DKTI - Brasilianisch-Deutsche Technologiepartnerschaft für Energiespeicherung

DKTI - Parceria Brasil-Alemanha - Tecnologias de Armazenamento Energetico

Projektdetails

  • Projektnummer:2017.2217.2
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Brasilien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Voraussetzungen für den breitenwirksamen Einsatz von Energiespeichertechnologien und für den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft i

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministério de Minas e Energia

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:39 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    16.10.2018 - 30.06.2025
  • Aktuelles Projekt:01.01.2019 - 30.06.2025

Sonstige Beteiligte

  • ARGEI NTEGRATION International
  • NIRAS Germany GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    23110 Energiepolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Der Anteil erneuerbarer Energien in Brasilien ist in den letzten Jahren von 46,1 Prozent (2019) auf 48,4 Prozent (2020) gestiegen. Gleichzeitig sind die Produktionskosten gesunken, was Brasilien zusammen mit seinen geologischen und klimatischen Bedingungen zu einem vielversprechenden Standort für die Produktion von grünem Wasserstoff macht.
Grüner Wasserstoff wird durch Elektrolyse mit elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen gewonnen und ist deshalb emissionsfrei. Für die Dekarbonisierung spielt er eine erhebliche Rolle, insbesondere dort, wo eine Treibhausgasreduktion mit Schwierigkeiten verbunden ist.
Größter Verbraucher von Wasserstoff ist die Industrie. Der aktuell verwendete Wasserstoff wird durch den Einsatz fossiler Brennstoffe gewonnen, wodurch Millionen Tonnen CO2 freigesetzt werden.
Grüner Wasserstoff aus Brasilien könnte für die Transportbranche, in der chemischen Industrie und in Raffinerien, der Lebensmittelindustrie sowie bei der Metall-, Zement und Stahlproduktion eingesetzt werden.
Brasilien verfügt über die Infrastruktur, um einer der Hauptexporteure für grünen Wasserstoff zu werden.

Ziel
Die rechtlichen, institutionellen und technischen Konditionen für die Entwicklung des Marktes für grünen Wasserstoff in Brasilien haben sich verbessert.

Vorgehensweise
- Um die strukturellen Bedingungen für die Entwicklung des Marktes für grünen Wasserstoff zu verbessern, arbeitet des Projekt Energieplanungsszenarien weiter aus, zeigt Bedarfe im beste-henden Regelwerk auf und wertet die Umsetzung eines Zertifizierungssystems aus.
- Es führt Studien und Kampagnen zur Bedeutung von grünem Wasserstoff durch und fördert den Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Multiplikator*innen und Medienvertreter*innen.
- Das Projekt unterstützt Universitäten und andere Bildungseinrichtungen dabei, grünen Wasser-stoff in ihre Lehrpläne aufzunehmen, sowie die Einrichtung von Forschungsstellen für grünen Wasserstoff, die über eine Lerninfrastruktur für die berufliche Aus- und Weiterbildung im Be-reich dieser Technologien verfügen. Ein besonderer Schwerpunkt dabei liegt auf der Gend-erinklusion.
- Es fördert innovative Technologien entlang der Wertschöpfungsketten von grünem Wasser-stoff und unterstützt Austauschprogramme zwischen brasilianischen und deutschen Universitä-ten und Forschungsinstituten.
- Das Projekt unterstützt die Privatwirtschaft dabei, die wirtschaftliche Durchführbarkeit unter-schiedlicher Verwendungen von grünem Wasserstoff in der Industrie zu bewerten. Zusätzlich wird die Entwicklung von Finanzierungsinstrumenten für großangelegte Projekte zu grünem Wasserstoff geplant.

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Content
The share of renewable energy in Brazil has been increasing in recent years from 46.1 per cent in 2019 to 48.4 per cent in 2020. At the same time the production costs for renewable energy have been falling. The low production costs, in combination with Brazil’s geological and climatic conditions, make Brazil a promising country for the production of green hydrogen.
Green hydrogen (GH2) is produced by electrolysis with electric energy from renewable sources, and is therefore emission free. GH2 is essential for decarbonisation, especially in "hard-to-abate" sectors.
Industry is the main consumer of hydrogen. Nowadays, the hydrogen consumed is mostly obtained from fossil sources, emitting millions of tons of CO2.
GH2 produced in Brazil could be used in the transport sector, the chemical industry, refineries, the food industry and in metal, cement and steel production.
Brazil also features the infrastructure to become a major exporter of GH2.

Objective
The legal, institutional and technological conditions for the development of the green hydrogen market in Brazil have been improved.

Approach
- To improve the structuring conditions for the development of the GH2 market the project elaborates energy planning scenarios, indicates needs in the current regulatory framework, and analyses the implementation of a certification system.
- It conducts studies and campaigns on the importance of GH2 and promotes knowledge and experience exchange with multipliers and media representatives.
- The project promotes universities and other educational institutions to include GH2 in their curricula. It supports the establishment of GH2 laboratories with learning infrastructure for vocational training in GH2 technologies - with specific focus on gender inclusion.
- It fosters innovative technologies along the GH2 value chain and supports exchange programmes between Brazilian and German universities and research institutions.
- The project helps the private sector to evaluate the economic viability of different industrial applications of GH2. In addition, the development of financing instruments for large-scale GH2 projects is planned.