Stärkung der ökologischen Konnektivität im Gebiet Tai-Grebo-Sapo

Projektdetails

  • Projektnummer:2016.2248.9
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Fragile Staaten Westafrika, Côte d'Ivoire, Liberia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Staatliche Institutionen und lokale Akteure in der Cote d'Ivoire und Liberia arbeiten gemeinsam erfolgreich an der Vernetzung der Waldökosysteme in der Grenzregion Tai-Grebo-Sapo.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Jeweilige zuständige Ministerien in den Partnerländern

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 369 636 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 2 900 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2013.2286.6

    Stärkung der ökologischen Konnektivität im Gebiet Tai-Grebo-Sapo

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    22.11.2013 - 30.07.2024
  • Aktuelles Projekt:01.01.2017 - 30.07.2024

Sonstige Beteiligte

  • Arge AMBERO Consulting GmbH/

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Hauptziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41030 Biodiversität

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Der Waldkomplex Taï - Grebo-Krahn - Sapo (TGS) beherbergt den größten tropischen Regenwald Westafrikas. Die Nationalparks und Wälder bilden ein einzigartiges Ökosystem mit hohem Erhaltungswert. Viele der hier vorkommenden Pflanzen- und Tierarten sind jedoch vom Aussterben bedroht. Die Ausweitung von Landwirtschaft und Bergbau sowie die fortschreitende Abholzung erhöhen den Druck auf den Waldkomplex. Dadurch wird die Waldlandschaft zunehmend fragmentiert, was sich negativ auf die Vernetzung der Ökosysteme und den genetischen Austausch der Tier- und Pflanzenarten auswirkt.

Ziel
Nationale Institutionen, lokale Parkbehörden und die Zivilgesellschaft arbeiten zusammen, um die ökologische Vernetzung im Waldkomplex Taï - Grebo-Krahn - Sapo zu verbessern.

Vorgehensweise
Das Projekt wirkt der Zersplitterung der Waldlandschaften entgegen und schafft ökologische Verbindungszonen zwischen den Schutzgebieten. Hauptschwerpunkt ist die Arbeit vor Ort mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen. Darüber hinaus unterstützt es die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Côte d’Ivoire und Liberia.
Das Projekt führt Aktivitäten in den folgenden Bereichen durch:
- Es fördert eine integrierte und partizipative Planung der Land- und Ressourcennutzung in der Umgebung der Schutzgebiete. Dabei berücksichtigt es soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte.
- Es befähigt Parkbehörden und andere Verantwortliche zur effizienten und wirksamen Verwaltung der Schutzgebiete.
- Es fördert nachhaltige, alternative Einkommensquellen für die lokale Bevölkerung, beispielsweise durch Agroforstwirtschaft und Wertschöpfungsketten für Nichtholzwaldprodukte.