GV Stärkung bäuerlicher Organisationen für nachhaltige Agrarentwicklung

Projektdetails

  • Projektnummer:2015.0110.5
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G510 Agrarsysteme und Agrarlieferketten
  • Ansprechpartner: Sarah Lena Jensen 
  • Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Rolle bäuerlicher Organisationen in nachhaltiger ländlicher Entwicklung ist gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:50 750 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    16.03.2015 - 31.08.2028
  • Aktuelles Projekt:01.02.2015 - 31.08.2028

Sonstige Beteiligte

  • Andreas Hermes Akademie im
  • Unique land use GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    31120 Landwirtschaftsentwicklung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Bäuerinnen und Bauern verschaffen ihren Anliegen nur Gehör, wenn sie sich in landwirtschaftlichen Verbänden organisieren. So können sie Kontakte mit der Lebensmittelindustrie, Politik und Zivilgesellschaft pflegen und ihren Mitgliedern Informationen und praktisches Wissen vermitteln. Bäuerliche Oranisationen sind ein Motor für die ländliche Entwicklung.
Ziel
Bäuerliche Organisationen spielen eine Rolle für die nachhaltige ländliche Entwicklung und berücksichtigen dabei die Anliegen von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, Frauen und der Jugend.
Vorgehensweise
Mit seinen Partnerorganisationen unterstützt das Vorhaben bäuerliche Organisationen darin, leistungsfähige Strukturen aufzubauen. Dazu betreibt es Organisationsentwicklung und schafft lokale Ausbildungsstrukturen für Trainer*innen. Dadurch können Verbände sich unabhängig und nachhaltig organisieren. Zudem unterstützen wir die Verbände darin, Dienstleistungs- und Qualifizierungsangebote für Bäuerinnen und Bauern zu verbessern. In kaufmännischen Trainings lernen sie, Businesspläne zu erstellen, ihre Produkte besser zu vermarkten und höhere Einkommen zu erzielen.
Damit bäuerliche Organisationen ihre Interessen vor Politik und Wirtschaft professionell vertreten können, beraten wir zu Advocacy-Arbeit. Gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen lädt es bäuerliche Verbände aus Afrika und Asien zu internationalen Konferenzen wie der Weltklimakonferenz ein.
Das Vorhaben verbessert zudem den Zugang von Jugendlichen und Frauen zu Führungspositionen in bäuerlichen Organisationen.
Es arbeitet mit Dachverbänden sowie regionalen und lokalen Partnerorganisationen zusammen. Wichtige Partner in der Umsetzung des Projekts sind unter anderen die Andreas Hermes Akademie (AHA), der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv), BBV-Landfrauen Internationale Zusammenarbeit GmbH (BBV-LIZ), AgriCord, die Panafrikanische bäuerliche Organisation (PAFO) und das Interkontinentale Netzwerk der Ökologischen bäuerlichen Verbände (INOFO). 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Agriculture worldwide is increasingly challenged by climate change, declining biodiversity, depleted soils and power imbalances. There is an urgent need for agricultural and food systems to become more sustainable, resilient, and fair. Farmers must have an equal voice in policymaking and require financial and social security.
The essential transformation can only be achieved through collaboration. Governments, the private sector, civil society and farmers’ organisations must work together to drive meaningful change.
Objective
Regional and supra-regional farmers’ organisations actively shape the transformation of agricultural and food systems.
Approach
The project supports regional and supra-regional farmers’ organisations in actively engaging in global and regional fora. With their knowledge and experience, they help shape more environmentally friendly and equitable agricultural and food systems. At the same time, farmers’ organisations translate political agendas for their members and implement solutions at the local level.
To strengthen this role, the project supports farmers’ organisations in exchanging ideas across borders and enhancing the use of knowledge and lessons learned. This includes topics such as social security and increasing the participation by women, young people and marginalised groups.
At the start of the project, the programme explores opportunities for cooperation in regional project hubs in Zambia, Nigeria, Kenya and the Philippines. To this end, the project involves regional and supra-regional farmers’ organisations.