Verbesserung der Rahmenbedingungen im Privat- und Finanzsektor

Melhoria das condições básicas para a criação de um Sector Privado e Financeiro competitivo

Projektdetails

  • Projektnummer:2016.2132.5
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Silke Hansen 
  • Partnerländer: Mosambik

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Kleinst-, Klein oder Mittelunternehmen nutzen verbesserte Rahmenbedingungen für inklusives Wachstum.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Industrie und Handel

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:47 091 592 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 20 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2012.2190.2

    Verbesserung der Rahmenbedingungen im Privat- und Mikrofinanzsektor

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    14.10.2010 - 30.06.2025
  • Aktuelles Projekt:01.01.2017 - 30.06.2025

Sonstige Beteiligte

  • ARGE AFC-ADG
  • ARGE Como-Mierke
  • Arge AFC-ADG-ICC
  • Arge Como-Mierke Investment

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    25010 Geschäftspolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:
Mosambik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Bei mehr als der Hälfte der ländlichen Bevölkerung liegt das Einkommen unterhalb der Armutsgrenze. Nahezu 99 Prozent aller Unternehmen im Land sind kleinste, kleine und mittelständische Unternehmen (KKMU). Viele sind informell und nicht in der Lage, ausreichend Arbeitsplätze zu schaffen und die Bevölkerung mit angemessenen Waren und Dienstleistungen zu versorgen. Gründe dafür sind ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen, fehlender Zugang zu Finanzdienstleistungen und die geringe Einbindung der Unternehmen in Wertschöpfungsketten.
Ziel:
KKMU nutzen bessere Rahmenbedingungen für ein Wachstum, das allen Bevölkerungsschichten zugutekommt. Dadurch steigt die Beschäftigung im Land, die Einkommen erhöhen sich und die Armut sinkt.
Vorgehensweise:
Das Projekt umfasst drei Handlungsfelder:
1. Zusammen mit dem mosambikanischen Ministerium für Industrie und Handel sowie weiteren staatlichen und privatwirtschaftlichen Durchführungspartner unterstützt es Reformen, die das Geschäftsklima und das Dienstleistungsangebot für KKMU verbessern.
2. Das Projekt fördert inklusive Geschäftsmodelle über Entwicklungspartnerschaften mit zahlreichen nationalen und internationalen Unternehmen. Das Ziel ist, KKMU in deren Zulieferketten zu integrieren und Dienstleistungen zu verbessern. Das Konzept der inklusiven Geschäftsmodelle wird über nationale Netzwerke verbreitet.
3. Es verbessert das Angebot und den Zugang zum formellen Finanzsystem, insbesondere für Frauen. Dazu unterstützt das Projekt die Zentralbank, der Bankenverband sowie ausgewählte Finanzdienstleister. Es konzentriert sich darauf, innovativer Finanzprodukte und Vertriebsmodelle für KKMU im ländlichen Raum zu entwickeln.
Die Consultingfirmen AFCI und Como/Mierke Investment unterstützen die Umsetzung. Gelder der Europäischen Union ermöglichen, dass das Projekt neben den Provinzen Inhambane, Sofala und Manica seit dem Jahr 2019 auch in Nampula und Zambezia tätig ist. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context:
Mozambique is one of the world’s poorest countries. The income of more than half of the people living in rural areas is below the poverty line. Almost 99 per cent of all companies in Mozambique are micro, small and medium-sized enterprises (MSMEs). Many operate on an informal basis and are unable to create sufficient jobs or provide the people with adequate goods and services. This is due to unfavourable economic conditions, inadequate access to financial services and insufficient involvement of these companies in value chains.
Objective:
MSMEs take advantage of better framework conditions for growth that benefits all sections of the population. As a result, employment in Mozambique increases, incomes rise and poverty is reduced.
Approach:
The project comprises three fields of action:
Together with the Mozambique Ministry of Industry and Trade and other governmental and private-sector implementation partners, the project supports reforms that improve the business climate and the range of public services available to MSMEs.
The project promotes inclusive business models through development partnerships with numerous national and international companies, with the aim of integrating MSMEs into their supply chains and improving services. The concept of inclusive business models is disseminated through national networks.
By supporting the country’s central bank, its banking association and selected financial service providers, the project improves the range of services provided by the formal financial system, particularly for women. It focuses on the development of innovative financial products and distribution models for MSMEs in rural areas.
Implementation of these measures is supported by the consulting firms AFCI and Como/Mierke Investment. In 2019, European Union funding enabled the project to expand its activities to Nampula and Zambezia in addition to the previous provinces of Inhambane, Sofala and Manica.