Ausbildungsinitiative für Afrika
Projektdetails
- Projektnummer:2015.2063.4
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1740 Afrikanische Union
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Afrikanische Union, Angola, Burkina Faso, Burundi, Benin, Botsuana, Kongo Dem. Rep., Zentralafrikanische Republik, Kongo Republik, Côte d'Ivoire, Kamerun, Kap Verde, Dschibuti, Algerien, Ägypten, Eritrea, Äthiopien, Gabun, Ghana, Gambia, Guinea, Äquator.-Guinea, Guinea-Bissau, Kenia, Komoren, Liberia, Lesotho, Libyen, Marokko, Madagaskar, Mali, Mauretanien, Mauritius, Malawi, Mosambik, Namibia, Niger, Nigeria, Ruanda, Sudan, St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha (V/K), Sierra Leone, Senegal, Somalia, Südsudan, Sao Tomé und Principe, Eswatini, Tschad, Togo, Tunesien, Tansania, Uganda, Südafrika, Sambia, Simbabwe
Zusammenfassung
- Ziele:
Auf dem afrikanischen Kontinent sind die Voraussetzungen für die Verbreitung innovativer beschäftigungsorientierter beruflicher Bildung verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Afrikanische Union
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:17 600 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 8 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
2022.2060.6
Ausbildungsinitiative für Afrika
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 30.09.2016 - 31.12.2026 - Aktuelles Projekt:01.10.2016 - 13.01.2023
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitewww.skillsinitiative-for-africa.com
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
11330 Berufliche Bildung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die zunehmende Jugendarbeitslosigkeit stellt eine grundlegende Herausforderung für Afrika dar. Der Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung und einer auskömmlichen Beschäftigung sind für Armutsbekämpfung, politische Stabilität, Teilhabe sowie nachhaltige Entwicklung von wesentlicher Bedeutung. Gleichwohl ist der Zugang zu Bildung und Beschäftigung in vielen afrikanischen Ländern unzureichend. Fehlende Bildungsmöglichkeiten führen nicht nur zu schlechten Aussichten für die persönliche und die berufliche Entwicklung, sondern sind auch ein Grund dafür, warum viele junge Menschen auf der Suche nach einer besseren Zukunft ihre Heimat verlassen.
Ziel
Die Voraussetzungen für eine beschäftigungsorientierte Entwicklung des Bildungs- und Ausbildungssystems in den Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union sind verbessert.
Vorgehensweise
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben die Kommission der Afrikanischen Union (AUC) und das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 2016 die Skills Initiative for Africa (SIFA) ins Leben gerufen. SIFA umfasst eine technische Komponente, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie der European Training Foundation (ETF) unterstütz wird. Die SIFA Finanzierungsfazilität stellt Mittel für innovative Projekte beschäftigungsorientierter Kompetenzentwicklung im Rahmen eines wettbewerbsorientierten Verfahrens.
Die GIZ unterstützt die AUDA-NEPAD und die AUC bei der Förderung eines kontinentalen Dialogs über beschäftigungsorientierte Kompetenzentwicklung. Durch die Sammlung und Verbreitung von bewährten Konzepten und Ansätzen in afrikanischen Ländern will das Vorhaben die Qualität und Relevanz von Projekten zur Kompetenzentwicklung sowie den Zugang zu diesen Projekten verbessern. Austausch und Dialog finden über das African Skills Portal for Youth Employment and Entrepreneurship (ASPYEE) statt sowie über nationale, regionale und kontinentale Dialogplattformen wie Africa Creates Jobs (ACJ). Damit sich die Privatwirtschaft möglichst umfassend einbringt, arbeitet SIFA auf nationaler und kontinentaler Ebene eng mit Arbeitgeberverbänden zusammen. Die im Rahmen dieses Dialogs erworbenen Kenntnisse fließen auch in die Investitionsentscheidungen ein, die von den Verantwortlichen für die Finanzierungsfazilität in den Pilotländern getroffen werden.
Die ILO setzt Maßnahmen zum Aufbau von Arbeitsmarktinformationssystemen um und ETF unterstützt die Entwicklung eines afrikaweiten Qualifikationsrahmens.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Growing youth unemployment is a fundamental challenge for Africa. Although access to quality educa-tion and appropriate job opportunities are essential for the reduction of poverty, political stability, par-ticipation, sustainable development, they are hard to come by in many African countries. The lack of educational opportunities results in both poor personal and occupational prospects and is one of the reasons why many young people choose to leave their homes in search of a more prosperous future elsewhere.
Objective
In the Member States of the African Union, the conditions for employment-oriented skills development are improved.
Approach
In response to these challenges, the African Union Commission (AUC) and the German Federal Minis-try for Economic Cooperation and Development (BMZ) initiated the Skills Initiative for Africa (SIFA) in 2016.
SIFA consists of a technical component supported by the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, the International Labor Organization (ILO), and the European Training Foundation (ETF). The SIFA Financing Facility provides funding to innovative employment-oriented skills development projects, following a competitive application process.
GIZ supports AUDA-NEPAD and the AUC in facilitating a continental dialogue on employment-oriented skills development. The gathering and disseminating of good practice approaches in African countries aims at improving the quality, access, and relevance of skills development projects. Exchange and dialogue take place through the African Skills Portal for Youth Employment and Entrepreneurship (ASPYEE) as well as national, regional, and continental dialogue platforms such as Africa Creates Jobs (ACJ). To ensure that the private sector is involved, SIFA works closely with employers’ associa-tions at the national and continental levels. The acquired knowledge also informs investment decisions of the Finance Facility in the pilot countries.
The ILO is implementing measures to develop labor market information systems, and ETF is support-ing the development of an African Continental Qualifications Framework.