Förderung breitenwirksamen Wirtschaftswachstums (Trigger)

TRIGGER II

Projektdetails

  • Projektnummer:2016.2183.8
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Sabine Olthof 
  • Partnerländer: Tadschikistan

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die wirtschaftliche Resilienz von Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen inkl. kleinbäuerlicher Produzentinnen ist gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Handel

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:36 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 20 500 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2014.2139.5

    Schwerpunktprogramm nachhaltige Entwicklung - Förderung breitenwirksamen Wirtschaftswachstums (TRIGGER)

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    26.01.2004 - 31.08.2025
  • Aktuelles Projekt:01.01.2019 - 31.08.2025

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GFA Consulting Group GmbH-
  • Arge PEM-ICON-CEFE

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Handelsentwicklung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    25010 Geschäftspolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Tadschikistan ist ein gebirgsreiches Land mit wenigen Flächen für intensive Landwirtschaft. Die geografische Lage macht es zudem anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels. Dennoch ist die Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig, in dem etwa die Hälfte der Arbeitskräfte des Landes beschäftigt ist.

Dabei ist die Wirtschaft im Vergleich zu ehemaligen Sowjetstaaten wenig wettbewerbsfähig. Auf dem Land leben vor allem Kleinbäuerinnen und -bauern. Zwar gibt es eine geringe Anzahl von kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU) in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten. Die meisten haben aber geringe finanzielle und technische Möglichkeiten und beschäftigen wenige Menschen.

Ziel
Die Landwirtschaft ist produktiver und wettbewerbsfähiger. KKMU sowie Landwirt*innen tragen zu einer ökologisch und sozial nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung bei.

Vorgehensweise
Mit finanzieller Beteiligung der Europäischen Union (EU) arbeitet das Projekt in folgenden Bereichen:

Es unterstützt die tadschikische Regierung dabei, strategische Politik in den Bereichen Wirtschaft, Landwirtschaft und Wasser zu gestalten. Es fördert dazu die Kompetenzen der zuständigen Ministerien.
Das Vorhaben berät Landwirt*innen und Verarbeitungsbetriebe mit einem Netzwerk von Dorfberater*innen. Diese bieten auch Dienstleistungen wie Betriebsmittel, Mechanisierung und Bestandspflege an.
Das Projekt baut Handelsbeziehungen zwischen exportorientierten Verarbeitungsbetrieben und Erzeugergemeinschaften auf. Dazu fördert es Qualität und Zertifizierung nach Nachhaltigkeitsstandards.
Zudem unterstützt es Start-ups mit einem Schwerpunkt auf Frauen und jungen Gründer*innen.
Über alle Komponenten hinweg fördert das Projekt die Anpassung an den Klimawandel und nachhaltige Landwirtschaft.
Um die Reform der Wasserwirtschaft umzusetzen, unterstützt das Vorhaben das Ministerium für Energie und Wasserressourcen. Es berät zur Koordination zwischen den Bereichen Wasser und Landwirtschaft. Außerdem fördert es die klimasensible Bewirtschaftung von Flusseinzugsgebieten unter Beteiligung aller Betroffenen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Tajikistan is a mountainous country where land suitable for intensive agriculture is scarce. Its geographical location also makes it vulnerable to the effects of climate change. Agriculture is nevertheless an important sector of the economy, accounting for roughly half of Tajikistan's labour force.

The country's economy is less competitive than those of other former Soviet republics. Its rural areas are home to mainly smallholder farmers. There are a small number of micro, small and medium-sized enterprises (MSMEs) in Tajikistan's agricultural value chains, but most have limited financial and technical resources and employ only a few people.

Objective
Tajikistan’s agricultural sector is more productive and competitive. MSMEs and farmers contribute to ecological and socially sustainable economic development.

Approach
With the financial involvement of the European Union (EU), the project operates in the following areas:

It supports the Government of the Republic of Tajikistan in shaping strategic policies with regard to the economy, agriculture and water. To that end, it is bolstering the competencies of the responsible ministries.
The project advises farmers and processing companies through a network of village advisors, who also offer services related to inputs, mechanisation and crop management.
The project builds up trade relationships between export-oriented processing companies and producer cooperatives, thereby promoting quality and certification in line with sustainability standards.
It also supports start-ups with a focus on women and young entrepreneurs.
In all components of its work, the project promotes climate change adaptation and sustainable agricultural practices.
In order to enable implementation of water management reforms, the project provides assistance to the Ministry of Energy and Water Resources. It also advises on coordination efforts between the areas of water and agriculture. Furthermore, the project promotes the climate-sensitive management of river basins with the involvement of all those affected.