Education for life and work
Educación para la vida y el trabajo
Project details
- Project number:2016.2245.5
- Status:Projekt beendet
- Responsible Organisational unit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
- Contact address: Transparency team transparenz@giz.de
- Partner countries: Guatemala
Summary
- Objectives:
Institutional and pedagogical instruments for secondary educaction in rural areas oriented towards social integration and vocational preparation are available
- Client:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Project partner:
Ministerio de Educacion Guatemala
- Financing organisation:
not available
Volume of commission
- Financial commitment for the actual implementation phase:9 000 000 Euro
Cofinancing
not available
Previous project
2012.2133.2
Bildung für Leben und Beschäftigung
Follow-on project
- not available
Term
- Entire project:
(including all previous, current and following project implementation phases, if existing) 13.03.2013 - 30.08.2024 - Actual project implementation phase:01.07.2017 - 30.08.2024
other participants
- ICON-Institut GmbH
- Icon-Institut Education and
Further information
- Project websitesnot available
Policy markers
- Gender Equality
Significant (secondary) policy objective
- Democratic and inclusive governance
Significant (secondary) policy objective
CRS code
11320 Upper Secondary Education
Evaluation
not availableProject description (DE)
Ausgangssituation
Guatemaltekische Studierende verfügen über geringe Kenntnisse bezüglich Demokratie, Bürgerbeteiligung, Menschenrechte und der Rechte indigener Völker. Außerdem erlangen sie in der Sekundarstufe nicht die Fähigkeit, ihre Rechte als Jugendliche auszuüben und zu verteidigen – weder als potenzielle Arbeitskräfte und Beschäftigte noch als Bürgerinnen und Bürger in einer multikulturellen und multiethnischen Gesellschaft. Indigene Jugendliche in ländlichen Gebieten sind besonders betroffen. Sie haben den geringsten Zugang zu den Sekundarstufen oder schließen ihre Schulausbildung häufig nicht ab.
Darüber hinaus sind Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe häufig nicht angemessen ausgebildet. Dies gilt besonders für den ländlichen Raum mit indigener Bevölkerung. Um in der Sekundarstufe I (Klasse 7 bis 9) zu unterrichten, reicht ein drei- oder vierjähriges, Universitätsstudium – auch ohne Abschluss. Dozentinnen und Dozenten der Sekundarstufe II (Klasse 10 bis 12) benötigen ein Universitätsstudium mit einer Fachspezialisierung, doch diese Voraussetzung wird nicht immer eingehalten, so dass die Qualität der technischen Berufsbildung beeinträchtigt wird.
Ziel
Das Bildungsministerium hat die Rahmenbedingungen für die Qualitätssteigerung in den Sekundarstufen verbessert, sowohl in hinsichtlich der Entwicklung von Fähigkeiten für die Arbeitswelt als auch der aktiven Bürgerbeteiligung.
Vorgehensweise
Die Zusammenarbeit von EDUVIDA II mit dem Bildungsministerium stützt sich auf folgende Maßnahmen:
—Das Projekt berät das Bildungsministerium dabei, die Qualität der Sekundarbildung zu verbessern. Im Mittelpunkt steht der Erwerb von Fähigkeiten für Arbeitswelt, Unternehmertum und aktiver Bürgerbeteiligung. In Zusammenarbeit mit der Universität San Carlos werden digital gestützte Qualifizierungsmaßnahmen für Universitätsdozentinnen und -dozenten im Bereich der Sekundarlehrerausbildung entwickelt und angewendet. Ziel ist es, persönliche, technische und didaktische Kompetenzen der Lehrenden zu fördern. Das Vorhaben bildet über digital gestützte Qualifizierungsmaßnahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungsministeriums in der Erstellung, Durchführung und Evaluierung bildungspolitischer Maßnahmen weiter.
—Auf regionaler Ebene unterstützt das Projekt die Bildungsdirektion in Quiché und berät die „Nationale Strategie der Schulnetzwerke". Zusätzlich erhalten Direktorinnen und Direktoren sowie Lehrende der Sekundarschulen Trainings in Bildungsmanagement, jungem Unternehmertum und aktiver Bürgerbeteiligung.
—Auf lokaler Ebene unterstützt die Maßnahme die Organisation und Umsetzung von vier Schulnetzwerken. Dafür bildet das Projekt Sekundarlehrer weiter und berät Direktorinnen und Direktoren sowie Primarschullehrerende. Zusätzlich werden Innovationen in den Bereichen Bürgerbildung, Unternehmertum und Arbeitswelt von Sekundarschullehrern und Studenten im Rahmen des Nationalem Programms der Schülerparlamente durchgeführt.
Wirkung
—Das Bildungsministerium hat die Nationale Strategie der Schulnetzwerke sowie einen neuen Lehrplan für die Sekundarstufe I beschlossen. Dieser beinhaltet das Fach Unternehmertum für die Produktivität.
—27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungsministeriums und 28 Dozentinnen und Dozenten der Universität San Carlos nehmen an einjährigen Postgraduierten-Studiengängen für Bildungspolitik und Sekundarlehrerausbilder teil.
—Das Alumni-Netzwerk beginnt sich zu konstituieren.
—Studierende sowie Mädchen und Jungen der Schülerparlamente führten elf Projekte zu Unternehmertum und Bürgerbeteiligung durch.