Globalvorhaben Nachhaltige Fischerei und Aquakultur
Projektdetails
- Projektnummer:2016.0126.9
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G530 Ernährungs- und Landnutzungssysteme
- Ansprechpartner: Friederike Sorg friederike.sorg@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Kambodscha, Madagaskar, Mauretanien, Malawi, Uganda, Sambia
Zusammenfassung
- Ziele:
Der ernährungsunsicheren Bevölkerung stehen mehr Fischprodukte und ein höheres Einkommen aus nachhaltiger und ressourcenschonender, handwerklicher Fischerei und Aquakultur zur Verfügung.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:75 777 433 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 2 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 29.06.2016 - 31.10.2025 - Aktuelles Projekt:01.10.2016 - 31.10.2025
Sonstige Beteiligte
- ARGE COFAD-GOPA
- ARGE GFA Consulting Group GmbH-
- Arge COFAD Beratungsges. f. Fischerei,
- ICON-Institut Sustain GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
31320 Fischereientwicklung
Projektbeschreibung (DE)
AUSGANGSSITUATION:
Bis 2050 wächst die Weltbevölkerung auf neun Milliarden. Fisch- und Aquakulturprodukte sind reich an Nährstoffen gegen Unter- und Mangelernährung und sichern die Lebensgrundlage von Millionen Familien. Nicht nachhaltige industrielle und handwerkliche Fischerei sowie illegale, ungemeldete und unregulierte Fischerei (IUU) führen zur Verknappung des Fischfangs und wirtschaftlichen Verlusten. Rahmenbedingungen, gesetzliche Vorgaben, Zugang zu Betriebsmitteln sowie technisches Wissen zur nachhaltigen Produktion und Verarbeitung von Fisch fehlen, um IUU einzudämmen, mehr Arbeitsplätze zu sichern, die Produktivität zu steigern und Nachfangverluste zu reduzieren.
ZIEL:
Der ernährungsunsicheren Bevölkerung stehen mehr Fischprodukte und ein höheres Einkommen aus einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Fischerei und Aquakultur zur Verfügung.
VORGEHENSWEISE:
„Mehr Fisch, mehr Arbeit": Kleinstbetriebe und KMU werden in nachhaltiger Produktion und Verarbeitung beraten, um Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten in der Wertschöpfungskette Fisch zu erhöhen. Innovative Produktionsmethoden senken Kosten und reduzieren Nachfangverluste.
„Nachhaltiger Fisch": Die Rahmenbedingungen werden verbessert und Regierungen zur Entwicklung und Umsetzung von Strategien und Plänen basierend auf FAO-Guidelines beraten. Dialogveranstaltungen und Trainingsmaßnahmen integrieren die betroffenen Zielgruppen.
„Weniger Fisch aus IUU": Durch nachhaltige Bewirtschaftungspläne, Registrierungs- und Lizensierungssysteme für Fischer*innen und Boote sowie verstärkte Kontrollen wird der IUU-Anteil in Zusammenarbeit Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen reduziert.
Die Europäische Union unterstützt Hygienestandards für die Produktion kleiner pelagischer Fische in Mauretanien mit einer Ko-Finanzierung von 2 Mio. EUR. Eine Kooperation mit der NGO Stop Illegal Fishing unterstützt die Umsetzung des FAO-Hafenstaatenabkommen (Port State Measures Agreement) in Ghana, Madagaskar und Mosambik.
Projektbeschreibung (EN)
CONTENT:
By 2050, the world's population is expected to reach nine billion people. Fish and aquaculture products are rich in nutrients to combat undernourishment and malnutrition and secure the livelihoods of millions of families. Unsustainable techniques in industrial and artisanal fishing, as well as illegal, unreported, and unregulated (IUU) fishing, lead to the depletion of fish stocks and economic losses. Legal framework conditions, access to inputs such as seed fish and feed, and technical knowledge for sustainable fish production and processing are lacking which would curb IUU, secure more jobs, increase productivity, and reduce post-harvest losses.
OBJECTIVE:
The food insecure population has access to more fish products and higher income from sustainable and resource-friendly fisheries and aquaculture.
APPROACH:
"More Fish, More Work": Small businesses and SMEs are advised on sustainable production and processing to increase jobs and income opportunities in the fish value chain. Innovative production methods reduce costs and post-harvest losses.
"Sustainable Fish": The framework conditions are improved, and governments are advised on developing and implementing strategies and plans based on FAO guidelines. Dialogue events and training measures integrate the affected target groups.
"Less Fish from IUU": Sustainable management plans, registration and licensing systems for fishers and boats, as well as increased controls, reduce the share of IUU fishing in cooperation with governmental and non-governmental organizations.
The European Union supports hygiene standards to produce small pelagic fish in Mauritania with co-financing of EUR 2 million. A cooperation with the NGO Stop Illegal Fishing supports the implementation of the FAO Port State Measures Agreement in Ghana, Madagascar, and Mozambique.