projektnummer:2014.4071.8
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: G220 Frieden und Sicherheit
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Südsudan

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Lebensgrundlagen von IDPs und lokaler Bevölkerung in ausgewählten Gemeinden in Western Equatoria sind gesichert

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Landwirtschaft

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:585 503 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2011.1995.7

    Wiederherstellung und Stabilisierung der Lebensgrundlagen von Rückkehrern und ortsansässiger Bevölkerung in Western Equa

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    05.09.2011 - 31.08.2015
  • Aktuelles Projekt:27.11.2014 - 31.08.2015

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    73010 Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Südsudan zählt gemessen am Pro-Kopf-Einkommen und am Human Development Index (HDI) zu den ärms-ten Ländern der Welt. Bereits vor Ausbruch der internen kriegerischen Auseinandersetzungen im Südsudan im Dezember 2013 wurden seitens des Welternährungsprogramms WFP eine Million Menschen als ernsthaft, weitere 3,7 Millionen Menschen als moderat ernährungsgefährdet eingestuft.
Der im Süden des Landes – im so genannten Green Belt – gelegene Staat Western Equatoria, hat ein aus-gesprochen großes landwirtschaftliches Nutzpotenzial. Aufgrund der Rahmenbedingungen wird es nicht ausgeschöpft. 90 Prozent 700.000 Einwohner leben jedoch von der Subsistenzwirtschaft. Ein Teil davon ist als ernährungsgefährdet eingestuft. Zu dieser Gruppe gehören vor allem die etwa 29.000 intern Vertriebenen Personen (IDPs) in den Landkreisen Ibba, Nzara und Yambio.

Ziel
Die Lebensgrundlagen von intern Vertriebenen und lokaler Bevölkerung in ausgewählten Gemeinden in Western Equatoria sind gesichert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben ist Teil der Sonderinitiative Flüchtlinge und baut auf einem Vorgängervorhaben der entwicklungsfördernden und strukturbildenden Übergangshilfe auf. Es nutzt die erreichten Ziele, um einen höheren Anteil der bedürftigen Personen zu erreichen, unter denen sich nun zusätzliche IDPs befinden.
Durch die Unterstützung der vom Vorgängervorhaben ausgebildeten 15 landwirtschaftlichen Berater werden weitere 60 Farmergruppen befähigt, mit Hilfe des Farmer-Field-School-Ansatzes ihre landwirtschaftliche Produktion zu erhöhen. Um insbesondere Frauen den Zugang zu landwirtschaftlicher Arbeit zu ermöglichen, werden darüber hinaus 210 Personen in Gewächshausgemüseproduktion trainiert. Diese ermöglicht den jahreszeitenunabhängigen Anbau von Gemüse. Außerdem werden Saatgut und landwirtschaftliche Werkzeuge zur Verfügung gestellt.
Zusätzliche Trainingsmaßnahmen zur Saatgutvermehrung und Vorratshaltung tragen zur Verbesserung der Nahrungsmittelversorgung bei. So wird der Anschluss an das Vorhaben „Ernährungssicherung und Entwicklung landwirtschaftlicher Märkte" sichergestellt. Letzteres unterstützt die nachhaltige Verbesserung des Zugangs zu und der Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln für ländliche und stadtnahe Haushalte.
Die partizipative Planung und Umsetzung der Maßnahmen zur Sicherung der Lebensgrundlagen zielt auf die Stärkung der Selbsthilfekräfte der Zielgruppen ab. Es wird sichergestellt, dass Mädchen und Frauen einen gleichberechtigten, sicheren und einfachen Zugang zu den Produktionsgrundlagen haben.
Das Vorhaben leistet durch seinen Do-no-Harm Ansatz einen Beitrag zur Verbesserung der Fähigkeiten zum gewaltfreien Umgang mit Konflikten.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
South Sudan is one of the world’s poorest countries in terms of per capita income and also according to the Human Development Index (HDI). Even before the internal armed conflicts broke out in South Sudan in December 2013, the World Food Programme (WFP) estimated that one million people were extremely vulnerable to food insecurity and a further 3.7 million were moderately vulnerable.
The state of Western Equatoria, situated in the green belt in the south of the country, has great agricultural potential, which is not being fully utilised owing to the prevailing conditions. Nonetheless, 90 per cent of the 700,000 inhabitants rely on subsistence farming. Some are classified as vulnerable to food insecurity. This group mainly comprises the estimated 29,000 internally displaced persons (IDPs) in the counties of Ibba, Nzara and Yambio.

Objective
The livelihoods of IDPs and the local population in selected communities in Western Equatoria are secure.

Approach
The project is part of the special initiative for refugees and builds on a previous transitional development assistance project. It proceeds from the achievements thus far with a view to reaching a higher number of people in need, including additional IDPs.
With support from the 15 agricultural extension workers trained by the predecessor project, the project is enabling a further 60 groups of farmers to increase their production through the Farmer Field School approach. To ensure access to agricultural work for women, in particular, 210 people are also being trained in the techniques of vegetable growing in greenhouses. This enables them to grow vegetables all year round, irrespective of season. The project also provides seeds and agricultural tools.
Additional training on seed multiplication and food storage helps to improve food supply, thus tying in with the Food Security and Development of Agricultural Markets project. This project supports efforts to sustainably improve access to and availability of food for households in rural areas and near towns.
The project adopts a participatory approach to planning and implementing the measures designed to secure livelihoods in order to strengthen the self-help capacities of the target groups. It ensures that girls and women have equal, safe and easy access to production resources.
Through its do-no-harm approach, the project contributes to improving capacities for non-violent conflict resolution.