Unterstützung des Dispositif National zur Prävention und zum Management von Ernährungskrisen in Niger

Appui au Dispositif National de Prévention et de Gestion des Catastrophes et des Crises Alimentaires

Projektdetails

  • Projektnummer:2017.2094.5
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1100 Westafrika 1 und Zentralafrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Niger

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Funktionsfähigkeit der Nationalen Institution für Prävention & Management von Ernährungskrisen ist gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Kabinett des Premierministers

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:6 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2015.2028.7

    Unterstützung des Dispositif National zur Prävention und zum Management von Ernährungskrisen

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    21.01.2013 - 30.07.2023
  • Aktuelles Projekt:01.09.2018 - 30.07.2023

Sonstige Beteiligte

  • Arge ECO Consult Sepp&Busacker

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    52010 Entwicklungsorientierte Nahrungsmittelhilfe

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Die Republik Niger ist seit Jahrzehnten von zahlreichen Naturkatastrophen und den Auswirkungen politischer Konflikte betroffen. Starke Schwankungen des Klimas, begleitet von zunehmenden Dürreperioden und Überflutungen, aber auch Heuschreckeninvasionen und Schädlingsbefall schwächen die Landwirtschaft. Diese muss nicht nur eine schnell wachsende Bevölkerung versorgen, sondern auch Menschen auf der Flucht und Rückkehrer – und das oft in kürzester Zeit. Häufig ist ein Mangel an Nahrungsmitteln die Folge.

Um den akut auftretenden Ernährungskrisen zu begegnen, hat die nigrische Regierung bereits 1998 eine spezialisierte Behörde geschaffen, die „Nationale Organisation zur Prävention und zum Management von Ernährungskrisen". Sie wird inzwischen von 13 internationalen Gebern unterstützt. Zu den Aufgaben der Behörde gehört es, die Versorgungslage zu beobachten, Vorsorgepläne zu erarbeiten, Nahrungsmittelreserven aufzubauen sowie die Bevölkerung im Krisenfall zu versorgen.

Ziel

Niger kann Ernährungskrisen besser begegnen, wenn die Funktionsfähigkeit der zuständigen Behörde gestärkt ist.

Vorgehensweise

Das Vorhaben berät zu technischen, strategischen und politischen Fragen zum Thema Ernährungssicherung, außerdem zum Monitoring und der Evaluierung der Ergebnisse. Schwerpunkte der Beratung sind das Management der Organisation, Datenerhebung und -auswertung sowie die Verlagerung der Aktivitäten in die Regionen und Gemeinden. In den acht Regionen des Landes sowie in sechs Pilotkommunen werden die zuständigen Fachleute der Verwaltungen, aber auch Bürgerinnen und Bürger, in die Aktivitäten der Nationalen Organisation einbezogen.
Die Umsetzung des Vorhabens wird vom Beratungsunternehmen Eco Consult unterstützt.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

For decades, the Republic of the Niger has been affected by numerous natural disasters and the fallout from political conflicts. Pronounced climate variability, accompanied by increasing drought and floods in addition to locust invasions and pest infestation, have weakened agriculture in the country. The agricultural sector has to provide not only for a rapidly growing population but also for displaced persons and returnees. Food shortages are often the consequence.

In order to respond to acute food crises, the Government of the Niger created a specialised authority back in 1998, the Dispositif National for the prevention and management of food crises. This body is now supported by 13 international donors. The authority’s tasks are to monitor the supply situation, draw up supply plans, build up food reserves and to ensure food supply in the event of a crisis.

Objective

The Niger is better able to respond to food crises if the functional capacity of the responsible authority has been strengthened.

Approach

This project provides advice on technical, strategic and policy issues relating to food security, and also on the monitoring and evaluation of results. The advice focuses on organisational management, data collection and evaluation, and the transfer of activities to regions and municipalities. The relevant specialists in administrations as well as citizens themselves are being involved in the activities of the Dispositif National in the eight regions of the country and in six pilot municipalities.

The implementation of this project is being supported by the Eco Consult company.