Aufbau von nachhaltigen Finanzierungssystemen für die marinen Schutzgebiete in karibischen Small Developing states(SIDS)

Projektdetails

  • Projektnummer:2017.2194.3
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Caribbean Community, Dominica, Grenada, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Finanzierungssysteme für marine Schutzgebiete in karibischen kleinen Inselstaaten (Small Island Development States, SIDS) sind verbessert

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Caribbean Community Secretariat

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    25.05.2020 - 04.07.2024
  • Aktuelles Projekt:01.01.2021 - 04.07.2024

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Hauptziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41030 Biodiversität

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Die karibischen Insel- und Küstenstaaten sind globale Hotspots mariner Biodiversität. Sie zählen jedoch auch zu den Regionen, die am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind. Marine Ökosysteme übernehmen dort vielfältige Dienstleistungen, insbesondere für Tourismus und Fischerei als wichtige Einkommensquellen. Um sie zu sichern, müssen marine Schutzgebiete ausgewiesen und erhalten werden. Dazu gehört, die Schutzfunktionen und Nutzungsmaßnahmen umzusetzen und zu überwachen.

Den zuständigen Behörden und Organisationen der kleinen Insel- und Küstenstaaten fehlt es dafür jedoch an finanziellen Mitteln. Aufgrund unzureichender Gebühreneinzugsverfahren und der intransparenten Verwaltung von Geldern sind die Schutzgebiete unterfinanziert. Zudem fehlt es an Kompetenzen, Wissen und Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten.

Ziel

Die Finanzierung für marine Schutzgebiete in karibischen Insel- und Küstenstaaten ist langfristig verbessert.

Vorgehensweise

Das Vorhaben unterstützt Kompetenzentwicklung in lokalen und staatlichen Organisationen und Behörden sowie die Ausarbeitung nationaler Aktionspläne. Der Fokus liegt hierbei auf drei Schwerpunkten:

Das Vorhaben unterstützt die Ausarbeitung von nichtdiskriminierenden Gebührenordnungen, die angemessene Zugangs- und Nutzungsgebühren für marine Schutzgebiete erheben. Entscheidungsträger*innen, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen tauschen sich dazu über mögliche Mechanismen und Bedingungen zur Gebührenerhebung aus.
Es erleichtert der Verwaltung den Zugang zu Finanzierungen, insbesondere über Nationale Treuhandfonds.
Es verbessert die regionalen Rahmenbedingungen für die Finanzierung der Schutzgebiete. Zusammen mit der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) werden dazu die regionalen freiwilligen Richtlinien zu Meeresschutzgebieten überarbeitet. Diese sollen um wirksame Mechanismen für die Verwaltung von Einnahmen erweitert werden.

Stand: September 2021 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The Caribbean island and coastal states are global hotspots for marine biodiversity. However, they are also among the regions that are worst affected by the impacts of climate change. Marine ecosystems provide a variety of services, particularly for tourism and fishing, which are key sources of income. To safeguard this, it is important to designate and manage marine protected areas. This includes implementing and monitoring protective functions and utilisation.

However, the responsible authorities and organisations of the small island and coastal states lack the financial resources required. Due to a lack of proper fee collection procedures and the non-transparent administration of funds, the protected areas are underfinanced. Added to this are a lack of skills, knowledge and access to financing options.

Objective
The long-term financing of marine protected areas in the Caribbean island and coastal states has improved.

Approach
The project supports capacity development in local and governmental organisations and authorities as well as the development of national action plans. Activities focus on the following priority areas:

- The project provides support in developing non-discriminatory fee scales that collect appropriate access and usage fees for marine protected areas. To this end, decision-makers, the private sector and non-governmental organisations exchange ideas on potential mechanisms and conditions for fee collection.

- It makes it easier for the administration to access finance, particularly through national trust funds.

- It improves the regional frameworks for financing protected areas. Together with the Caribbean Community and Common Market (CARICOM), the project is revising the regional voluntary guidelines for marine protected areas. These are to be expanded to include effective mechanisms for revenue management.