Nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums

Projektdetails

  • Projektnummer:2017.2192.7
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Albanien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Voraussetzungen für nachhaltige Einkommensmöglichkeiten im ländlichen Raum sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:14 674 471 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2021.2315.6

    Nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    18.12.2018 - 30.06.2027
  • Aktuelles Projekt:01.01.2019 - 30.01.2023

Sonstige Beteiligte

  • ARGE PEM Consult GmbH-Centre for
  • Arge AFC-B&S Europe
  • CEFE International GmbH
  • GFA Consulting Group GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Handelsentwicklung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    31120 Landwirtschaftsentwicklung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Das Vorhaben „Nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums" arbeitet mit der Privatwirtschaft und der albanischen Regierung zusammen, um den ländlichen Raum wettbewerbsfähiger zu machen und die dortigen Einkommen zu verbessern. Hierfür soll es die erforderlichen politischen Rahmenbedingungen schaffen und Innovationen in Landwirtschaft und Tourismus einführen, und innerhalb des Marktes nachbilden. Das Land strebt in diesem Zusammenhang einen EU-Beitritt an und fördert grünes Wachstum (Green Growth), Digitalisierung und Diversität.

Ziel

Es wird erstrebenswert, im ländlichen Raum in Albanien zu leben und zu arbeiten.

Zwei Personen fahren auf schwer beladenen Fahrrädern eine Straße mit Kopfsteinpflaster hinunter.

Vorgehensweise
Bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen legt das Vorhaben den Schwerpunkt auf die Gewächshausproduktion von Gemüse, Obstanbau und Milchviehwirtschaft. Landwirt*innen, die für Innovationen offen sind, übernehmen dabei beispielsweise biologische Verfahrensweisen zur Schädlingsbekämpfung und erhöhen dadurch Qualität und Produktionsmenge. Marktakteure wie Exporteure und öffentliche Einrichtungen sowie weitere Input gebende Stellen fördern und verbreiten Innovationen und erreichen viele Landwirt*innen, die die Verfahrensweisen weitgehend übernehmen.

Im Hinblick auf den Tourismus im ländlichen Raum fördert das Vorhaben Outdoor-Sport und Urlaubs- und Freizeitangebote sowie das Reiseziel-Management. So bieten beispielsweise mehrere auf den ländlichen Raum spezialisierte Anbieter und ein Reiseunternehmen eine Weintour an, mit der internationale Tourist*innen angezogen werden sollen. Ähnliche Unternehmen folgen diesem Modell und passen es an die jeweiligen Besonderheiten ihrer Region an.

Das Vorhaben fördert Partnerschaftsmodelle, um innovative Vorgehensweisen und Produkte zu testen. Sind sie erfolgreich, setzt es die gewonnen Rückschlüsse ein, um seinen staatlichen und privatwirtschaftlichen Partnern Anreize zu bieten und die Innovationen marktübergreifend nachzubilden. So entstehen konkrete Ergebnisse.

Außerdem sollen Landwirtschaft und Tourismusbranche im ländlichen Raum innovations- und wissensorientierter gestaltet werden. Hierfür müssen auch die Fähigkeiten staatlicher und privater Einrichtungen verbessert werden. Dies trifft vor allem vor dem Hintergrund des angestrebten EU-Beitritts zu.

Das Projekt „Nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums" wird kofinanziert durch die schweizerische Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit.