Universal Health Coverage - Universelle soziale Absicherung im Krankheitsfall
Projektdetails
- Projektnummer:2017.2019.2
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G110 Gesundheit, Bildung, Soziales
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Benin, Kamerun, Guinea, Indonesien, Kenia, Kambodscha, Laos, Madagaskar, Malawi, Mosambik, Nepal, Tschad, Tansania
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung versuchen, die früheren Entwicklungen zu korrigieren und nennen unter Sustainable Development Goal (SDG) 3.8 Universal Health Coverage (UHC) als Leitkonzept für gesundheitspolitisches Handeln.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:31 677 250 Euro
Kombifinanzierung
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 4 045 087Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 08.09.2017 - 24.03.2023 - Aktuelles Projekt:01.10.2017 - 24.03.2023
Sonstige Beteiligte
- K.I.T. Group GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
12110 Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesen
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung hat noch immer keinen Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten. Außerdem müssen etwa 800 Millionen Menschen mehr als zehn Prozent ihres Einkommens für Gesundheit aufwenden. Fast 100 Millionen Menschen verarmen jährlich in Folge von Krankheit. Präventionsangebote, wie Impfungen oder Aufklärung, können vielerorts nicht finanziert werden. Gesundheitssysteme können oft nicht angemessen auf veränderte Anforderungen, z. B. infolge von Klimawandel, Naturkatastrophen oder Krankheitsausbrüche reagieren, wie der Ebola-Ausbruch in Westafrika 2013-2016 zeigte.
Durch die Fokussierung auf krankheitsspezifische Programme im Rahmen der Millenniumsentwicklungsziele konnte die Lage nicht nachhaltig verbessert werden. In vielen Ländern ist das öffentliche Gesundheitswesen unterfinanziert und durch losgelöste Parallelstrukturen fragmentiert.
Ziel
Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung nennt Universal Health Coverage (UHC, SDG 3.8) als Leitkonzept für gesundheitspolitisches Handeln. UHC sichert den Zugang zu Gesundheitsdiensten für alle Menschen, ohne sie finanziellen Härten auszusetzen. Gesundheitssysteme reagieren flexibel auf sich verändernde Rahmenbedingungen.
Vorgehensweise
Auf Arbeitsebene von UHC2030, der globalen Bewegung zur Gesundheitssystemstärkung zur Umsetzung von UHC, und „Providing for Health" (P4H), einem Netzwerk für soziale Sicherung und Gesundheitsfinanzierung, wirkt das SV UHC auf die kohärente Gestaltung globaler Gesundheitspolitik im Sinne von UHC hin. Dies geschieht auch durch eine Förderung des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit. Durch bilaterale Zusammenarbeit über die Gesundheitsschwerpunkte hinaus wird die Umsetzung von UHC in Partnerländern über verschiedene Verwaltungsbereiche hinweg gefördert. Das Vorhaben kollaboriert im Rahmen einer Kofinanzierung eng mit der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit.
Externe Links
P4H, Social Health Protection Network https://p4h.world/en/
Projektbeschreibung (EN)
Initial situation
At least half of the world's population does not have access to essential health services. Moreover, around 800 million people spend more than 10 per cent of their income on health. And almost 100 million people lose their lives every year as a result of illness. Preventive services, such as vaccinations or education, are underfunded in many places. Health systems often cannot respond adequately to changing needs, such as climate change, natural disasters or disease outbreaks, as the Ebola outbreak in West Africa from 2013-2016 shows.
By focusing on disease-specific programmes under the Millennium Development Goals, the situation has not been improved sustainably. In many countries, health systems are underfunded and fragmented by loose parallel structures.
Objectives
The 2030 Agenda for Sustainable Development mentions Universal Health Coverage (UHC, SDG 3.8) as a guiding concept for health policy action. UHC ensures access to health services for all, without exposing them to financial hardships. Health systems respond flexibly to changes in the social, economic and ecological environment.
Methodological approach
The sector programme is working towards a coherent global health policy to achieve UHC. The working level for this is UHC2030, the global movement to build stronger health systems for UHC, and Providing for Health (P4H), a social protection and health financing network. UHC is supported by financial contributions of the German Federal Ministry of Health. Through bilateral cooperation, the sector programme supports the implementation of UHC in partner countries using approaches that involve different administrative units. The project collaborates closely with the Swiss Agency for Development and Cooperation through a co-financing agreement.
External Links
P4H, Social Health Protection Network https://p4h.world/en/