Macro-Economic Counsel for Poverty Reduction

Appui conseil macroéconomique pour la lutte contre la pauvreté

Project details

  • Project number:2016.2201.8
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: Benin

Summary

  • Objectives:

    The capacities of the principal economic-political stakeholders in Benin to manage the processes for poverty reduction in the context of Agenda 2030 are improved.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Ministère du Developpement, de l'Economie et des Finances

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:4 750 944 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • 2010.2029.6

    Makroökonomische Beratung zur Armutsbekämpfung III

Follow-on project

  • not available

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    12.08.2009 - 30.01.2021
  • Actual project implementation phase:01.07.2017 - 30.01.2021

other participants

  • GFA Consulting Group GmbH

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Gender Equality

    Significant (secondary) policy objective

CRS code

    15110 Public sector policy and administrative management

Evaluation

not available

 

Project description (DE)


Ausgangssituation:
Laut dem Nationalen Institut für Statistik und Wirtschaftliche Analyse leben 40 % der ca. 10 Millionen Einwohner Benins unterhalb der Armutsschwelle (2015). Legt man die Definition von multidimensionaler Armut des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen zugrunde, sind 64 % der Bevölkerung von Armut betroffen. Vor dem Hintergrund der entwicklungspolitischen Herausforderungen des Landes ist Armutsreduzierung die Kernaufgabe der beninischen Regierung. Dies wird in den kommenden Jahren auch die Umsetzung der Agenda 2030 maßgeblich prägen. Die Implementierung von entwicklungspolitischen Ansätzen wird jedoch durch Schwierigkeiten und Kapazitätsengpässe innerhalb und zwischen den relevanten Behörden erschwert.


Ziel:
Das Vorhaben berät und unterstützt das Wirtschafts- und Finanzministerium und das Planministerium bei der Umsetzung der Entwicklungsstrategie wirkungsvoll.

Vorgehensweise:
Das Vorhaben umfasst die Beratung der Ministerien auf fachlicher, organisatorischer und institutioneller Ebene. Themen sind unter anderem die Verbesserung ökonomischer Analysefähigkeit, der Steuerungsfähigkeit im Rahmen des Entwicklungsprozesses sowie öffentliches Finanzmanagement. Durch das Fördern der Analysefähigkeiten sollen vor allem politische Entscheidungen verbessert werden. Strategien können dabei besser auf den Bedarf der besonders von Armut betroffenen Gesellschaftsschicht angepasst werden. Auch die Zuverlässigkeit offizieller Prognosen, wie der von Regierungseinnahmen, kann somit verbessert werden.

Die Steuerungs- und Umsetzungsfähigkeiten der beteiligten Ministerien werden durch die Erweiterung des Instrumentenportfolios, das Verbessern der Abstimmungs- und Kommunikationsprozesse und durch ein zielorientiertes Monitoring verbessert. Dies betrifft unter anderem die Erarbeitung der Haushaltsplanung, der makroökonomische Rahmenplanung und der mittelfristigen Finanzplanung – allesamt wichtige Instrumente für die erfolgreiche Umsetzung der beninischen Entwicklungsstrategie.

Wirkungen:
Durch das Verbessern verschiedener statistischer Datensätze, wie der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, wird eine verlässlichere Grundlage für Wirtschaftsanalysen und –Prognosen geschaffen. Außerdem verbessert die interministerielle Arbeitsgruppe zum Thema „makroökonomische Modellierung" die Qualität der Wirtschaftsanalysen dank komplementärer Berufserfahrungen.
Durch die makroökonomische Begleitung des Vorhabens hat sich ein Expertennetzwerk gebildet, welches die systematische Anwendung von Instrumenten zur ex-ante Politikfolgenabschätzung (PSIA) in Benin unterstützt und weiterverbreitet.
Zudem unterstützt das Vorhaben das Wirtschafts- und Finanzministerium langfristig dabei, das Thema Gender in der beninischen Haushaltsplanung zu verankern, die Transparenz der Haushaltsplanung zu erhöhen und die Anforderungen, die aus der Mitgliedschaft regionaler Organisationen hervorgehen, zu erfüllen.